
Wie schwer ein Menschenleben wiegt
Sophie Scholl- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6489
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wenige Tage nach Kriegsbeginn schrieb Sophie Scholl an ihren Freund: "Ich kann es nicht begreifen, dass nun dauernd Menschen in Lebensgefahr gebracht werden von anderen Menschen. Ich kann es nie begreifen und ich finde es entsetzlich. Sag nicht, es ist für's Vaterland." Gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse schildert Maren Gottschalk das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Faszination für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellte. 1942 ging sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Feburar 1943 wurde sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später mit dem Fallbeil hingerichtet.
«Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!», heißt es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe "Weiße Rose" in München, zu deren innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl auch dessen jüngere Schwester Sophie Scholl (1921 - 1943) gehörte. Selbst im Gerichtssaal vor Roland Freisler sprach die Einundzwanzigjährige unbeirrt aus, was sie dachte: «Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen.» Maren Gottschalk beschreibt anschaulich und quellennah Sophie Scholls kurzes Leben und macht deutlich, woher sie den Mut nahm, sich anders als die große Mehrheit der Deutschen offen gegen das NS-Regime und seinen Vernichtungskrieg zu stellen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-79063-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-79065-2
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6489
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 347
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Sophies Lachen Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- 1. Stille Rebellion: Im Reichsarbeitsdienst Kein Zugriff Seiten 12 - 20
- 2. Wurzeln: Paziòsmus und Glaube Kein Zugriff Seiten 21 - 28
- 3. Ein Paradies: Die Kindheit in Forchtenberg Kein Zugriff Seiten 29 - 41
- 4. Härteres Póaster: Zwischenstation Ludwigsburg Kein Zugriff Seiten 42 - 50
- 5. Es wurde unentwegt marschiert: Ulm 1932/33 Kein Zugriff Seiten 51 - 66
- 6. Wie ein feuriger wilder Junge: Faszination Hitlerjugend Kein Zugriff Seiten 67 - 77
- 7. Romantisch, idealistisch, fanatisch: Jungmädelschaftführerin Kein Zugriff Seiten 78 - 89
- 8. Jeden Augenblick leben: Die Suche nach sich selbst Kein Zugriff Seiten 90 - 105
- 9. Liebe? Alles sentimentaler Quatsch! Kein Zugriff Seiten 106 - 127
- 10. Die Sache mit Fritz: Fragiles Gleichgewicht Kein Zugriff Seiten 128 - 147
- 11. Sag nicht, es ist für’s Vaterland: Kriegsgegnerin von Anfang an Kein Zugriff Seiten 148 - 163
- 12. Dazu bin ich zu egoistisch: Im Fröbelseminar Kein Zugriff Seiten 164 - 184
- 13. Gebt mir Zeit, mich zu bewähren: Ein Krisenjahr Kein Zugriff Seiten 185 - 209
- 14. Studium Nebensache: Mit Hans in München Kein Zugriff Seiten 210 - 228
- 15. Die Stärkeren im Geiste: Die Weiße Rose Kein Zugriff Seiten 229 - 257
- 16. Meinen freien Willen fühle ich: Aktiver Widerstand Kein Zugriff Seiten 258 - 284
- 17. Ich bereue meine Handlungsweise nicht: Unbeugsam bis zuletzt Kein Zugriff Seiten 285 - 301
- 18. Das Erbe der Weißen Rose Kein Zugriff Seiten 302 - 306
- Dank Kein Zugriff Seiten 307 - 308
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Ungedruckte Quellen Kein Zugriff
- Gedruckte Quellen Kein Zugriff
- Erinnerungen von Zeitzeugen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff




