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Sammelband Kein Zugriff

Krisendemokratie 1921/22

Politische, sozioökonomische und kulturelle Polarisierung in großstädtischer Tagespresse
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

„In unserer wechselvollen Zeit scheint die Krise das einzig Bleibende zu sein“, schrieb Carl v. Ossietzky 1921 in der „Berliner Volks-Zeitung“. Auch die frühe Weimarer Republik hatte eine Polykrise zu bewältigen: Kriegsfolgelasten, auch jenseits der Reparationen, führten zur beschleunigten Inflation, die wirtschaftlichen zogen soziale Krisen nach sich. Gesellschaftliche Erschütterungen vertieften die Polarisierung der politischen Lager und der veröffentlichten Meinung. Es gab aber 1921/22 außer rechtsextremistischen Attentaten wie den Morden an Ex-Finanzminister Erzberger und Außenminister Rathenau auch vitale Gegenwehr. Der Kanzler Wirth beantwortete 1922 die vorausgegangene Hetze gegen Demokraten im Reichstag mit dem Ausruf „dieser Feind steht rechts!“ Anhand der Auswertung von 30 Zeitungen in 14 größten deutschen Städten entsteht in diesem Band ein differenziertes Gesamtbild von Debatten jener Jahre über Außen- und Innen-, Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sowie weltanschauliche Orientierungen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2024
Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-86331-775-1
ISBN-Online
978-3-7489-5061-5
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Reihe
Historische Demokratieforschung
Band
26
Sprache
Deutsch
Seiten
376
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. „Krisendemokratie“ 1921/22– zur Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 30 Detlef Lehnert
  3. Preußische Landtagswahlen und Regierungsbildungen sowie Konflikte mit Bayern 1921 Kein Zugriff Seiten 31 - 68 Detlef Lehnert
  4. Zwischen Fundamentalopposition und Verständigungsbereitschaft Kein Zugriff Seiten 69 - 130 Volker Stalmann
  5. „Dieser Feind steht rechts!“ Kein Zugriff Seiten 131 - 212 Detlef Lehnert
  6. Getrennte Wege zwischen Weimar, Wien und Moskau? Kein Zugriff Seiten 213 - 264 Holger Czitrich-Stahl
  7. „Die Wirtschaft ist das Schicksal“ Kein Zugriff Seiten 265 - 328 Detlef Lehnert
  8. Konkretisierung der Verfassungsversprechen oder „monströse Maschine“? Kein Zugriff Seiten 329 - 368 Axel Weipert
  9. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 369 - 371
  10. Die Autoren Kein Zugriff Seiten 372 - 376

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