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Liberal, ungebunden, unzufrieden, sucht ¿

Simulation individueller Wahlentscheidungen für die Bundestagswahlen 1994-2005
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Moderne Wähler bewegen sich nicht mehr in den sozialen Strukturen, die lange Zeit die politische Landschaft der Bundesrepublik Deutschland stabilisiert haben. Diese Individualisierung des Wahlverhaltens führt dazu, dass sich Wahlentscheidungen zunehmend einer einfachen Erklärung entziehen. Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches steht daher ein flexibles Modell, das die unterschiedlichen Entstehungsprozesse individueller Wahlentscheidungen abbildet. Als theoretische Grundlage wird das Prinzip des rationalen Umgangs mit Informationen herangezogen.

Mittels einer Computersimulation wird das Wahlmodell auf die Bundestagswahlen angewendet und die Entscheidungen auf Individual- sowie auf Aggregatebene abgebildet. Die Ergebnisse erlauben einen tiefen Einblick in die individuellen Entscheidungskalküle bundesdeutscher Wähler. Sie zeigen zum einen, wie Bürger mit der Komplexität der politischen Realität umgehen und trotz mangelnden Faktenwissens zu vernünftigen Entscheidungen gelangen. Zum anderen wird deutlich, wie Veränderungen in den Entscheidungsprozessen der Wähler zu wechselndem Wahlverhalten und damit im Aggregat zu veränderten politischen Mehrheiten führen können.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2857-5
ISBN-Online
978-3-8452-0378-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Wahl- und Einstellungsforschung
Band
5
Sprache
Deutsch
Seiten
290
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 9
    Autor:innen:
  2. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 10 - 11
    Autor:innen:
  3. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 12 - 14
    Autor:innen:
    1. Problemstellung Kein Zugriff Seiten 15 - 19
      Autor:innen:
    2. Ziel und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 19 - 24
      Autor:innen:
      1. Klassische Demokratietheorie Kein Zugriff Seiten 25 - 29
        Autor:innen:
      2. Der Wähler im Spiegel der empirischen Wahlforschung Kein Zugriff Seiten 29 - 33
        Autor:innen:
      3. „Low-Information-Rationality“ und „Reasoning-Voters“ Kein Zugriff Seiten 33 - 36
        Autor:innen:
      1. Der mikrosoziologische Ansatz der Columbia-School Kein Zugriff Seiten 36 - 37
        Autor:innen:
      2. Wählertypen im sozialpsychologischen Ansatz Kein Zugriff Seiten 37 - 39
        Autor:innen:
      3. Wählertypen nach Dalton Kein Zugriff Seiten 39 - 40
        Autor:innen:
      4. Die Downssche Wählertypologie Kein Zugriff Seiten 40 - 43
        Autor:innen:
      5. Heterogenität und empirische Wahlforschung Kein Zugriff Seiten 43 - 45
        Autor:innen:
    1. Der reale Wähler im Determinantenraum Kein Zugriff Seiten 45 - 46
      Autor:innen:
      1. Theoretisches Konzept und Operationalisierung Kein Zugriff Seiten 47 - 50
        Autor:innen:
      2. Determinanten der Einflussstärke Kein Zugriff Seiten 50 - 51
        Autor:innen:
      1. Theoretisches Konzept und Operationalisierung Kein Zugriff Seiten 51 - 54
        Autor:innen:
      2. Determinanten der Einflussstärke Kein Zugriff Seiten 54 - 55
        Autor:innen:
      1. Theoretisches Konzept und Operationalisierung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Determinanten der Einflussstärke Kein Zugriff Seiten 59 - 59
        Autor:innen:
      1. Theoretisches Konzept und Operationalisierung Kein Zugriff Seiten 59 - 63
        Autor:innen:
      2. Determinanten der Einflussstärke Kein Zugriff Seiten 63 - 64
        Autor:innen:
      1. Theoretische Konzepte und Operationalisierung Kein Zugriff Seiten 64 - 70
        Autor:innen:
      2. Determinanten der Einflussstärke Kein Zugriff Seiten 70 - 71
        Autor:innen:
    1. Weitere Determinanten des Wahlverhaltens Kein Zugriff Seiten 71 - 72
      Autor:innen:
    1. Wählen als „normaler“ Entscheidungsakt Kein Zugriff Seiten 73 - 75
