
Die Generierung von künstlichen Keimzellen
Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte- Autor:innen:
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- Reihe:
- Ethik in den Biowissenschaften, Band 25
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Bisher ist es noch nicht gelungen, menschliche Ei- und Samenzellen aus pluripotenten Stammzellen zu gewinnen. Der Abschluss einer In-vitro-Gametogenese (IVG) wird jedoch in naher Zukunft erwartet, da bereits Vorläuferzellen von humanen Gameten erzeugt werden konnten. Auf diese Weise generierte Keimzellen könnten ebenso das Verständnis der frühen menschlichen Entwicklung wie auch reproduktionsmedizinische Behandlungen von Infertilität grundlegend erweitern. Dieser Sachstandsbericht stellt wesentliche medizinischen Abläufe der Entwicklung menschlicher Gameten dar, betrachtet einschlägige rechtliche Normen und zentrale ethische Aspekte, wie etwa die Abwägung genetischer Elternschaft mit möglichen Schäden infolge einer IVG. Mit Beiträgen vonUlrich M. Gassner | Eva Mall | Stefan Schlatt | Tade Matthias Spranger | Robert Ranisch | Vasilija Rolfes
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-495-99394-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-99395-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Ethik in den Biowissenschaften
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 138
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- VorwortSeiten 9 - 12 Download Kapitel (PDF)
- 1. Hintergrund zur Entwicklung der menschlichen Keimbahn
- 2.1 Pluripotente Stammzellen
- 2.2 Differenzierung pluripotenter Zellen zu primordialen Keimzellen
- 2.3 In-vitro-Gametogenese
- 3. Potentielle Probleme der In-vitro-Gametogenese
- 4. Fazit
- Literaturverzeichnis
- 1. Allgemeine regulatorische Einbettung
- 2.1 Einbindung in ein Fortpflanzungsmedizingesetz?
- 2.2 Stammzellgewinnung aus überzähligen Embryonen
- 2.3 Aufhebung translationaler Beschränkungen
- 2.4 ES-Zellen als Surrogat für Tierversuche
- 2.5 Stichtagsregelung
- 3. Regulatorische Herausforderungen in Bezug auf iPS-Gameten
- 4.1 Ausgangsüberlegung
- 4.2.1 Erfordernis der Arzneimitteleigenschaft
- 4.2.2 Arzneimitteleigenschaft
- a) Inhalt
- b) Anwendbarkeit auf ATMP
- c) Anwendbarkeit auf artifizielle Gameten
- d) Unionsrechtskonformität
- e) Unanwendbarkeit auf nicht vollständig ausgereifte artifizielle Gameten
- 4.3.1 Gentherapeutika
- 4.3.2 Somatische Zelltherapeutika
- 4.3.3 Biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte
- 4.4 Resümee und Ausblick
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Ethische Aspekte der Grundlagenforschung
- 3.1 Risikoärmere Kinderwunschbehandlung
- 3.2 Infertilität nach Krebsbehandlung
- 3.3 Schwangerschaften im (sehr) fortgeschrittenen mütterlichen Alter
- 3.4 Homosexuelle Paare
- 3.5 Genetische Verbesserung (›Enhancement‹)
- 4. Forschungsethische Aspekte der klinischen Anwendung
- 5. Normative Wichtung der genetischen Elternschaft
- 6. Fortpflanzungsfreiheit
- 7.1 Schädigung durch Zeugung? Zum Problem der Nicht-Identität
- 7.2 Eingriffsbedingte Risiken und Schäden für das Kind
- 7.3 Indirekte Schäden für die Nachkommen, Familien und weitere Parteien
- 8. Fortpflanzungsgerechtigkeit
- 9. Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- KontaktinformationenSeiten 137 - 138 Download Kapitel (PDF)




