
Der biblische Glaube
Phänomenologie seiner Herkunft und Zukunft- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 105
- Verlag:
- 01.04.2018
Zusammenfassung
Dieses Buch entwirft mit den Mitteln einer frei an Husserl und Heidegger anknüpfenden Phänomenologie der Welt eine neue systematische Interpretation des in Israel entstandenen und in Judentum, Christentum und Islam weiterbestehenden Glaubens an den einen Gott. Der Weltbezug versetzt die phänomenologische Analyse dieses Monotheismus in die Lage, über seine Herkunft ebenso wie über seine denkbare Zukunft mehr Klarheit als bisher zu gewinnen. Grundzug der Herkunft ist die Selbstunterscheidung des biblischen Glaubens an den einen Wüstengott, der sich jeder lebensweltlichen Anschauung entzieht, von dem in dieser Hinsicht eingängigeren Polytheismus. Als mögliche Zukunft zeichnet sich eine Tragödie ab: Der antipolytheistische Glaube treibt in seiner christlichen Spielart sich selbst gerade dadurch in den Untergang, dass er im Zeitalter der globalisierten Erfahrung der einen Welt in seine reine Gestalt gelangt und so einer radikalen Vergessenheit der Lebenswelt anheimfällt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- Erscheinungsdatum
- 01.04.2018
- ISBN-Print
- 978-3-465-04353-9
- ISBN-Online
- 978-3-465-14353-6
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 105
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 176
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Einleitung: Die geschichtliche Stellung der phänomenologischen Epoché Kein Zugriff Seiten 13 - 40
- Gott in Husserls Phänomenologie Kein Zugriff Seiten 41 - 62
- § 1: Phänomenologie als "Phänomenologie der Welt" Kein Zugriff
- § 2: Der Anfang der Philosophie in phänomenologischer Sicht Kein Zugriff
- § 3: Der Glaube der Tora als Antipolytheismus Kein Zugriff
- § 4: Polytheistische und biblische Übermacht-Erfahrung Kein Zugriff
- § 5: Die Komparativität der Gottesprädikate und die Hoffnung Kein Zugriff
- § 6: Lebensweltliche und idealisierte Gotteserfahrung Kein Zugriff
- § 7: Die indirekte Kenntnis von Gott durch sein Handeln Kein Zugriff
- § 8 Goldene Regel und Nächstenliebe Kein Zugriff
- § 9: Nächstenliebe und Gottesliebe Kein Zugriff
- § 10: Die Bezogenheit der "agápe" auf das Weltganze Kein Zugriff
- § 11: Die Vertauschung von Normalität und Grenzfall und ihre Folgen Kein Zugriff
- § 12: Lebensweltvergessenheit und Tragödie der Verwüstung Kein Zugriff




