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Monographie Kein Zugriff

Das Gute, das Schöne und das Heilige

Eigenart und Bedingungen der ethischen, der ästhetischen und der religiösen Erfahrung
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die Reihe der Personen, Dinge, Sachverhalte und Verhaltensformen, die danach befragt werden können, ob sie „gut“, „schön“ bzw. „heilig“ sind, scheint unbegrenzt zu sein.

Doch wie können wir wissen, ob etwas „gut“, „schön“ oder „heilig“ ist? Schon Sokrates hat gezeigt, wie schwierig es ist, uns da sicher zu sein und Kriterien dafür anzugeben.

Richard Schaeffler untersucht in diesem Buch verschiedene Arten von Erfahrung, und zwar die sittliche, ästhetische und religiöse Erfahrung. Mittels eines phänomenologischen Zugangs prüft er die Bedingungen dafür, dass sich uns etwas in der Qualität des Schönen, Guten bzw. Heiligen zeigt, wie auch die Bedingungen, die wir selber erfüllen müssen, wenn es möglich sein soll, dass die Sache uns diese ihre Aspekte zeigen soll. Im Weiteren geht es um den Schritt von dem, was sich uns zeigt, zu unserer Erfahrung. Dazu bedarf es der Anwendung von Begriffen. So macht erst die Anwendung des Begriffs des Guten es möglich, vom subjektiven moralischen Erleben zur objektiv gültigen sittlichen Erfahrung überzugehen. Ähnlich ermöglicht erst der Begriff des Schönen die ästhetische Erfahrung, erst der Begriff des Heiligen die religiöse Erfahrung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-495-49067-9
ISBN-Online
978-3-495-82039-1
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
158
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 16
      1. a) Alltagsfragen und Fragen des Philosophen Kein Zugriff
      2. b) Die Frage nach Kriterien Kein Zugriff
      1. a) Erste Annäherung an die Methodenfrage Kein Zugriff
      2. b) »Anblick« und »Hinblick« Kein Zugriff
      3. c) Die phänomenologische Methode Kein Zugriff
      4. d) Eine weiterführende methodische Option: Die Erfahrung als Vernehmen eines an uns gerichteten Anspruchs Kein Zugriff
      5. e) Ein immer wiederkehrender Einwand: Die transzendentale Methode – ein Weg in den Subjektivismus und Relativismus? Kein Zugriff
      1. 1. Eine vorbereitende Frage: Wer oder was kann gut oder nicht-gut sein? Kein Zugriff
      2. 2. Die klassische Philosophie der Antike Kein Zugriff
      3. 3. Eine weiterführende Erfahrung Platons, die ihre eigene Wirkungsgeschichte entfaltet hat Kein Zugriff
      4. 4. Das Verständnis des Guten bei Immanuel Kant Kein Zugriff
        1. a) Hegels Kritik der »abstrakten« Moral und das Böse als »vorantreibende Negation« Kein Zugriff
        2. b) Karl Marx, seine Kritik an der bürgerlichen Geschichtsphilosophie und Moral und das Gute als das »Kontrafaktische« Kein Zugriff
        3. c) Die neue Aufgabe der Moralphilosophie: Vernunftkritik als Ideologiekritik Kein Zugriff
        4. d) Auch die Mächtigen werden zu Opfern ihrer eigenen Ideologie Kein Zugriff
        5. e) Die Frage nach einer Alternative. Kein Zugriff
        1. a) Dem Wirklichen Möglichkeiten ansehen Kein Zugriff
        2. b) Dem Wirklichen die verkümmerte oder verletzte Gestalt ansehen Kein Zugriff
        3. c) Das Erlebnis der »Betroffenheit«: »Das betrifft (meint) mich.« Kein Zugriff
        4. d) Ein neuer Blick auf die Wirklichkeit Kein Zugriff
        5. e) Rückschau Kein Zugriff
        1. a) Der Wunsch, »gemeint zu sein« Kein Zugriff
        2. b) »Gemeint zu sein« als Gabe und Aufgabe Kein Zugriff
      1. 3. Selbstkritische Anfragen Kein Zugriff
      2. 4. Erinnerung an einige Ergebnisse der allgemeinen Transzendentalphilosophie Kein Zugriff
        1. a) Das »Ich« als Voraussetzung allen Erkennens und als regulative Idee: Eine Aufgabe, deren Erfüllung auch mißlingen kann Kein Zugriff
        2. b) Die sittliche Welt als Auslegungszusammenhang Kein Zugriff
        1. a) Selbsttäuschungen – ihre Herkunft und ihre Überwindung Kein Zugriff
        2. b) Verführungen – Herkunft und Überwindungsmöglichkeit Kein Zugriff
