Philosophie der Sprache im Vormärz
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Vormärz-Studien, Band 36
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Philosophie der Sprache im Vormärz ist heute eine unbekannte Epoche, deren Wiederentdeckung sich lohnt. Protagonisten wie Otto Friedrich Gruppe, Conrad Hermann oder Karl Leonhard Reinhold entwarfen im 19. Jahrhundert – oft in Opposition zu der wirkmächtigen Philosophie Hegels – einen Blick auf die Sprache als Organon des Denkens. Lange vor Wittgenstein und dem linguistic turn des 20. Jahrhunderts wurden Kategorien befragt, diskutiert und umgestoßen, die als prägend gelten konnten, solange die philosophische Überlieferung der Thematisierung der Sprache (zurückreichend bis zu Platon, Aristoteles, Locke u.a.) nicht die Kritik der Sprache an die Seite stellte. Im Kontext der Kritik konturieren sich Momente der Antizipation späterer sprachphilosophischer Motive (Bedeutung als Gebrauch, Begriffsanalyse, Absehen von reifizierenden Substantiven, Solipsismuskritik u.a.), welche die Sprachkritik des 19. Jahrhunderts als Sammelpunkt jener Entwicklungen erkennen lassen, die das Verständnis des philosophischen Diskurses der Moderne bestimmen sollten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1084-9
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1464-9
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Vormärz-Studien
- Band
- 36
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 174
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Philosophie der Sprache im Vormärz – Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 22 Sandra Markewitz
- Ein fast vergessenes Zwischenglied Kein Zugriff Seiten 23 - 46 Siegfried J. Schmidt
- Karl Leonhard Reinholds Kritik der philosophischen Sprache Kein Zugriff Seiten 47 - 74 Silvan Imhof
- O. F. Gruppes »Antäus« im Kontext Kein Zugriff Seiten 75 - 120 Sandra Markewitz
- Antizipationen des ›Practice Turn‹ der Philosophie der Gegenwart im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 121 - 146 Sandra Markewitz
- Sprachkritik, Sprachspiel, Sprachtheorie Kein Zugriff Seiten 147 - 172 Olaf Briese
- Zu der Autorin und den Autoren Kein Zugriff Seiten 173 - 174