      Autor:innen:
      1. Die allgemeine Handlungstheorie von Fishbein und Ajzen Kein Zugriff Seiten 75 - 79
        Autor:innen:
      2. Einstellungsbildung über „Running Balance Sheets“ Kein Zugriff Seiten 79 - 84
        Autor:innen:
      3. Anwendungsfall: Wahlverhalten bei Bundestagswahlen Kein Zugriff Seiten 84 - 90
        Autor:innen:
      1. Individuelle Partei-Sammelkonten Kein Zugriff Seiten 90 - 95
        Autor:innen:
      2. Individueller Entscheidungsmodus Kein Zugriff Seiten 95 - 99
        Autor:innen:
    2. Die Partizipationsentscheidung Kein Zugriff Seiten 99 - 104
      Autor:innen:
    3. Wahlbeteiligung und Wahlentscheidung: Ein Modell Kein Zugriff Seiten 104 - 110
      Autor:innen:
    1. Simulationen in den Sozialwissenschaften Kein Zugriff Seiten 111 - 115
      Autor:innen:
    2. Simulation als Methode der empirischen Wahlforschung Kein Zugriff Seiten 115 - 123
      Autor:innen:
    3. Vom Wahlmodell zum Simulationsmodell Kein Zugriff Seiten 123 - 126
      Autor:innen:
    4. Datenbasis Kein Zugriff Seiten 126 - 132
      Autor:innen:
    5. Empirische Validierung des Modells Kein Zugriff Seiten 132 - 135
      Autor:innen:
    6. Durchführung der Simulationen Kein Zugriff Seiten 135 - 136
      Autor:innen:
      1. Globale Modellgüte Kein Zugriff Seiten 137 - 143
        Autor:innen:
      2. Test der zentralen Modellannahme Kein Zugriff Seiten 143 - 144
        Autor:innen:
      3. Modellgüte auf Individual- und Aggregatebene Kein Zugriff Seiten 144 - 151
        Autor:innen:
      4. Modellgüte und Entscheidungsprozess Kein Zugriff Seiten 151 - 153
        Autor:innen:
      1. Analyse individueller Einflussgewichte Kein Zugriff Seiten 153 - 156
        Autor:innen:
      2. Analyse individueller Entscheidungspunkte Kein Zugriff Seiten 156 - 164
        Autor:innen:
      3. Bestimmungsfaktoren der Wahlentscheidungen Kein Zugriff Seiten 164 - 168
        Autor:innen:
    1. Stammwähler und Wechselwähler Kein Zugriff Seiten 168 - 176
      Autor:innen:
      1. Fallbeispiel I Kein Zugriff Seiten 176 - 179
        Autor:innen:
      2. Fallbeispiel II Kein Zugriff Seiten 179 - 181
        Autor:innen:
      1. Koalitionswunsch Kein Zugriff Seiten 181 - 185
        Autor:innen:
      2. Perzipierte Sicherheit des Einzugs einer Partei in den Bundestag Kein Zugriff Seiten 185 - 188
        Autor:innen:
      3. Unsicherheitsfaktor Kein Zugriff Seiten 188 - 192
        Autor:innen:
      4. Das „erweiterte Modell“ Kein Zugriff Seiten 192 - 194
        Autor:innen:
      1. Die Problematik der Nichtbekenner Kein Zugriff Seiten 195 - 198
        Autor:innen:
      2. Sensitivitätsanalyse der Wahlbeteiligung Kein Zugriff Seiten 198 - 204
        Autor:innen:
    1. Korrektur der Stimmanteile der Parteien Kein Zugriff Seiten 204 - 212
      Autor:innen:
      1. Stimmpotenziale bei der Bundestagswahl 1998 Kein Zugriff Seiten 212 - 224
        Autor:innen:
      2. Stimmpotenziale bei der Bundestagswahl 2002 Kein Zugriff Seiten 224 - 233
        Autor:innen:
      3. Stimmpotenziale bei der Bundestagswahl 2005 Kein Zugriff Seiten 233 - 235
        Autor:innen:
      4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 235 - 237
        Autor:innen:
      1. Stimmpotenziale bei der Bundestagswahl 1998 Kein Zugriff Seiten 237 - 242
        Autor:innen:
      2. Stimmpotenziale bei der Bundestagswahl 2002 Kein Zugriff Seiten 242 - 247
        Autor:innen:
      3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 247 - 248
        Autor:innen:
    1. Entscheidungsbasis und Wahlverhalten bei den Wahlen 1994 bis 2005 Kein Zugriff Seiten 249 - 254
      Autor:innen:
    2. Ergebnisse der experimentellen Wahlsimulation Kein Zugriff Seiten 254 - 256
      Autor:innen:
    3. Methodisches Potenzial für die empirische Wahlforschung Kein Zugriff Seiten 256 - 258
      Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 259 - 272
    Autor:innen:
  5. Anhang Kein Zugriff Seiten 273 - 290
    Autor:innen:

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