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Monographie Kein Zugriff

Nachträglichkeit

Problemstellungen VI
Autor:innen:
Verlag:
 01.11.2022

Zusammenfassung

Die Nachträglichkeit ist ein psychoanalytischer Begriff mit einer besonderen Geschichte, der sowohl für die Metapsychologie der Zeit als auch für die klinische Praxis der Psychoanalyse unverzichtbar geworden ist. Freud hatte zwar immer wieder zentral darauf Bezug genommen, ihn aber nie systematisch ausgearbeitet. Mit der Vorlesungsreihe »L’après-coup« (Nachträglichkeit) aus den Jahren 1989 und 1990 nahm Laplanche die erste umfassende Analyse des Freud’schen Begriffes der Nachträglichkeit in der Geschichte der Psychoanalyse vor.

In diesem Band, der die Vorlesungsreihe erstmals in deutscher Sprache enthält, eröffnet Laplanche einen Raum für verschiedene Interpretationen, um am Ende eine eigene Lesart vorzulegen: Er insistiert darauf, dass die Nachträglichkeit in ihrer Zweizeitigkeit ohne den Anderen und seine rätselhaften Botschaften nicht zu verstehen ist. Zum ersten Zeitpunkt wird das Subjekt mit einer zunächst unübersetzbaren Botschaft konfrontiert, die es zu einem zweiten Zeitpunkt, nach einer Zeit der Latenz, zu übersetzen versucht.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
Erscheinungsdatum
01.11.2022
ISBN-Print
978-3-8379-3135-8
ISBN-Online
978-3-8379-7868-1
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
175
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Nachträglichkeit und Übersetzung Kein Zugriff
    2. Im Übersetzungstaumel Kein Zugriff
    3. Die Publikation der Problématiques VI – eine »deferred action« Kein Zugriff
    4. Determinismus und Hermeneutik – zwei Ordnungsbegriffe Kein Zugriff
    5. Nachträglichkeit und Allgemeine Verführungstheorie Kein Zugriff
    6. Nachträglichkeit nach Laplanche Kein Zugriff
    7. Bibliografie Kein Zugriff
  2. Hinweis Kein Zugriff Seiten 21 - 22
    1. Verführungstheorien und Zeittheorie Kein Zugriff
    2. Nachträglichkeit in der Geschichte des Begriffs Kein Zugriff
    3. Verdunklungen des Begriffs Kein Zugriff
    4. Seine Wiederbelebung in Frankreich Kein Zugriff
    5. Bei Lacan mit Heidegger Kein Zugriff
    6. Freuds Wörter Kein Zugriff
    1. Das Wort nachträglich auf dem Prüfstand der französischen Übersetzung Kein Zugriff
    2. Und im Englischen? Kein Zugriff
    3. Bei Freud: Eine synkopierte Geschichte Kein Zugriff
    4. Einen Begriff orten Kein Zugriff
    5. Zurück zur Nachträglichkeit Kein Zugriff
    6. Eine mörderische Komplikation Kein Zugriff
    7. Drei Phasen bei Freud Kein Zugriff
    8. Eintritt in die erste Phase – Der Fall Elisabeth Kein Zugriff
    9. Die Phase des »Entwurfs« (1895) Kein Zugriff
    10. Das Bewusstsein im »Entwurf« Kein Zugriff
    1. Zurück zum Fall Emma Kein Zugriff
    2. Das Trauma = nachträglich Kein Zugriff
    3. Eine nicht zu vernachlässigende Etappe des Freud’schen Denkens Kein Zugriff
    4. Späteres Vorkommen des Ausdrucks Kein Zugriff
    5. Der Brief vom 6. Dezember 1896 (52/112) Kein Zugriff
    6. Einige Verwirrung in den Schichten Kein Zugriff
    7. Aber dann erscheinen erogene Zonen Kein Zugriff
    8. Die Übersetzung, ihre unterschiedlichen Dimensionen und ihr Reichtum Kein Zugriff
    9. Vier Meilensteine Kein Zugriff
