Sie kamen, um uns zu töten
Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wer verstehen will, was der 7. Oktober 2023 für Israel, für jüdische Gemeinschaften weltweit und für die Betroffenen des Massakers bedeutet, findet in diesem Buch ein eindringliches Zeugnis aus erster Hand. Dafna Gerstner zeigt, wie Terror, Verlust und Antisemitismus das Schicksal eines Menschen verändern können und wie Hoffnung selbst unter den dunkelsten Umständen bestehen bleibt.Am 7. Oktober 2023 überfällt die Hamas den Kibbuz Be'eri nahe des Gazastreifens. Dafna Gerstner und ihr Mann überleben 19 Stunden Todesangst in einem nicht abschließbaren Schutzraum. 102 Menschen aus ihrer Gemeinschaft werden ermordet, darunter ihr Bruder Eitan, der viele Bewohner rettet, bevor er selbst getötet wird. Dreißig Menschen werden verschleppt. Nicht alle kehren zurück.In ihrem bewegenden Bericht schildert die Deutsch-Israelin das Leben im Kibbuz vor dem Massaker, die Stunden des Terrors und die Folgen, die bis heute nachwirken. Sie schreibt über die Trauer um ihre Familie und Freunde, den Kampf um die Geiseln, die Kraft einer Gemeinschaft im Ausnahmezustand und ihre Erfahrungen als Jüdin in Deutschland nach dem 7. Oktober.Dieses Buch handelt von:dem Überleben eines der schlimmsten Terrorangriffe der jüngeren Geschichtedem Leben im Kibbuz Be'eri vor und nach dem 7. OktoberVerlust, Trauma und der Suche nach Hoffnungjüdischer Identität zwischen Israel und Deutschlanddem erstarkenden Antisemitismus in EuropaEin persönliches, schonungsloses und zugleich hoffnungsvolles Buch über Terror, Erinnerung und Menschlichkeit. Wer die tiefen Wunden des 7. Oktober verstehen und nachvollziehen möchte, wie sich jüdisches Leben seitdem verändert hat, liegt mit diesem Buch genau richtig.Mit einem Vorwort von Charlotte Knobloch."Dafna Gerstner habe ich als eine junge Frau mit Haltung, Herz und Courage kennengelernt. Ihre Geschichte ist bewegend, ihr Buch sehr lesenswert, denn es macht Mut in schwierigen Zeiten." Uschi Glas
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-451-03761-0
- ISBN-Online
- 978-3-451-84297-9
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 241
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Prolog. Von Wunden und Wundern Kein Zugriff
- Kapitel 1. Ein Versuch, Abschied zu nehmen – Das Grab meines ermordeten Bruders auf dem Herzlberg Kein Zugriff Seiten 15 - 26
- Kapitel 2. Der 7. Oktober – 19 Stunden Todesangst Kein Zugriff Seiten 27 - 43
- Kapitel 3. Die Schicksalsgemeinschaft am Toten Meer – Flüchtlinge im eigenen Land Kein Zugriff Seiten 44 - 52
- Kapitel 4. »Wer kann vor seinem Zorn stehen, und wer kann vor seinem Grimm bleiben?« Kein Zugriff Seiten 53 - 58
- Kapitel 5. Kampf um die Geiseln – Wir lassen sie nicht im Stich Kein Zugriff Seiten 59 - 66
- Kapitel 6. Ein Schutzengel aus den Philippinen Kein Zugriff Seiten 67 - 70
- Kapitel 7. Meine Familie auf der Flucht – Vom Jemen und dem Irak bis in den Kibbuz Be’eri in der Negev-Wüste Kein Zugriff Seiten 71 - 79
- Kapitel 8. Aufwachsen an der Grenze zu Gaza – Zwischen Glück und Angst Kein Zugriff Seiten 80 - 86
- Kapitel 9. Ich lebe, sie sind tot – Meine Freunde Carmel Gat und Shachar Zemach Kein Zugriff Seiten 87 - 94
- Kapitel 10. Die Trauer kennt kein Ende Kein Zugriff Seiten 95 - 100
- Kapitel 11. Gaelle – Eine Witwe ohne Ring Kein Zugriff Seiten 101 - 105
- Kapitel 12. Wie ich nach Deutschland kam und das »Land der Täter« lieben lernte Kein Zugriff Seiten 106 - 114
- Kapitel 13. »Mein Nazi-Opi« – Eine außergewöhnliche Begegnung Kein Zugriff Seiten 115 - 118
- Kapitel 14. Eine endgültige Entscheidung – im Kibbuz bleiben oder gehen? Kein Zugriff Seiten 119 - 121
- Kapitel 15. Übergangskibbuz – Wie eine Gemeinde der anderen hilft Kein Zugriff Seiten 122 - 125
- Kapitel 16. Erinnern, aber wie? – Eine Zahnarztpraxis als Denkmal des Widerstands Kein Zugriff Seiten 126 - 137
- Kapitel 17. Ein kolossales Systemversagen – Wo blieb die Armee am 7. Oktober? Kein Zugriff Seiten 138 - 143
- Kapitel 18. Der Krieg der Narrative – Terroristen oder Freiheitskämpfer? Kein Zugriff Seiten 144 - 152
- Kapitel 19. Nirgendwo sicher – Die globale Hasswelle gegen Juden Kein Zugriff Seiten 153 - 157
- Kapitel 20. Ihr seid nicht allein – Der Beitrag der jüdischen Gemeinden in den USA Kein Zugriff Seiten 158 - 166
- Kapitel 21. Die hässliche Fratze des Antisemitismus in München Kein Zugriff Seiten 167 - 171
- Kapitel 22. Meine Rede in der Münchner Synagoge und die Begegnung mit Charlotte Knobloch Kein Zugriff Seiten 172 - 179
- Kapitel 23. Gegen das Schweigen – Uschi Glas und Guy Katz Kein Zugriff Seiten 180 - 193
- Kapitel 24. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart – Begegnungen mit Pfarrer Björn Mensing in der KZ-Gedenkstätte Dachau Kein Zugriff Seiten 194 - 209
- Kapitel 25. Eva Umlauf – Ein Gespräch mit einer der jüngsten Auschwitz-Überlebenden über die Zukunft der Juden in Deutschland Kein Zugriff Seiten 210 - 219
- Kapitel 26. 843 Tage, 12 Stunden, 5 Minuten und 59 Sekunden Kein Zugriff Seiten 220 - 226
- Kapitel 27. Den Blick nach vorne richten – trotz des Schmerzes Kein Zugriff Seiten 227 - 231
- Epilog. Träume, Begegnung mit den Ermordeten Kein Zugriff Seiten 232 - 233
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 234 - 235
- Nachbemerkung Kein Zugriff Seiten 236 - 237
- Über die Autoren Kein Zugriff Seiten 238 - 240






