Cover des Buchs: Stabilisierung der Gesundheitsversorgung durch Case-Management und integrative Vernetzung im Sozialraum
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Stabilisierung der Gesundheitsversorgung durch Case-Management und integrative Vernetzung im Sozialraum

Ergebnisse, Analysen und Diskussion des Innovationsfonds-Projekts OBERBERG_FAIRsorgt
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die wissenschaftlichen Evaluationsergebnisse des Innovationsfonds-Projekts OBERBERG_FAIRsorgt werden dargelegt und reflektiert. Das Design generierte sowohl quantitative als auch qualitative Daten. Die qualitative Analyse wird ausführlich entfaltet. Hinzukommt eine umfängliche interdisziplinäre Analyse und Reflexion der Probleme der Netzwerkentwicklung, um ein solches Projekt der Fallsteuerung in einer integrierten Versorgung im Schnittbereich von Medizin und Langzeitpflege im Sozialraum zu verankern. Dabei werden die Projekterfahrungen systematisch eingeordnet in eine kritische Kulturanalyse der endogenen Transformationsblockaden des etablierten Systems in seiner Sektoralisierung, Fragmentierung und seinen problematisierbaren Habitusformationen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-7560-0905-3
ISBN-Online
978-3-7489-1651-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum sozialen Dasein der Person
Band
56
Sprache
Deutsch
Seiten
330
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
  2. Vorwort. OBERBERG_FAIRsorgt – ein Landkreis auf dem Weg in eine zukunftsorientierte GesundheitsversorgungSeiten 11 - 18 Ralf Schmallenbach, Jessica Möltgen Download Kapitel (PDF)
  3. EinleitungSeiten 19 - 22 Download Kapitel (PDF)
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. 1.1 Forschungsfragen
      2. 1.2 Design
      1. 2.1 Face-to-Face-Interviews
      2. 2.2 Ergänzende Abfrage sozio-demographischer Merkmale
      3. 2.3 Tagebuchmethode
      4. 2.4 Gruppendiskussionen
      1. 3.1 Interviewleitfäden
        1. 3.2.1 Rekrutierung Versorgte und Angehörige
        2. 3.2.2 RCCM als gatekeeper
        3. 3.2.3 Verbindung der Methoden des selektiven und theoretischen Samplings
        4. 3.2.4 Face-to-Face-Interviews versus Telefoninterviews
        5. 3.2.5 Erste telefonische Kontaktaufnahme
        6. 3.2.6 Interviews im Privathaushalt der Versorgten
      2. 3.3 Befragte RCCM
      3. 3.4 Befragte Hausärztinnen, Hausärzte und weitere Leistungserbringende
      1. 4.1 Alter, Familienstand, Beruf
      2. 4.2 Sozialkapital, Netzwerk, Kinder
      3. 4.3 Mobilität und Pflegegrad
      1. 5.1 Einschätzungen zur Kommunikation mit den Leistungserbringenden bisher
        1. 5.2.1 Wie gelang der Zugang zur Teilnahme an OBERBERG_FAIRsorgt?
          1. 5.2.2.1 Neugierde
          2. 5.2.2.2 Überforderung
          3. 5.2.2.3 Vorsorge
          4. 5.2.2.4 Hoffnung, zu Hause bleiben zu dürfen
          5. 5.2.2.5 Pflichtgefühl
          6. 5.2.2.6 Einsamkeit
        2. 5.2.3 Was sind die Erwartungen an OBERBERG_FAIRsorgt?
