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Selbstbestimmt teilhaben in Altenpflegeeinrichtungen

Empirische Analysen zu fördernden und hemmenden Faktoren
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Alte Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, die in Altenpflegeeinrichtungen leben, haben nicht nur Anspruch auf eine qualitätsvolle medizinisch-pflegerische Versorgung, sondern explizit das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, das ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Dazu verpflichten nicht zuletzt die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention. Das anwendungs-orientierte Forschungsprojekt „Selbstbestimmt teilhaben in Altenpflegeeinrichtungen“ hat Voraussetzungen zur Verwirklichung der selbstbestimmten Teilhabe von Bewohner*innen in stationären Einrichtungen der Altenhilfe analysiert. Im Rahmen einer sequentiellen Mixed-Methods-Studie wurden u. a. Interviews mit Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen sowie teilnehmende Beobachtungen in ausgewählten Einrichtungen und eine NRW-weite Online-Befragung durchgeführt. So konnten erstmals fördernde und hemmende Faktoren auf Ebene der Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Einrichtung identifiziert und wichtige Anforderungen an die Teilhabeförderung praxisnah in einem Musterrahmenkonzept aufbereitet werden.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-6709-0
ISBN-Online
978-3-7489-0766-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
302
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 16 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1. Projekthintergründe
    2. 1.2. Untersuchungsleitende Fragen und Projektziel
    3. 1.3. Aufbau der Publikation
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 2.1. Systematische Literaturrecherche
      1. Teilhabe, Selbstbestimmung und Autonomie
      2. Teilhabe aus einer Quartiersperspektive
      3. Teilhabe, Qualitätsmessung und Lebensqualität
      1. 2.3.1. Rechtliche Verankerung von selbstbestimmter Teilhabe
      2. 2.3.2. Konzeption selbstbestimmter Teilhabe in STAP
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. 3.1. Aufbau: Sequenzieller Mixed-Methods-Ansatz
        1. 3.2.1.1. Samplingstrategie
          1. Organisationsstruktur
          2. Bewohner*innenstruktur
          3. Räumliches und soziales Wohnumfeld
          4. Personalstruktur
          1. A) Interviews
          2. Zugang zu den Interviewpersonen
          3. Aufbau des Interviewleitfadens
          4. Pretest und Anpassung
          5. Interviewdurchführung und -dauer
          6. B) Teilnehmende Beobachtung und informelle Gespräche
          7. Feldvorbereitung
          8. Sampling und Zugang zu den Beobachtungssituationen
          9. Beobachtungsprotokoll
          10. Informelle Kurzgespräche
          1. Auswertungsmethode der Interviews und Beobachtungen
          2. Transkription der Interviews
          3. Kategoriensystem Interviews
          4. Kategoriensystem Beobachtungen
        1. 3.2.2.1. Samplingstrategie
        2. 3.2.2.2. Erhebungsmethode
        3. 3.2.2.3. Auswertungsmethode
        1. Forschungsfragen
        2. Recherche und Auswahl von „Good-Practice“-Einrichtungen
        3. Erhebungsmethode
        4. Aufbau des Interviewleitfadens
        5. Auswertungsmethode
        6. Dateneinbezug in der Auswertung des qualitativen Teils der STAP-Studie
      1. 3.3.1. Stichprobenzugänge und Stichprobe
      2. 3.3.2. Erhebungsmethode
      3. 3.3.3. Auswertungsmethode
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. 4.1.1. Zum Begriff Wunsch
      2. 4.1.2. Phasen der Wunschäußerung, -erfassung, -berücksichtigung und -verwirklichung
      3. 4.1.3. Wunschäußerung
        1. 4.1.4.1. Erfassung formeller Art
        2. 4.1.4.2. Erfassung informeller Art
      4. 4.1.5. Wunschberücksichtigung
        1. 4.2.1.1. Alltags- und Angebotsgestaltung innerhalb der Einrichtung
        2. 4.2.1.2. Alltags- und Angebotsgestaltung außerhalb der Einrichtung
        1. 4.2.2.1. Alltags- und Angebotsgestaltung
        2. 4.2.2.2. Mahlzeiten
        3. 4.2.2.3. Pflegeprozesse
        4. 4.2.2.4. Informelle Gespräche mit Bewohner*innen im Kontext der Beobachtung
        1. 4.3.1.1. Physische und psychische Voraussetzungen
        2. 4.3.1.2. Weitere Differenzmerkmale der Bewohner*innenschaft
          1. Fachkompetenz
          2. Methodische Kompetenz
