Consumer Citizenship und Corporate Citizenship
Bürgerschaft als politische Dimension des Marktes- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die politische Aufladung von Marktarenen ist Teil einer umfassenden Transformation des Politischen. Insbesondere die Übertragung des Bürgerbegriffs auf Konsumenten und Unternehmen lässt Verschränkungen und Spannungen zwischen Politik und Ökonomie sowie Privatheit und Öffentlichkeit augenscheinlich werden. Inwieweit nun implizieren die Konzepte Consumer Citizenship und Corporate Citizenship eine relevante Erweiterung politischer Arenen oder eine Entleerung des Bürgerbegriffs?
Sowohl anhand einer theoretisch-konzeptionellen Auseinandersetzung als auch entlang konkreter Zuschreibungs- und Aneignungsprozesse durch Unternehmen und Konsumenten(-kampagnen) zeigt das Werk die Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung des Bürgerbegriffs auf Konsumenten und Unternehmen auf. Darauf aufbauend werden Abhängigkeits- und Verantwortungsbeziehungen sowie Macht- und Partizipationsstrukturen in transnationalen politischen Marktarenen analysiert, um zu bewerten, inwieweit politische Steuerung in räumlich entgrenzte ökonomische Arenen verlagert werden kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6022-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2656-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 406
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Der Markt als politische Arena Kein Zugriff Seiten 9 - 13
- Bürgerschaft in politischen Marktarenen Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Gegenstand und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 14 - 16
- Stadtbürgerschaft Kein Zugriff Seiten 17 - 19
- Staatsbürgerschaft Kein Zugriff Seiten 19 - 23
- Europäische Bürgerschaft Kein Zugriff
- Weltbürgerschaft Kein Zugriff
- Rechte und Pflichten Kein Zugriff Seiten 32 - 37
- Status und Praxis Kein Zugriff Seiten 37 - 40
- Regieren und regiert werden Kein Zugriff Seiten 40 - 42
- Freiheit und Gleichheit Kein Zugriff Seiten 42 - 48
- Bürgertugend und Gemeinwohl Kein Zugriff Seiten 48 - 52
- Öffentlichkeit und Privatheit Kein Zugriff Seiten 52 - 57
- Dimensionen des Bürgerbegriffs – Zusammenschau Kein Zugriff Seiten 57 - 58
- Consumer Citizenship Kein Zugriff Seiten 59 - 63
- Corporate Citizenship Kein Zugriff Seiten 63 - 66
- Individual- und Kollektivbürgerschaft Kein Zugriff Seiten 66 - 69
- Transnationale Bezugsrahmen entlang konkreter struktureller Abhängigkeiten Kein Zugriff Seiten 69 - 74
- Rechte und Pflichten: Zwischen (trans-)nationalen Ordnungsrahmen und transnationaler (Selbst-)Verpflichtung Kein Zugriff Seiten 74 - 83
- Status und Praxis: Bürgerschaft durch Bürgerpraxis Kein Zugriff Seiten 83 - 87
- Regieren und regiert werden: Unternehmerische Machtausübung unter kollektiver Konsumentenkontrolle Kein Zugriff Seiten 87 - 93
- Freiheit und Gleichheit: Ökonomische Ungleichheit und divergierendes Freiheitsverständnis Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- Bürgertugend und Gemeinwohl: Gemeinwohl durch Eigenwohl oder Eigenwohl durch Gemeinwohl? Kein Zugriff Seiten 96 - 105
- Öffentlichkeit und Privatheit: Öffentlichkeit als Macht- und Legitimationsinstrument Kein Zugriff Seiten 105 - 110
- Bürgerschaft als dynamischer Prozess der wechselseitigen Zuschreibung und Aushandlung Kein Zugriff Seiten 110 - 114
- Grundlagen des Forschungsdesigns Kein Zugriff Seiten 115 - 116
- Stabile Kontextfaktoren Kein Zugriff
- Variierende Kontextfaktoren Kein Zugriff
- Puma und die Kampagne für Saubere Kleidung Kein Zugriff
- Coca-Cola und die Kampagne Stop Killer Coke Kein Zugriff
- Forschungsperspektive Kein Zugriff Seiten 144 - 147
- Operationalisierung der interpretativen Analytik Kein Zugriff Seiten 147 - 148
- Diskursfragmente auf der Mesoebene Kein Zugriff
- Diskursfragmente auf der Makroebene Kein Zugriff
- Chronologie der Diskursfragmente Kein Zugriff Seiten 157 - 163
- Urheber auf Kampagnen- und Unternehmensseite Kein Zugriff Seiten 163 - 166
- Situative Kontexte von Diskursfragmenten Kein Zugriff Seiten 166 - 168
- Dokumenttypen auf der Mesoebene Kein Zugriff Seiten 168 - 170
- Gesprächsrichtung und Sprecher auf der Meso- und Makroebene Kein Zugriff Seiten 170 - 171
- Makroebene Kein Zugriff
- Mesoebene Kein Zugriff
- Transnationale Wertschöpfungsketten als Grundlage einer Selbst- bzw. Fremddefinition der Bürgerrolle Kein Zugriff
- Veränderung vs. Stillstand: Unternehmen als Vorreiter oder Getriebene Kein Zugriff
- Transnationale Solidarität oder selbstbezogene Konsumräume: Homo Oeconomicus vs. Homo Politicus Kein Zugriff
- Unternehmensmacht und Unternehmenskontrolle Kein Zugriff
- Konsumenten als Watchdogs der Unternehmensmacht Kein Zugriff
- Kommunikative Vermittlung der Unternehmensbürgerrolle: Transparenz vs. symbolische Politik Kein Zugriff
- Öffentlicher Druck des Consumer Citizen: (begrenzte) Gegenmacht Kein Zugriff
- (Trans-)Nationale Bürgerrollen von Konsumenten und Unternehmen Kein Zugriff Seiten 339 - 344
- Steuerung politischer Marktmacht Kein Zugriff Seiten 344 - 349
- Medienberichterstattung und politische Marktarenen Kein Zugriff Seiten 349 - 350
- Konsumenten und Unternehmen als Bürger Kein Zugriff Seiten 350 - 352
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 353 - 380
- Anhang Kein Zugriff Seiten 381 - 406





