Normgenese durch Re-Interpretation
China und das europäische Völkerrecht im 19. und 20. Jahrhundert- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts, Band 25
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Gegenstand der Arbeit ist die Übersetzung und Re-Interpretation des europäischen Völkerrechts in China im 19. und 20. Jahrhundert. Von 1839, dem Ausbruch des ersten Opiumkrieges, bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, dem Ende des Regimes ungleicher Verträge, untersucht der Autor die Auseinandersetzung mit der in Europa wurzelnden normativen Ordnung des modernen Völkerrechts in China. Eingebettet in den theoretischen Rahmen soziologischer Annahmen zu Weltgesellschaft und Weltkultur leistet das Werk einen Beitrag zum Verständnis global-lokaler Wirkungszusammenhänge in langfristiger historischer Perspektive. Empirisch diskutiert der Autor qualitativ die Ausbreitung und Re-Interpretation des Völkerrechts in China und entwickelt so eine Perspektive auf die außer-europäische Geschichte des Völkerrechts und seiner Wissenschaft.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6980-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3650-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 238
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Die Enteuropäisierung des Völkerrechts. Zum Gegenstand der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- Die Eingliederung Chinas in das europäische Völkerrecht. Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 11 - 31
- Über die Untersuchung eines Ideentransfers. Methode, Quellen und Aufbau Kein Zugriff Seiten 31 - 34
- Die Normalität des ungleichen Vertrags Kein Zugriff Seiten 35 - 41
- Unterschiedliche soziale Ebenen von Außenbeziehungen und das moralische Dilemma des europäischen Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 41 - 56
- Rechtspluralismus, Rechtsinszenierung und die Wahrnehmung des Rechts in der Weltgesellschaft Kein Zugriff Seiten 56 - 70
- Die Übersetzung von Vattels Le droit des gens Kein Zugriff Seiten 71 - 81
- Intellektuelle in Bewegung: Selbststärkung und Restauration Kein Zugriff Seiten 81 - 88
- Institutioneller Wandel: Die Gründung des Zongli Yamen und Tongwenguan Kein Zugriff Seiten 88 - 92
- Die Übersetzungsschulen Kein Zugriff Seiten 93 - 106
- Neologismen, Lehnwörter und ihre Entwicklung Kein Zugriff Seiten 106 - 114
- Die Übersetzungen in Enzyklopädien, in Zeitungen, in der Beamtenprüfung Kein Zugriff Seiten 114 - 125
- Argumentationsmuster in völkerrechtlichen Konflikten Kein Zugriff Seiten 125 - 130
- Die erste Stufe der Eingliederung: Isomorphie Kein Zugriff Seiten 131 - 137
- Wie die Anerkennung des Völkerrechts messen? Handlungstypen der Normsozialisierung Kein Zugriff Seiten 137 - 142
- Die Gründung der Republik China: Das Modell Nationalstaat Kein Zugriff Seiten 143 - 153
- Letzte Reformbemühungen vor der Revolution: das Modell Bildungssystem Kein Zugriff Seiten 153 - 158
- Die Neuausrichtung der Völkerrechtswissenschaft zur Jahrhundertwende Kein Zugriff Seiten 159 - 173
- Affirmative Annäherung? Von der Neuausrichtung der internationalen Beziehungen zur Bupingdeng tiaoyue-Literatur Kein Zugriff Seiten 173 - 198
- Lokale Legitimation, globale Legitimation Kein Zugriff Seiten 199 - 206
- Vielfalt der Weltgesellschaft statt Vielfalt der Moderne Kein Zugriff Seiten 206 - 208
- Schluss Kein Zugriff Seiten 209 - 212
- Literatur Kein Zugriff Seiten 213 - 238





