
Dora Hitz – Wechselspiele von Weiblichkeit und Raum
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Künstlerinnen geraten in Vergessenheit, ganz gleich wie einflussreich und stilprägend sie zu ihrer Zeit waren. So erging es auch Dora Hitz (1853–1924), die stilistisch wie thematisch die moderne Malerei in Berlin um 1900 vertrat. Rahel Schrohe zeigt, warum es sich lohnt, das Werk der Künstlerin wieder zu entdecken, und eröffnet dafür eine gänzlich neue Perspektive auf Hitz: Sie untersucht deren Werk mit dem Fokus auf das Verhältnis von Weiblichkeit und Raum. Zeit ihres Lebens galt Hitz als Malerin der Frau, denn sie schuf zahlreiche Bilder von Müttern mit ihren Kindern und porträtierte Frauen der Berliner Gesellschaft. Wie reflektierte Hitz die Position bürgerlicher Frauen um 1900 und die zeitgenössischen Diskurse um Weiblichkeit in ihren Bildern? Und inwiefern reizte sie ihre gesellschaftlichen Möglichkeiten aus, um einen kritischen Blick auf die beschränkten Handlungsräume von Frauen zu werfen?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-496-01711-0
- ISBN-Online
- 978-3-496-03101-7
- Verlag
- Reimer, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 384
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 36
- Neue Konkurrentinnen im Kunstbetrieb: Die moderne Künstlerin zwischen Dilettantismus und Nachahmung Kein Zugriff
- Auf der Suche nach einer schwesterlichen Malerei: Hitz und das spezifisch Weibliche Kein Zugriff
- Hitz’ Rolle in der Debatte um Kunst von Frauen und Fragen der Kanonisierung Kein Zugriff
- Auf der Schwelle: Der flüchtige Blick zwischen Park und Boulevard Kein Zugriff
- Die Neuordnung von Paris und das Mobilier urbain Kein Zugriff
- Geteilte Räume in der modernen Metropole und die Künstlerin als Flâneuse Kein Zugriff
- Über Umwege: Hitz in Schloss Peleș Kein Zugriff
- Die Femme fragile zwischen Kunst und Leben Kein Zugriff
- Fragilität im Leben – Fragilität im Werk: Pavots und die doppelte Verortung im Symbolismus Kein Zugriff
- Von Produktion und Reproduktion: Der Diskurs um Mutterschaft und geistige Arbeit Kein Zugriff
- Zur Konzeption der modernen Madonna in Soir und Tendresse maternelle Kein Zugriff
- Serielle Intimität: Mutterschaft als Konstruktion Kein Zugriff
- Im Umbruch: Bilder der Ernte und des arbeitenden weiblichen Körpers Kein Zugriff
- Arbeiten, Ausbilden, Vernetzen, Ausstellen: Der Diskurs um Frauenerwerb in der Kunst Kein Zugriff
- Freiräume im Leben – Freiräume im Werk: Die Kirschenernte als Allegorie weiblicher Selbstbestimmung Kein Zugriff
- „La bella Italia ist unerreichbar“: Italien als Sehnsuchtsort Kein Zugriff
- Bewegte Körper und reformierte Kleidung im Garten der Villa Borghese Kein Zugriff
- Rückzug und Utopie: Neue Räume für die Neue Frau und die vegetabile Umwelt als politischer Ort Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 249 - 258
- Dank Kein Zugriff Seiten 259 - 321
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 322 - 377
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 378 - 379
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 380 - 384