          1. 5.3.1.1 Informationen über Zugänge zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung
          2. 5.3.1.2 Hilfen in konkreten (krisenhaften) Situationen
          3. 5.3.1.3 Psycho-soziale Unterstützung
          4. 5.3.1.4 Unterstützung der Angehörigen
        1. 5.3.2 Geriatrisches Eingangsassessment
        2. 5.3.3 Versorgungsplan
        3. 5.3.4 Digitale Plattform
      1. 6.1 Heterogene Versorgungssituationen
      2. 6.2 Rekrutierung – Zusammenarbeit mit den Hausarztpraxen
        1. 6.3.1 Besuch in der Häuslichkeit der Versorgten – Vertrauen aufbauen
        2. 6.3.2 Eingangsassessment – Ganzheitlicher Blick auf die Versorgungssituation
        3. 6.3.3 Versorgungsplan – Zusammenarbeit auf Augenhöhe
        4. 6.3.4 Nutzung der Digitalen Plattform – zum Start nur vereinzelt genutzt
        1. 7.1.1 »Empowern« durch Hilfe zur Selbsthilfe
          1. 7.1.2.1 Ansprechpersonen im Hintergrund gibt Sicherheit
          2. 7.1.2.2 Sprechen über Versorgungssituationen eröffnet neue Blickwinkel
          3. 7.1.2.3 Vertrauen in RCCM befördert Compliance
          1. 7.1.3.1 Kümmererfunktion
          2. 7.1.3.2 Beratungsfunktion
          3. 7.1.3.3 Lotsenfunktion
          4. 7.1.3.4 Kriseninterventionsfunktion
          5. 7.1.3.5 Angehörigenfunktion
        1. 7.2.1 Gibt Sicherheit
        2. 7.2.2 Steigert Compliance
      1. 7.3 Erweiterte Erreichbarkeit – die alleinige Vorhaltung beruhigt
      2. 7.4 Teilnahme an der Digitalen Plattform – weder von Versorgten noch Angehörigen genutzt
          1. 8.1.1.1 Aktivierung stärkt psychosozial – Compliance steigt
          2. 8.1.1.2 Vernetzung der Leistungsanbieter
          3. 8.1.1.3 Vulnerable, pflegebedürftige Patientinnen und Patienten
          4. 8.1.1.4 Isolierte, netzwerklose Patientinnen und Patienten
          5. 8.1.1.5 Präventionsaspekte
          1. 8.1.2.1 Fachkraftblick und Zeitersparnis durch Übernahme der Eingangsassessments
          2. 8.1.2.2 Standby Modus der RCCM
          3. 8.1.2.3 Weniger Kontakte von Versorgten zur Arztpraxis
          4. 8.1.2.4 RCCM als Ansprechperson für Gesundheitliches und Soziales
        1. 8.1.3 Entlastung der ambulanten Pflegedienste bei Patientinnen und Patienten mit komplexen Bedarfen
        2. 8.1.4 Schnittstellenmanagement bei Überleitungen ins und aus dem Krankenhaus
        3. 8.1.5 RCCM unterstützen und ersetzen Angehörige
        1. 8.2.1 Geriatrisches Eingangsassessment
        2. 8.2.2 Erweiterte Erreichbarkeit
        3. 8.2.3 Telemedizinisches Monitoring – Wertschätzung und Prävention
        4. 8.2.4 Geriatrisches Interdisziplinäres Fallkonsil
      1. 8.3 Digitale Plattform
      1. 9.1 Präferenz – der Wunsch des Verbleibens im Privathaushalt
      2. 9.2 Einsamkeit
      3. 9.3 Patientenzentrierte Stabilisierung der Versorgungspfade
        1. 9.4.1 Kritische No Care-Zone zwischen Krankenhaus und Rückkehr in den Privathaushalt
        2. 9.4.2 Akute Gesundheitskrise – Vermeidung von Krankenhauseinweisungen
        3. 9.4.3 Sich anbahnende Versorgungskrisen – progredient verlaufende Erkrankungen
        4. 9.4.4 Konflikte der Dyade Versorgte/Versorgter – Angehöriger
      4. 9.5 Präventionsaspekte der Intervention
      5. 9.6 Digitale Plattform als lernendes und wachsendes System
      6. 9.7 Limitationen der Neuen Versorgungsform
    1. 10 Literatur
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 1 Einleitung