          3. Sozialkompetenz
          4. Subjektkompetenz
          1. Arbeitskultur
          2. Arbeitsengagement
        1. 4.3.3.1. Organisationskultur
          1. Teilhabe
          2. Selbstbestimmung
        2. 4.3.3.3. Schnittstellen und Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsprozesse
        3. 4.3.3.4. Handlungsspielräume innerhalb von Arbeitsprozessen
      1. 4.4.1. Zusätzliche Betreuungskräfte
      2. 4.4.2. Ehrenamtler*innen
      3. 4.4.3. Angehörige
      4. 4.4.4. Zusätzliche finanzielle Mittel
        1. Mobilität innerhalb der Einrichtung
        2. Mobilität außerhalb der Einrichtung
      5. 4.4.6. Räume
      6. 4.4.7. Vernetzung mit dem Quartier
    1. 4.5. Zwischenfazit zur qualitativen Analyse
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 5.1. Beschreibung der Einrichtungen
    2. 5.2. Verankerung von Teilhabe
    3. 5.3. Zusammenarbeit und Aufgaben der Arbeitsbereiche
    4. 5.4. Handlungsspielräume und Ressourcen
    5. 5.5. Arbeitskulturelle Orientierungen
    6. 5.6. Wichtige Faktoren und dringende Veränderungen
    7. 5.7. Zwischenfazit zur quantitativen Analyse
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. 6.1. Entwicklung und Inhalte des Musterrahmenkonzeptes
      1. Die Erprobungseinrichtung
      1. 6.3.1. Vorstellung und Einführung des MRK
      2. 6.3.2. Selbsteinschätzung und Kriterienauswahl
      3. 6.3.3. Einrichtungsinterne Maßnahmenentwicklung und initiale Implementation
      1. 6.4.1. Vorarbeiten und Entwicklung der Implementationsanalyse
        1. Für die Erhebung auf der Leitungsebene
          1. 6.4.2.1. Fokusgruppeninterview
        2. Samplingstrategie
        3. Erhebungsmethode
        4. Aufbau des Fokusgruppeninterviews
          1. 6.4.2.2. Kurzinterviews
        5. Samplingstrategie
        6. Erhebungsmethode
        7. Aufbau der Kurzinterviews
        8. Auswertung
          1. a) Verständlichkeit: Sind die Kriterien im MRK für die „Anwender*innen“ (EL, PDL, SD etc.) verständlich? Sind eventuell weitere Erläuterungen oder Beispiele notwendig?
          2. b) Motivation: Ist die Auseinandersetzung mit dem MRK für die Anwender*innen motivierend?
          1. a) Vollständigkeit: Sind die wichtigsten teilhaberelevanten Aspekte aus Sicht der beteiligten „Anwender*innen“ enthalten?
          2. b) Passung: Kann man mit dem MRK den Ist-Zustand zur Teilhabe einschätzen? Kann man aus dieser Selbsteinschätzung bzw. aus der Anwendung des MRK geeignete Maßnahmen ableiten?
          3. c) Aufwand: Inwieweit erleben die Leitungskräfte die Selbsteinschätzung als Mehraufwand oder gar Stressor?
          1. a) Aufwand: Können wesentliche Anforderungen des MRK in eigene Konzepte, Verfahren, Instrumente etc. überführt werden?
          2. b) Umsetzungsfaktoren und -barrieren: Welches sind die wichtigsten fördernden Faktoren und die stärksten Barrieren für die Implementation unter Routinebedingungen? Welche spezifischen Strategien reduz...
        1. 6.5.2.1. Akzeptanz
        2. 6.5.2.2. Angemessenheit
        3. 6.5.2.3. Machbarkeit
    2. 6.6. Zwischenfazit zur Erprobung
  8. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Äußerung und Erfassung von Wünschen zur Teilhabe
      2. 2. Berücksichtigung und Verwirklichung von Teilhabewünschen in Alltags- und Angebotsgestaltung
      3. a) Bewohner*innen
      4. b) Mitarbeitende
      5. c) Einrichtungsstrukturen und -prozesse
      6. Organisationskultur und Verankerung in Konzepten
      7. Schnittstellen und Kooperation
      8. Handlungsspielräume
      9. Besondere und zusätzliche Ressourcen
      10. Überprüfung der Umsetzung selbstbestimmter Teilhabe
    1. 7.2. Ausblick zum Musterrahmenkonzept
      1. a) Anpassung des SGB XI an die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention
      2. b) Aufwand der Teilhabeförderung im Vergütungsrecht des SGB XI verankern
      3. c) Förderung selbstbestimmter Teilhabe als Qualitätskriterium im SGB XI
      4. d) Weiterentwicklung des WTG NRW
      5. e) Anpassung der Betreuungskräfte-Richtlinien nach § 53c SGB XI
      6. f) Pflegeausbildung
      7. g) Anwendung des Musterrahmenkonzepts bei der Durchführung des § 5 WTG NRW
    2. 7.4. Weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf
  9. LiteraturSeiten 275 - 286 Download Kapitel (PDF)
  10. Anhang: Auszüge aus dem MusterrahmenkonzeptSeiten 287 - 302 Download Kapitel (PDF)

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