Der Hirntod
Ein medizinethisches Problem und seine moralphilosophische Transformation. Studienausgabe- Autor:innen:
- Reihe:
- Praktische Philosophie, Band 59
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Zweite, um eine neue Einleitung ergänzte Auflage. Sind hirntote Menschen tot oder leben sie noch? - Spätestens seitdem 1992 in Erlangen versucht wurde, die Schwangerschaft einer hirntoten Frau aufrechtzuerhalten, wird diese Frage in Deutschland kontrovers diskutiert. 1997 wurde das Transplantationsgesetz verabschiedet, doch die Frage, wann jemand tot ist, wurde dadurch nicht beantwortet. Da Mediziner dies laufend entscheiden müssen, gewinnt die Diskussion in letzter Zeit wieder an Bedeutung. Das Buch »Der Hirntod«, dessen erste Auflage 1999 erschienen ist, bietet einen Ausweg aus der festgefahrenen Debatte: Angesichts der Auffächerung des Todesprozesses in der modernen Medizin gilt es, die normative Rolle des Todes und damit auch die Grundlagen des Tötungsverbots radikal zu überdenken. Nur durch eine solche moralphilosophische Transformation läßt sich eine Basis für eine Lösung des Hirntod-Problems und eine angemessene Ethik der Transplantationsmedizin entwickeln. Die aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre werden in einer ausführlichen Einleitung reflektiert.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48181-3
- ISBN-Online
- 978-3-495-86083-0
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Praktische Philosophie
- Band
- 59
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 367
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XVIII
- A. Die Grundfrage der Hirntod-Debatte Kein Zugriff
- B. Direkte Lösungsvorschläge Kein Zugriff
- C. Indirekte Lösungsvorschläge Kein Zugriff
- D. Der Status der Non-Heartbeating Organ Donors Kein Zugriff
- E. Die moralphilosophischen Transformationder Hirntod-Debatte Kein Zugriff
- F. Ausblicke Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 23
- 1.1 Was geschieht, wenn ein Mensch stirbt? Kein Zugriff
- 1.2 Das »Herz-Lungen-Zeitalter« Kein Zugriff
- 1.3 Der Umschwung zur Hirntod-Konzeption Kein Zugriff
- 1.4 Die Ausweitung der Diskussion auf das apallische Syndrom Kein Zugriff
- 1.5.1 Die drei Ebenen der Frage, ob Hirntote tot sind Kein Zugriff
- 1.5.2 Die Unschärfevermutung Kein Zugriff
- 2.1.1 Ist Totsein eine Eigenschaft? Kein Zugriff
- 2.1.2 Der Tod Kein Zugriff
- 2.1.3 Sterben und Tod Kein Zugriff
- 2.1.4 Der Tod als Grenze Kein Zugriff
- 2.1.5 Unscharfe Grenzen Kein Zugriff
- 2.1.6 Zwischenfazit Kein Zugriff
- 2.2.1.1 Die Endgültigkeit des Todes Kein Zugriff
- 2.2.1.2 ›Unsre Einstellung zum Lebenden‹ Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Ausgesetztes Leben Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Wer kann sterben? Kein Zugriff
- 2.2.2.3 Wann ist ein Mensch tot? Kein Zugriff
- 2.2.2.4 Hirntod und der Verlust der syntropischen Fähigkeit Kein Zugriff
- 2.3.1 Leib und Seele Kein Zugriff
- 3.1.1 Psyche und Thymos Kein Zugriff
- 3.1.2.1 Ilias Kein Zugriff
- 3.1.2.2 Odyssee Kein Zugriff
- 3.1.2.3 Zweifel an den postmortalen Psychai Kein Zugriff
- 3.1.3 Psyche und Soma bei Homer Kein Zugriff
- 3.2 Die Vorsokratiker Kein Zugriff
- 3.3 Platon Kein Zugriff
- 3.4.1 Der Hylemorphismus Kein Zugriff
- 3.4.2 Die Psyche als Form des Lebewesens Kein Zugriff
- 3.4.3 Der aktive Geist Kein Zugriff
