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Der Kriegsgegner

Wilhelm Dittmann 1874–1954: Sozialdemokrat, Volksbeauftragter, Antimilitarist
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Wilhelm Dittmann ist vornehmlich als „Volksbeauftragter“ in der Revolution 1918 neben Prominenteren wie Friedrich Ebert, Hugo Haase und Philipp Scheidemann bekannt. Seine zuvor mehr regional und im Hintergrund wirksame politische Rolle war aber stets mit Grundsatzkonflikten verbunden. Dittmann verlor beide Brüder im Marinedienst bzw. durch Kriegserkrankung, was seine Haltung als Antimilitarist und Kriegsgegner prägte. Einen „großen Auftritt“ hatte Dittmann im Reichstag 1926 gegen Schuldige der Justizmorde 1917 an oppositionellen Matrosen. Vielerorts wie in Bremerhaven, Solingen und Frankfurt/Main war er als Redakteur und Organisator der SPD mit Richtungskämpfen befasst. Dittmann geriet als wichtiger Exponent der Antikriegspartei USPD und nach deren Wiedervereinigung mit der SPD von „rechts“ und „links“ her in heftige Debatten. Schon im Kaiserreich mit Gefängnisstrafen wegen Meinungsdelikten vertraut, gelangte er 1933 rechtzeitig vor drohender Ermordung durch NS-Schergen ins Exil, wo der begabte Autodidakt Dittmann bedeutende Erinnerungswerke verfasste.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-86331-855-0
ISBN-Online
978-3-7489-7554-0
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Reihe
Historische Demokratieforschung
Band
29
Sprache
Deutsch
Seiten
481
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
  1. Wilhelm Dittmann – zur Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 20
    1. 1. Der familiäre Hintergrund in Eutin: Knappheit und Zusammenhalt Kein Zugriff
    2. 2. Die Schulzeit zwischen materieller Knappheit und protestantischem Rohrstock Kein Zugriff
    3. 3. Tischlerlehre und Wanderschaft Kein Zugriff
      1. 4.1 Die Sozialdemokratie in Eutin und die Reichstagswahlen (1871–1894) Kein Zugriff
      2. 4.2 Festere Bindung an Partei und Holzarbeiterverband (1895–1897) Kein Zugriff
      3. 4.3 Der junge Parteiarbeiter Kein Zugriff
    4. 5. Die Reichstagswahl vom 16.6.1898 Kein Zugriff
    5. 6. Der Tod des Bruders Karl (25.8.1898): Die „Geburt“ des Antimilitaristen Wilhelm Kein Zugriff
    1. 1. Übergangszeit: Partei- und Gewerkschaftsarbeit in Neumünster 1899 Kein Zugriff
      1. 2.1 Probleme des Parteijournalismus in der SPD Kein Zugriff
      2. 2.2 Redaktionsalltag: Mit einem Bein vor dem Richter Kein Zugriff
      3. 2.3 Die „Hunnenrede“ und die Bremerhavener Arbeiterbewegung Kein Zugriff
      4. 2.4 Pressearbeit in Bremerhaven zwischen Wahlfälschungund Schifskatastrophen Kein Zugriff
    2. 3. Hineinwachsen in die Parteiorganisation und Parteireform vor Ort (1900–1902) Kein Zugriff
    3. 4. Erfolg und Abschied: Der Kampf um die Bremerhavener Parteipresse (1901/02) Kein Zugriff
      1. 5.1 Der „Solinger Parteistreit“ und seine Vorgeschichte (1893–1898) Kein Zugriff
      2. 5.2 Aufräumarbeiten: Parteiorganisation und „Bergische Arbeiterstimme“ Kein Zugriff
    4. 6. Der Reichstagswahlkampf 1903: Einsatz für Philipp Scheidemann Kein Zugriff
    5. 7. Im Hafen der Ehe Kein Zugriff
    6. 8. Zwischen preußischem Landtagswahlkampf, Beleidigungsprozessen und Abschied von Solingen (Juli 1903 bis April 1904) Kein Zugriff
    1. 1. Zeitkontexte: Parteiwachstum, Massenstreikdebatte, Kolonialpolitik und Kriegsgefahr Kein Zugriff
      1. 2.1 Organisationsreform gegen anfängliche Widerstände Kein Zugriff
      2. 2.2 „Zur Landesorganisation in Preußen“ – Dittmanns Beitragin „Die Neue Zeit“ Kein Zugriff
    2. 3. Dittmanns Konzeption einer Parteireform Kein Zugriff
    3. 4. Im „Haus Limpurg“ – Dittmann wird Stadtverordneter (1906–1909) Kein Zugriff
      1. 5.1 Die „Hottentottenwahl“ (25.1.1907) in Frankfurt und Umgebung Kein Zugriff
      2. 5.2 Wahlrechtskampf und Landtagswahlen (1906–1908) Kein Zugriff
    4. 6. Der Reichstagskandidat: Der Abschied aus Frankfurt und die Rückkehr ins Bergische Land (1908/09) Kein Zugriff
    1. 1. Der Radikale: Die Parteitage von Leipzig 1909 und Magdeburg 1910 Kein Zugriff
      1. 2.1. Redegewandt und hochgebildet: Rosa Luxemburg Kein Zugriff
      2. 2.2 Clara Zetkin und Hugo Haase Kein Zugriff
    2. 3. Taktische Fehlkalkulation: Der Parteitag in Jena (10.–16.9.1911) Kein Zugriff
