Die politische Steuerung der Verwaltung
Eine empirische Studie über politisch-administrative Interaktionen auf der Bundesebene- Autor:innen:
- Reihe:
- Staatslehre und politische Verwaltung, Band 11
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Die nicht-ministerielle Bundesverwaltung stand lange abseits des wissenschaftlichen und öffentlichen Interesses. Das hat sich geändert seitdem z. B. der Treuhandanstalt oder der Bundesnetzagentur Aufgaben von großer politischer und ökonomischer Bedeutung übertragen worden sind. In der normativen Idealvorstellung wird unterstellt, dass Behörden grundsätzlich einer hierarchischen Steuerung unterliegen, in der institutionelle, legislative und ministerielle Vorgaben wirken. Wenig bekannt ist allerdings, ob und wie dies in der Praxis funktioniert. Lassen sich Ämter und Behörden, die teilweise deutlich größer sind als ihre vorgesetzten Ministerien, geballte Expertise und Problemkenntnis besitzen, überhaupt steuern? Welche Instrumente kommen dabei zum Einsatz und welche Interessen verfolgen Politik und Ministerialverwaltung?
Die Untersuchung dringt erstmals umfassend in dieses empirisch kaum untersuchte Terrain vor und zeigt an Beispielen wie dem Bundeskartellamt und dem Umweltbundesamt, dass sich in der Verwaltungssteuerung unterschiedliche, zwischen Kooperation und Hierarchie oszillierende Interaktionsmuster herausgebildet haben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2768-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0281-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatslehre und politische Verwaltung
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 380
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Ausgangspunkt: Die Enthierarchisierung von Staat und Verwaltung Kein Zugriff Seiten 15 - 21
- Fragestellung Kein Zugriff Seiten 21 - 22
- Untersuchungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 22 - 25
- Wachablösung: Von der ökonomischen Theorie der Bürokratie zu „Principal-Agent“ Kein Zugriff
- Das Handlungskonzept der PA-Analyse Kein Zugriff
- PA-Analyse als Kontrastheuristik Kein Zugriff
- Forschungsleitende Hypothesen und Analysedimensionen Kein Zugriff Seiten 37 - 41
- Aufbau der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 41 - 43
- Die verfassungsrechtliche Typo-Logik Kein Zugriff Seiten 44 - 56
- Verwaltungsentwicklung seit 1949: Zwischen Parkinson und funktionaler Differenzierung Kein Zugriff Seiten 56 - 63
- Institutionenbildung durch Constitutional Choice Kein Zugriff
- Warum die Ausnahme nicht zur Regel wurde Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Strukturbildung durch diffuse Richtungswahl Kein Zugriff Seiten 76 - 77
- Bundesbehörden als Element der Unitarisierung Kein Zugriff Seiten 77 - 82
- Zwischen „Einheit der Verwaltung“ und funktionaler Differenzierung Kein Zugriff Seiten 82 - 90
- Demokratieprinzip und Legitimationskette Kein Zugriff
- Die zwei Seiten der Ministerverantwortlichkeit Kein Zugriff
- Ministerialfreie Räume Kein Zugriff
- Kollegialorgane als Hierarchie-Exklaven Kein Zugriff
- Die Steuerungskraft des Gesetzes für das Wesentliche und das Problem des Verwaltungsermessens Kein Zugriff
- Bundesbehörden im Regierungssystem Kein Zugriff Seiten 119 - 125
- Versicherungsaufsicht Kein Zugriff Seiten 126 - 131
- Wettbewerbsrecht Kein Zugriff Seiten 131 - 135
- Umweltschutz Kein Zugriff Seiten 135 - 137
- Arzneimittelsicherheit Kein Zugriff Seiten 137 - 142
- Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen Kein Zugriff
- Bundeskartellamt Kein Zugriff
- Umweltbundesamt Kein Zugriff
- Bundesgesundheitsamt/Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Kein Zugriff
- Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen Kein Zugriff
- Bundeskartellamt Kein Zugriff
- Umweltbundesamt Kein Zugriff
- Bundesgesundheitsamt/Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Kein Zugriff
- Umweltbeziehungen und Regulierungsstile Kein Zugriff Seiten 180 - 184
- Politische vs. wissenschaftliche Rationalität Kein Zugriff
- Ressortforschung und Wissenschaftsfreiheit Kein Zugriff
- New Public Management – German Style Kein Zugriff
- Die Europäisierungsproblematik Kein Zugriff
- Die Regulierungsbehörde als „Sendbote“ des Regulierungsstaates Kein Zugriff
- Die Zukunft des hierarchischen Steuerungsmodells Kein Zugriff Seiten 212 - 213
- Die drei Grundformen der Aufsicht Kein Zugriff
- Ministerialaufsicht und das Problem der „policy credibility“ Kein Zugriff
- Rechts- und Fachaufsicht Kein Zugriff
- Gegenstände der Aufsicht Kein Zugriff
- Instrumente Kein Zugriff
- Die organisatorische Dimension Kein Zugriff
- Steuerungsambitionen und Steuerungsphasen Kein Zugriff
- Fachaufsicht in der Praxis Kein Zugriff
- Materielle Staatsaufsicht und die Gefahr des „capture“ Kein Zugriff
- Eine Behörde mit quasikonstitutionellem Mandat Kein Zugriff
- Administrative Autonomie und politische Steuerung Kein Zugriff
- Etablierung und Expansion (1976–1980) Kein Zugriff
- Politisierung und Vollzugskrisen (1981–1993) Kein Zugriff
- Reorganisation und Konsolidierung (1993–2002) Kein Zugriff
- Organisatorische und formale Aspekte der Aufsicht Kein Zugriff
- Steuerungsbedarf und Rollenverständnis Kein Zugriff
- Charakteristika der Fachaufsicht Kein Zugriff
- Interorganisatorische Reibungsflächen und Konflikte Kein Zugriff
- Vom Vorreiter zum „Wasserträger“? Kein Zugriff
- Ministerielle Steuerungsmuster Kein Zugriff
- Handlungsmotive in der politischen Steuerung und ihre Hintergründe Kein Zugriff
- Steuerungsphasen im deutschen Verwaltungsmodell Kein Zugriff Seiten 318 - 323
- Steuerungsmuster und Akteursinteressen Kein Zugriff Seiten 323 - 326
- Veränderungsdruck und Adaptionsfähigkeit Kein Zugriff Seiten 326 - 328
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 329 - 374
- Anhang: Übersicht Bundesoberbehörden Kein Zugriff Seiten 375 - 380





