Strafe - Warum?
Gegenwärtige Strafbegründungen im Lichte von Hegels Straftheorie- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Studien zur Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik, Band 2
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Warum muss Strafe sein? Die Beiträge betreffen zunächst aktuelle Strafbegründungstheorien, insbesondere solche, die in der Strafe einen Tadel sehen. Eine klare Unterscheidbarkeit zwischen absoluten und relativen Straftheorien wird heute nicht selten bezweifelt. Moralische Appelle allein legitimieren Strafe so wenig wie rein konsequentialistische Argumente. Selbst die Rolle des Tadels bedarf weiterer Diskussion. Sodann geht es um Hegels Straftheorie und hierbei insbesondere um seinen Begriff der “Anerkennung”.
Tadel steht für Hegel im Kontext der Wiederherstellung eines Rechtsverhältnisses, erfährt bei ihm aber auch Begrenzungen unter dem Gesichtspunkt der Verzeihung. Auch stellen sich, will man Hegels Straftheorie verstehen, für den heutigen Leser Übersetzungsprobleme. Schließlich wird untersucht, ob Hegels Sicht der Dinge die zeitgenössischen Ansätze zum Verständnis der Strafbegründung befruchten kann. Das erfordert es, ihn für mehr als nur einen Klassiker des Strafrechtsdenkens zu halten. Man kann sich zum Beispiel von Hegel inspirieren lassen, neu über das Verhältnis von Staat und Recht nachzudenken und etwa Fragen des modernen Völkerstrafrechts mit seiner Hilfe zu analysieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6918-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3362-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 234
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8 Andreas von Hirsch, Ulfrid Neumann, Kurt Seelmann
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Gegenwärtige Strafbegründungstheorien: Die herkömmliche deutsche Diskussion Kein Zugriff Seiten 11 - 31 Tatjana Hörnle
- Kommentar zu Tatjana Hörnle, Gegenwärtige Strafbegründungstheorien Kein Zugriff Seiten 31 - 43 Thomas Weigend
- Warum soll die Strafsanktion existieren? – Tadel und Prävention als Element einer Rechtfertigung Kein Zugriff Seiten 43 - 69 Andreas von Hirsch
- Strafe als Tadel? Argumente pro und kontra Kein Zugriff Seiten 69 - 78 Jean-Claude Wolf, Ignace Haaz
- Hegels Straftheorien Kein Zugriff Seiten 79 - 87 Kurt Seelmann
- Die Strafe als Versöhnung und die Strafzwecke bei Hegel. Ein kritischer Überblick Kein Zugriff Seiten 87 - 97 Paolo Bechhi
- Hegels Theorie der Strafrechtsinstitution Kein Zugriff Seiten 97 - 111 Wolfgang Schild
- Hegels Straftheorien im Kontext seines philosophischen Systems Kein Zugriff Seiten 111 - 121 Gerhard Luf
- Die Vernunft des Leviathan. Zur Bedeutung der hegelschen Rechtsphilosophie als pragmatische Wissens- und Institutionenanalyse Kein Zugriff Seiten 121 - 158 Benno Zabel
- Anfragen an Hegels Straftheorie aus „nachmetaphysischer“ Sicht Kein Zugriff Seiten 159 - 173 Ulfid Neumann
- Die Bedeutung der Straftheorie Hegels für die aktuelle strafrechtstheoretische Diskussion Kein Zugriff Seiten 173 - 205 Wolfgang Wohlers, Floriaan H. Went
- Von der „moralischen Wollust des Strafens“ oder: Strafgewalt ohne Staatsgewalt aus hegelianischer Sicht Kein Zugriff Seiten 205 - 232 Antje du Bois-Pedain
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 233 - 234





