Die somatische Differenz
Europäische Vorstadtrevolte und afroamerikanischer Diskurs- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Liberaler Multikulturalismus ist Resultat von Anerkennung von Freiheiten, die dem einzelnen zustehen, der sich dann in einem zweiten Schritt eine kulturelle Identität gibt. Dieser Text geht von der gegensätzlichen Prämisse aus, dass Identitäten nur im Kontext einer von Individuen akzeptierten Kultur gebildet werden können und dass diese Kultur nicht das Objekt freier Wahl ist, sondern dass ihr ein Moment der Verbindlichkeit angehört. Der Kapitalismus ist die einzige politische Form, die mit dem traditionellen Kulturbegriff bricht und ihn zu entpolitisieren sucht. Am Beispiel der afro-amerikanischen Minderheit und den Immigrantenkulturen in Europa wird gezeigt, dass dieser Versuch sich in Widersprüche verstrickt. Der Text untersucht die Entstehung des europäischen Imperialismus geistesgeschichtlich und plädiert für einen Kompromiss mit den etablierten religiösen Kräften, die eine Möglichkeit von nicht-kapitalistischer Existenz im kulturellen Gedächtnis verankert haben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1970-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6114-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
- Band
- 31
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 362
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Indochina mon amour Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- Das politische Denken der Afroamerikaner Kein Zugriff Seiten 23 - 90
- Der Rassebegriff Kein Zugriff Seiten 91 - 168
- Re-Kontextualisierung der Bürgerrechtstradition: England als Bindeglied Kein Zugriff Seiten 169 - 244
- Der Modellfall der französischen Entwicklung Kein Zugriff Seiten 245 - 298
- Multikulturalismus in Deutschland: Ein Ausblick Kein Zugriff Seiten 299 - 362