        1. a) Die traditionelle Auffassung: Das Gewissen als sittliche Urteilskraft Kein Zugriff
        2. b) Zweifel an der traditionellen Beschreibung des Gewissens als Urteilskraft Kein Zugriff
        3. c) Das Gewissen als Fähigkeit zur sittlichen Erfahrung Kein Zugriff
      1. 2. Das Gewissen und das Gute Kein Zugriff
      2. 3. Das Gute und die Freiheit des Menschen Kein Zugriff
      1. 1. Platons Auffassung vom Schönen Kein Zugriff
      2. 2. Zur Ästhetik Kants in der Kritik der Urteilskraft Kein Zugriff
      3. 3. Hegels Ästhetik Kein Zugriff
      4. 4. Schellings Philosophie der Kunst Kein Zugriff
      5. 5. Einige Anmerkungen zur historischen Entwicklung der Ästhetik in der nach-idealistischen Philosophie Kein Zugriff
        1. a) Unterbrechung des Erlebnisstromes und Aufforderung zum anschauenden Verweilen Kein Zugriff
        2. b) Das »Auftauchen« der Gestalt aus der Alltagswelt als Morphogenese Kein Zugriff
          1. Zum Begriffsgebrauch von »Idee« Kein Zugriff
          2. Die Ideen der ästhetischen Erfahrung – zwei widersprüchliche Aufgaben? Kein Zugriff
        1. b) Die Wiedergewinnung der Frage nach der Welt und dem Ich Kein Zugriff
          1. Gegenwartfindung Kein Zugriff
          2. Responsorisches Gestalten Kein Zugriff
          3. Die Ideen des ästhetischen Erfahrens Kein Zugriff
          1. Substanz Kein Zugriff
          2. Kausalität Kein Zugriff
        2. e) Die Anschauungsformen von Raum und Zeit: Die ästhetisch erlebte Gegenwart und ihr spezifischer »Zeit-Raum« Kein Zugriff
          1. Die Bedeutung der Einbildungskraft für die ästhetische Erfahrung Kein Zugriff
          2. Die ästhetische Urteilskraft und der »gute Geschmack« Kein Zugriff
          1. Der Begriff des Schönen: Seine Bedeutung in der Tradition und heutige Vorbehalte gegen seinen Gebrauch Kein Zugriff
          2. Ein neuer Zugang zum Begriff des »Wohlgefallens« und des Schönen Kein Zugriff
      1. 1. Die Quellenlage und das Problem von Erfahrung und Institution Kein Zugriff
      2. 2. Ein Bewährungskriterium von Traditionen und Institutionen Kein Zugriff
      3. 3. Religiöses Erleben und objektive Geltung Kein Zugriff
        1. a) Ein häufig wiederkehrendes Moment: Die Einheit von Grund und Grenze der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit und der gesamten eigenen Existenz Kein Zugriff
        2. b) Erlebnisse im Alltag, für die uns die Zeugnisse der Religionsgeschichte hellsichtig machen Kein Zugriff
        3. c) Was in den Bildern gegenwärtig wird, wird »das Heilige« genannt Kein Zugriff
        1. a) Charakteristische Einwände gegen das Programm, Kontexte aufzubauen, um das religiöse Erleben in objektiv gültige Erfahrung zu verwandeln Kein Zugriff
        2. b) Eine verbreitete Antwort: Die Erfahrungswelt als eine Welt von Bildern Kein Zugriff
        3. c) Das religiöse Subjekt als »Maske« und »Kleid« des Heiligen Kein Zugriff
        4. d) Die Auslegung des religiösen Worts durch die Lehre vom »vierfachen Schriftsinn« und die vier Bedeutungsmomente der religiösen Erfahrung Kein Zugriff
        5. e) Die »Gegenprobe«: die Beobachtung von Ausfallserscheinungen Kein Zugriff
        1. a) Die Erfahrung »innerer Kontingenz« und der Begriff der »numinosen Freiheit« Kein Zugriff
        2. b) Das religiöse Verhältnis: »Schlechthinnige Abhängigkeit« und »befreite Freiheit« Kein Zugriff
        1. a) Ein »archaisches« und zugleich weit verbreitetes Deutungsmuster: Die Begegnung mit der Gottheit als Anteilgewinnung an ihrem lebenspendenden Tode Kein Zugriff
        2. b) Der Geist – Prinzip des Lebens und des Wortes Kein Zugriff
        3. c) Der Geist – wirkende Kraft der Selbstmitteilung des Heiligen Kein Zugriff
        4. d) Der Geist, die »Geister« und die »befreiende Freiheit« als Kriterium ihrer Unterscheidung Kein Zugriff
      1. 3. Das Heilige – zur Deutung eines zentralen Begriffs der Religionsphilosophie Kein Zugriff

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