Paternalismus im Strafrecht
Die Kriminalisierung von selbstschädigendem Verhalten- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Studien zur Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik, Band 1
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Hat der Staat das Recht, das scharfe Schwert des Strafrechts einzusetzen, um eine Person gegen deren Willen vor einer Beeinträchtigung ihrer Interessen zu schützen? Diese Frage steht im Zentrum des vorliegenden Bandes. Prominente Beispiele für solche „paternalistische“ Strafdrohungen sind in der deutschen Rechtsordnung etwa die Straftatbestände der Tötung auf Verlangen (§ 216 StGB) und der sittenwidrigen Körperverletzung mit Einwilligung des Opfers (§ 228 StGB), sowie Strafbestimmungen des Transplantationsgesetzes (TPG).
Der Band versammelt die Diskussionsbeiträge einer internationalen Tagung, die zu diesem Problemkreis unter dem Thema „Paternalismus im Strafrecht“ Ende Dezember 2007 in Frankfurt am Main stattfand. Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, den strafrechtlichen Paternalismus, vom moralphilosophischen, rechtsethischen und juristischen Standpunkt aus zu erörtern. Die Diskussionen im Band reflektieren auch unterschiedliche rechtliche und philosophische Traditionen aus Kontinentaleuropa, England, Nordamerika und Japan.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5518-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2437-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 355
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10Autor:innen: | |
- Paternalismus im Strafrecht – ethisch vertretbar? Kein Zugriff Seiten 11 - 26Autor:innen:
- Gibt es bessere und schlechtere Gründe zu sterben? Anmerkungen zu von Hirsch/Neumann Kein Zugriff Seiten 27 - 32Autor:innen:
- Die Beteiligung an fremder Selbstschädigung als eigenständiger Typus moralisch relevanten Verhaltens – Ein Beitrag zur Strukturanalyse des indirekten Paternalismus Kein Zugriff Seiten 33 - 56Autor:innen:
- Direkter Paternalismus im Strafrecht: Sollte selbstschädigendes Verhalten kriminalisiert werden? Kein Zugriff Seiten 57 - 70Autor:innen:
- „Indirekter Paternalismus“ im Strafrecht – am Beispiel der Tötung auf Verlangen (§ 216 StGB) Kein Zugriff Seiten 71 - 98Autor:innen: |
- Indirekter Paternalismus und § 216 StGB: Weitere Bemerkungen zur Bedeutung und Reichweite des Paternalismus-Begriffs Kein Zugriff Seiten 99 - 110Autor:innen: |
- Paternalismus in der Medizin – am Beispiel der Eizellenspende in der Reproduktionsmedizin Kein Zugriff Seiten 111 - 128Autor:innen:
- Anmerkungen zu „‚Indirekter‘ Paternalismus im Strafrecht“ (aus dem Englischen übers. von Sascha Ziemann) Kein Zugriff Seiten 129 - 134Autor:innen:
- Warum es unklug wäre, selbsterniedrigendes Verhalten zu kriminalisieren: Eine Antwort an John Kleinig (aus dem Englischen übers. von Antje du Bois-Pedain) Kein Zugriff Seiten 135 - 144Autor:innen:
- Paternalismus und Menschenwürde (aus dem Englischen übers. von Antje du Bois-Pedain) Kein Zugriff Seiten 145 - 172Autor:innen:
- In den Nebengebieten des Strafrechts: Paternalistische Interventionen im Recht der Ordnungswidrigkeiten (aus dem Englischen übers. von Antje du Bois-Pedain) Kein Zugriff Seiten 173 - 192Autor:innen:
- Paternalismus und die Tötung auf Verlangen Kein Zugriff Seiten 193 - 204Autor:innen:
- Das Paternalismusproblem am Beispiel der Nierenlebendspende Kein Zugriff Seiten 205 - 220Autor:innen:
- Die Kritik am strafrechtlichen Paternalismus – Eine Sisyphus-Arbeit? Kein Zugriff Seiten 221 - 240Autor:innen:
- Menschenwürde als Würde der Gattung – ein Problem des Paternalismus? Kein Zugriff Seiten 241 - 252Autor:innen:
- Betrachtungen über Moral und Paternalismus (aus dem Englischen übers. von Antje du Bois-Pedain) Kein Zugriff Seiten 253 - 274Autor:innen:
- Paternalismus, Autonomie und Rechtspflichten gegen sich selbst Kein Zugriff Seiten 275 - 288Autor:innen:
- Die pseudo-paternalistische Legitimation strafrechtlicher Normen, dargestellt am Beispiel des Betäubungsmittelstrafrechts Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande Kein Zugriff Seiten 289 - 322Autor:innen: |
- Die Modelle und Typologien des indirekten Paternalismus im Strafrecht Kein Zugriff Seiten 323 - 332Autor:innen:
- Nachwort: Indirekter Paternalismus und die normative Basis des Tötung-auf-Verlangen-Verbots – Replik auf Dietmar von der Pfordten Kein Zugriff Seiten 333 - 338Autor:innen: |
- Duplik auf die Replik von Hirschs und Schorschers Kein Zugriff Seiten 339 - 342Autor:innen:
- Triplik auf die Duplik von der Pfordtens Kein Zugriff Seiten 343 - 352Autor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 353 - 355