    3. 4. Wahlrechtskampf, Wahlkampf und Reichstagswahltriumph (1910–1912) Kein Zugriff
      1. 5.1 Der Reichstagsneuling Kein Zugriff
      2. 5.2 Wandlungsprozesse: Die Parteitage in Chemnitz (1912) und Jena (1913) Kein Zugriff
    1. 1. Der Katastrophe entgegen Kein Zugriff
    2. 2. Zwischen Attentat und Kriegsausbruch: Die Julikrise 1914 Kein Zugriff
    3. 3. Krieg und Kriegskredite: Der Weg zum 4. August 1914 Kein Zugriff
      1. 4.1 Dittmanns Weg in die Opposition Kein Zugriff
      2. 4.2 „Das Gebot der Stunde“: Die Opposition formiert sich Kein Zugriff
      3. 4.3 Kriegsdienst und ofene Opposition Kein Zugriff
      4. 4.4 Spaltung der Fraktion und Gründung der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft (24. März 1916) Kein Zugriff
      1. 5.1 Kriegsdienst, Opposition und Kampf gegen Militarismus Kein Zugriff
      2. 5.2 Parteiausschluss der SAG und Gründung der USPD Kein Zugriff
      1. 6.1 Friedensinitiativen contra Militarismus Kein Zugriff
      2. 6.2 Revolutionäre Gärung: Marine-Justizmorde und „Januarstreiks“ (Juni 1917 bis Januar 1918) Kein Zugriff
      3. 6.3 Von der Haft in die revolutionäre Situation (Februar bis Oktober 1918) Kein Zugriff
    1. 1. Der Weg zur Revolution Kein Zugriff
    2. 2. Volksbeauftragter in der Defensive Kein Zugriff
      1. 3.1 Der Reichsrätekongress (16.–21.12.1918) Kein Zugriff
      2. 3.2 Weihnachtskämpfe und Austritt aus dem Rat der Volksbeauftragten Kein Zugriff
      3. 3.3 Vom Januaraufstand zur Nationalversammlung Kein Zugriff
      4. 3.4 Die blutige Niederwerfung der zweiten Revolutionswelle Kein Zugriff
      1. 4.1 Der „Revolutionsparteitag“ in Berlin Kein Zugriff
      2. 4.2 Der Freitod Paul Dittmanns Kein Zugriff
    3. 5. Kämpfer gegen die Konterrevolution (1919/20) Kein Zugriff
      1. 6.1 Der Leipziger Parteitag: Spaltung oder Einheit? Kein Zugriff
      2. 6.2 Die USPD zwischen II. und III. Internationale Kein Zugriff
      3. 6.3. Kandidatur in Magdeburg und Wahlerfolg der USPD Kein Zugriff
      1. 7.1 Die Russland-Artikel und die Parteikonferenz Kein Zugriff
      2. 7.2 Der Spaltungsparteitag in Halle Kein Zugriff
    4. 8. Von Halle nach Nürnberg (Oktober 1920 bis September 1922) Kein Zugriff
      1. 1.1 Tauziehen um die Reichspräsidentenwahl und Rücktritt der Regierung Wirth Kein Zugriff
      2. 1.2 Ruhrbesetzung und Ruhrkampf Kein Zugriff
      3. 1.3 Rechtsentwicklung: Hitler-Putsch und Fechenbach-Prozess Kein Zugriff
      4. 1.4 Zerreißprobe: Die SPD/KPD-„Arbeiterregierungen“ in Sachsen und Thüringen Kein Zugriff
      1. 2.1 Das Jahr 1924: Die Stabilisierung der Lagebis zur Wahl des 3. Reichstages Kein Zugriff
      2. 2.2 Gegen den Frontalangrif von rechts: Friedrich Ebert im VisierDie Kein Zugriff
    1. 3. Hindenburg-Wahl und Dolchstoß: Gegen Militarismus und Nationalismus Kein Zugriff
      1. 4.1 Enthüllungen: Der 22.1.1926 – Matrosenrevolte und Justizmorde Kein Zugriff
      2. 4.2 Die gescheiterte Kriminalisierung der USPD Kein Zugriff
      3. 4.3 Die „Admirals-Rebellion“ und der Ausbruch der Revolution Kein Zugriff
      4. 4.4 Gewürdigter Einsatz: Abschlussbericht und Nachhall Kein Zugriff
    2. 5. Zwischen Oppositionspolitik und Machtperspektive (1925–1928) Kein Zugriff
      1. 6.1 Der Wahlerfolg am 20.5.1928 Kein Zugriff
      2. 6.2 Der „Umfall“: Panzerkreuzer statt Kinderspeisung? Kein Zugriff
      3. 6.3 Wehrbeitrag, Weltwirtschaftskriseund das Scheitern der großen Koalition Kein Zugriff
      1. 7.1 Der Weg ins Präsidialregime Kein Zugriff
      2. 7.2 Wahlniederlage, Dilemma und Folgen der Tolerierungspolitik(Sommer 1930 bis Oktober 1931) Kein Zugriff
      1. 8.1 Vergebliches Aufbäumen: Hindenburgwahl und Brünings Sturz Kein Zugriff
      2. 8.2 In der Falle: v. Papen und der Staatsstreich gegen Preußen Kein Zugriff
      3. 8.3 Trügerische Hofnungen: Von Papen zu Schleicher Kein Zugriff
    3. 9. Mit dem Rücken zur Wand: Machtübertragung an Hitler und Flucht Kein Zugriff
  2. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 445 - 455
    1. 1. Archivalien Kein Zugriff
    2. 2. Zeitungen und Zeitschriften Kein Zugriff
    3. 3. Literatur und Dokumente Kein Zugriff
  3. Verzeichnis der Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 468 - 471
  4. Personenregister Kein Zugriff Seiten 472 - 480

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