        1. 2.1.1 Evaluationsdesign
        2. 2.1.2 Fragestellungen und Outcomes
        3. 2.1.3 Fallzahlberechnung
        4. 2.1.4 Matching
        5. 2.1.5 Statistische Analyse
        1. 2.2.1 Rekrutierte und Versorgte Teilnehmende und Inanspruchnahme der fakultativen Teilleistungen
          1. 2.2.2.1 Soziodemografische Daten
          2. 2.2.2.2 Diagnose-, Versorgungs- und Kostenbezogene Daten
          3. 2.2.2.3 Repräsentativität der Interventionsgruppe
        2. 2.2.3 Matching
          1. 2.2.4.1 Wirtschaftlichkeit: Gesamtkosten für SGB V- und SGB XI-Leistungen
          2. 2.2.4.2 Wirtschaftlichkeit: Krankenhauskosten
          3. 2.2.4.3 Ausschöpfung von Regelleistungen: Kosten für Kurzzeitpflege
          4. 2.2.4.4 Ausschöpfung von Regelleistungen: Kosten für Tagespflege
          5. 2.2.4.5 Ausschöpfung von Regelleistungen: Kosten für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
          6. 2.2.4.6 Ausschöpfung von Regelleistungen: Inanspruchnahme von Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds
          7. 2.2.4.7 notfallbedingte Krankenhausbehandlungen
          8. 2.2.4.8 Verbleib in der Häuslichkeit
          9. 2.2.4.9 Veränderung der Pflegebedürftigkeit
          10. 2.2.4.10 Veränderung der Multimorbidität
        3. 2.2.5 Kosten der Intervention
        1. 3.1.1 Studiendesign
        2. 3.1.2 Fragestellungen
        3. 3.1.3 Messinstrumente
        4. 3.1.4 Datenerhebung
        5. 3.1.5 Statistische Analyse
          1. 3.2.2 Outcomes
        1. 3.2.2.1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität
        2. 3.2.2.2 Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung
        3. 3.2.2.3 Resilienz
        4. 3.2.2.4 Gesundheitskompetenz
        5. 3.2.2.5 körperliche Funktionsfähigkeit
        6. 3.2.2.6 Erschöpfung
        7. 3.2.2.7 depressive Stimmungslage
        8. 3.2.2.8 Beeinträchtigung durch Schmerzen und Schmerzintensität
        9. 3.2.2.9 Teilhabe an sozialen Rollen und Aktivitäten
        10. 3.2.2.10 Schlafbeeinträchtigung
        11. 3.2.2.11 Polypharmazie
        12. 3.2.2.12 Inanspruchnahme von Ärzten, anderen Leistungserbringern und informellen Hilfen
          1. 3.2.3 Outputs und Prozesse
        13. 3.2.3.1 Rekrutierungswege
        14. 3.2.3.2 Zusammenarbeit mit dem RCCM
        15. 3.2.3.3 Einbeziehung in Versorgungsplanung und Steuerung des Versorgungsprozesses
        16. 3.2.3.4 Nutzung der elektronischen Plattform
        17. 3.2.3.5 Erweiterte Erreichbarkeit
        18. 3.2.3.6 Telemedizinisches Monitoring
    2. 4 Diskussion
    3. 5 Literatur
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorwort
    2. Einführung
      1. 1.1 Evaluationsarbeit zwischen Engagement und Distanzierung
      2. 1.2 Engagierte Evaluationsarbeit und normative Projektverpflichtung
      3. 1.3 Das Feld als Relation von Kommune, Sozialversicherung, Anbieter und Zielgruppen
      4. 1.4 Die Achillessehne: Die Anbieter als Netzwerkpartner
      5. 1.5 Der Alltagsbezug der Versorgungsevaluation
      1. 2.1 Netzwerkbiographische Analyse als Teil der Evaluation
      2. 2.2 Goldstandard der Evaluation und Kontexte der Datengenerierung
      3. 2.3 Synthetisches Erkenntnisinteresse
      1. 3.1 Die Selbsttranszendenzaufgabe der etablierten Medizin
      2. 3.2 Interprofessionalität im Realexperiment
      3. 3.3 Sozialraumorientierung als Netzwerkbildung