- 3.4.4 Tod, Existenzende und das Schicksal des Körpers Kein Zugriff
- 3.4.5 Die Rolle des Psychischen in Aristoteles' Psyche Kein Zugriff
- 3.5.1 Epikur Kein Zugriff
- 3.5.2 Stoa Kein Zugriff
- 3.5.3 Plotin Kein Zugriff
- 3.6 Der Seelenbegriff im Übergang von der vorchristlichen zur christlichen Philosophie Kein Zugriff
- 3.7 Seelenleben – ein Fazit Kein Zugriff
- 4.1.1 Metaphysische Personalität und Tod Kein Zugriff
- 4.1.2 Der Tod als Bewußtseinsverlust Kein Zugriff
- 4.2.1 Personale Identität und Hirntod: das geradlinige Argument Kein Zugriff
- 4.2.2.1 Relative Existenz Kein Zugriff
- 4.2.2.2 Existenz vs. Vorhandenheit Kein Zugriff
- 4.2.3.1 Psychische Kontinuität und personale Identität Kein Zugriff
- 4.2.3.2 Geteilte Menschen Kein Zugriff
- 4.3 Zwischenfazit Kein Zugriff
- 4.4 Moralische Personen und verantwortliche Personen Kein Zugriff
- 5.1.1 »Tod« als normativer Begriff Kein Zugriff
- 5.1.2 Moralische Personalität und die Suche nach einem moralischen Todesbegriff Kein Zugriff
- 5.2.1 Albert Schweitzers Ehrfurcht vor dem Leben Kein Zugriff
- 5.2.2 Das Problem, moralische Personalität aus biologischen Leben abzuleiten Kein Zugriff
- 5.3.1 Die erste epikureische Herausforderung Kein Zugriff
- 5.3.2 Der klassische Utilitarismus Kein Zugriff
- 5.3.3 Töten aus Sicht des klassischen Utilitätsprinzips Kein Zugriff
- 5.3.4 Utilitarismus, moralische Personalität und die Zulässigkeit von Transplantationen Kein Zugriff
- 5.3.5 Grundsätzliche Probleme des klassisch utilitaristischen Vorschlags Kein Zugriff
- 5.3.6 Zur Rolle indirekter Folgen des Tötens Kein Zugriff
- 5.4.1.1 Einige begriffliche Klärungen Kein Zugriff
- 5.4.1.2 Das Utilitätsprinzip im Präferenzutilitarismus Kein Zugriff
- 5.4.1.3 Wie wünschenswert sind Wunscherfüllungen wirklich? Kein Zugriff
- 5.4.2.1 Das Töten von Nichtpersonen Kein Zugriff
- 5.4.2.2 Der Hirntote aus präferenzutilitaristischer Sicht Kein Zugriff
- 5.4.2.3 Die zweifelhafte moralische Bedeutung zukunftsgerichteter Präferenzen Kein Zugriff
- 5.4.2.4 Von Kaufleuten und Reisenden Kein Zugriff
- 5.4.3 Utilitarismus und Tötungsverbot – ein fanatisches Fazit Kein Zugriff
- 5.5.1 Der Begriff des Schadens Kein Zugriff
- 5.5.2 Die zweite epikureische Herausforderung Kein Zugriff
- 5.5.3 Töten als Interessenverletzung Kein Zugriff
- 5.5.4.1 Postmortale Schädigungen Kein Zugriff
- 5.5.4.2 Rückwirkende Schädigungen Kein Zugriff
- 5.5.4.3 Töten als rückwirkendes Schädigen Kein Zugriff
- 5.5.4.4 Kann man hirntoten Menschen rückwirkend Schaden zufügen? Kein Zugriff
- 5.5.5.1 Teil-Ganzes-Abhängigkeiten von Eigenschaften Kein Zugriff
- 5.5.5.2 Töten als mereologisches Schaden Kein Zugriff
- 5.5.5.3 Kann man hirntoten Menschen mereologischen Schaden zufügen? Kein Zugriff
- 5.5.5.4 Noch einmal die epikureische Herausforderung Kein Zugriff
- 5.5.6 Die stoische Herausforderung – und ein skeptisches Fazit Kein Zugriff
- 6.1 Die Auflösung der ethischen Grundannahme über den Tod Kein Zugriff
- 6.2 Die brüchige Basis der Hirntod-Debatte in der ethischen Grundannahme über den Tod Kein Zugriff
- 6.3 Von der Hirntod-Debatte zur Ethik der Transplantationsmedizin Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 338 - 342
- Literaturangaben Kein Zugriff Seiten 343 - 358
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 359 - 364
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 365 - 367