    1. Hören und sagen hören Kein Zugriff
    2. Geburt eines Begriffs und eines Terminus: Nachträglichkeit* Kein Zugriff
    3. Homonymie und Übersetzung Kein Zugriff
    4. Anmerkungen eines Übersetzers Kein Zugriff
    5. Homonymie, Konkretisierung des Begriffs Kein Zugriff
    6. Die paradoxe Entwicklung des Begriffs Kein Zugriff
    7. Der Brief der Tagundnachtgleiche (1897) Kein Zugriff
    8. Zurück zur Entwicklung der Nachträglichkeit – Die »Experimenta crucis« Kein Zugriff
    1. Brief 75/146 – Der Begriff und das Substantiv tauchen auf Kein Zugriff
    2. Die normale Verdrängung Kein Zugriff
    3. Mit Kris: Die Frage der »organischen Verdrängung« Kein Zugriff
    4. Die organischen Stadien der Sexualität Kein Zugriff
    5. Das Modell der Analität Kein Zugriff
    6. Eine Klammer zur Weitergabe erworbener Merkmale Kein Zugriff
    7. Schwierigkeiten der Phylogenese Kein Zugriff
    8. Zur Frage der Stadien der Sexualität Kein Zugriff
    9. Die Nachträglichkeit im Brief vom 14. November 1897 Kein Zugriff
    10. Erscheinen des Begriffs, Rückschritt beim semantischen Inhalt Kein Zugriff
    11. Biologisierende Auffassung des Triebes: Die Kleinianer Kein Zugriff
    1. S. Isaacs und die Sprache des Triebes Kein Zugriff
    2. C. F. Meyer: Der Page von Gustav Adolf Kein Zugriff
    3. Die Traumdeutung: Ein grundlegender Text für die Nachträglichkeit Kein Zugriff
    4. »Über Deckerinnerungen« Kein Zugriff
    5. Einleitung zum »Wolfsmann« Kein Zugriff
    1. Zeitlichkeit der »Fall«-Erzählungen Kein Zugriff
    2. Sich auf die Probleme der Nachträglichkeit beschränken Kein Zugriff
    3. Drei einfache chronologische Orientierungspunkte Kein Zugriff
    4. Nachträglichkeit des Lebens und Nachträglichkeit der Analyse Kein Zugriff
    5. Zwischen Freud und Jung Kein Zugriff
    6. Rekonstruktion der Urszene Kein Zugriff
    7. Die Freud’sche Methode Kein Zugriff
    8. Wiederkehr der Traumatheorie Kein Zugriff
    9. Der Traum als Zeit des Traumas … Kein Zugriff
    10. … wenn nicht sogar der Verführung Kein Zugriff
    11. Fragen und Antworten Kein Zugriff
    1. Die Frage der Verführung bleibt unbearbeitet Kein Zugriff
    2. Das »Zurückphantasieren« Kein Zugriff
    3. Lücke und Puzzle Kein Zugriff
    4. Freuds plötzlicher Zweifel und eine neue zusammengesetzte Hypothese Kein Zugriff
    5. Zwei neue Diskussionsrichtungen … Kein Zugriff
    6. … darunter die der »Urphantasien« Kein Zugriff
    7. … in die die Phylogenese mündet Kein Zugriff
    8. Freud ernst nehmen Kein Zugriff
    9. … um ihn zu kritisieren Kein Zugriff
    10. Materielle Realität und Phantasie ohne einen dritten Terminus? Kein Zugriff
    11. Der dritte Ausdruck: Vorgeschichte Kein Zugriff
    1. Zwei unterschiedliche Rekurse auf die Phylogenese Kein Zugriff
    2. Die »Urphantasie« oder aber die »gute Szene«? Kein Zugriff
    3. Lückenhafte Darstellung oder rätselhafte Botschaft? Kein Zugriff
    4. Der Niedergang der übersetzerischen Theorie Kein Zugriff
    5. Die Nachträglichkeit: Nicht bei einer einzigen Person, sondern zwischen Botschaft und Übersetzung Kein Zugriff
    1. I. Der Traum und seine Urszene Kein Zugriff
    2. II. Zusammenfassungen und Probleme Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 169 - 175

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