      4. 3.4 Die Zeitschiene des Kulturwandels hin zur Anderswelt-Normalisierung
      5. 3.5 Kommune als Lebenswelt und Entwicklung der Daseinsvorsorge
      6. 3.6 Der notwendige holistische Blick der Evaluation des Realexperiments
      7. 3.7 Case Management und generative Prozesse
      8. 3.8 Stabiles Wohlbefinden in der salutogenetischen Gesundheitsregion
      9. 3.9 Fairness des guten Lebens
      10. 3.10 Die Kommune als Akteur und die Pfadabhängigkeit der Anbieterlandschaft
      11. 3.11 Im fundierenden Hintergrund: Rechtsphilosophie des Miteinanders
      12. 3.12 Reformbedarf im Lichte regionaler Unterversorgungsprobleme
      1. 4.1 Sozialer Wandel und Werte-orientierte Evaluation von Reformexperimenten
      2. 4.2 Wirtschaften und neue Kultur der Sorgearbeit
      3. 4.3 Soziale Medizin der Alltagsstabilisierung als Alternative zur Altersdiskriminierung
      4. 4.4 Das Realexperiment im Licht des Wirtschaftsordnungsrechts der Gesellschaftsgestaltung
      1. 5.1 Die Lebenswelt als Bezugspunkt
      2. 5.2 Das Defizit in der Transsektoralität und in der Intersektionalität
      3. 5.3 Gerontologische Einbettungen des evaluativen Blicks
      4. 5.4 Kritische Sozialwissenschaft als Blick auf Lebenslagen, Lebensweisen und Lebenswelt
      1. 6.1 Kulturdiagnostische Dimensionen in der Evaluationsberichterstattung
      2. 6.2 Das Miteinander des Alltags in der kommunalen Lebenswelt gestalten
      1. 7.1 Der sorgekulturelle Geist der Kosten-Effektivität
      2. 7.2 Das Große im Kleinen
      1. 8.1 Nochmals: die Rolle der Kommune
      2. 8.2 Empowerment von Wollen und Können
      3. 8.3 Die Vision: die Kommune als genossenschaftsartige Solidargemeinschaft
      1. 9.1 Hilfe zur Selbsthilfe zwischen Kompetenz und Möglichkeitsräumen
      2. 9.2 Einheit von Case Management und Care Management
      3. 9.3 Dezentrale funktionale Äquivalenz im Flächenkreis
      1. 10.1 Netzwerkbildung als Aufgabe – Solidarität als sozialer Lernprozess
      2. 10.2 Mehr Bedarfsdeckungswirtschaft statt Marktwettbewerb wagen
      1. 11.1 Ankerpunkte im Sozialrecht
      2. 11.2 Die kooperative Realkultur
      3. 11.3 Perspektiven aktueller Gesetzgebung
    3. 12 Zwischenfazit: Sozialraumorientierung und Gemeinwohlökonomie
    4. 13 Nochmals zur Vision: Die gemeinwirtschaftliche Idee der genossenschaftlichen Form im Sozialraum
    5. 14 Systemisches Verständnis von »Doing Transformation«
      1. 15.1 Faktisches Tun
      2. 15.2 Mögliches Tun
      3. 15.3 Das gesollte Tun
      4. 15.4 Die Realität des unterlassenen Tuns
      1. 16.1 Neue Ökonomie der Versorgung als Kulturwandel der Sorge
      2. 16.2 Aspekte der Hässlichkeit des normalen Versorgungsalltages
      3. 16.3 Kontexte des individuellen Tuns und Erlebens: Ethos als institutioneller Habitus
      4. 16.4 Nur Schnittstellenprobleme? Haltungsfragen in der Tiefe der Tangentialpunkte
      5. 16.5 Bedarf einer neuen Medicinalreformbewegung
      1. 17.1 Visionäre Ideen oder an Schrauben drehen?
      2. 17.2 Demokratieversagen?
      3. 17.3 Versagen des Marktes der Zivilgesellschaft
      4. 17.4 Der kommunale Raum der Dichte von sozialem Rechtsstaat und Zivilgesellschaft
      5. 17.5 Fazit zur Zukunft der Medizin
    6. 18 Schluss
    7. 19 Literatur
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. Literatur

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