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Das Private im Privatrecht

Jahrbuch Junge Zivilrechtswissenschaft
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Der Band versammelt die Vorträge der 31. Jahrestagung der Gesellschaft Junge Zivilrechtswissenschaft e.V., die im August 2021 von der Bucerius Law School, der Universität Hamburg und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ausgerichtet wurde. Unter dem Generalthema „Das Private im Privatrecht“ untersuchen die Beiträge Entwicklungen im Bereich der privaten Rechtsdurchsetzung, analysieren den Schutz des Privaten angesichts des technologischen Fortschritts und gesellschaftlichen Wandels und stellen Überlegungen zur Regulierungsfunktion des Privatrechts an. Dahinter steht stets die Frage: Was macht den Wesenskern des Privatrechts aus?Mit Beiträgen vonFelix Aiwanger, Tabea Bauermeister, Paul Corleis, Klaas Hendrik Eller, Stephan Gräf, Lena Hornkohl, Katharina Kaesling, Lea Kumkar, Marco Lettenbichler, Patrick Raschner und Mathias Walch.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8487-8468-4
ISBN-Online
978-3-7489-2849-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Jahrbuch junger Zivilrechtswissenschaftler
Band
5
Sprache
Deutsch
Seiten
274
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Felix Aiwanger Download Kapitel (PDF)
      1. I. Übersetzung staatlicher in private Maßnahmen
      2. II. Wirkstoff: Entlastung staatlicher Ressourcen
      3. III. Staatliche und private Gegenmittel
      1. I. Kappung kommunikativer Beziehungen
        1. 1. Kollisionsrechtliche Prüfung
        2. 2. Prüfung der systeminternen Ermächtigungsgrundlage
        3. 3. Wechselwirkung mit rechtsinterner Vollstreckung
    1. C. Placebo-Effekte
  3. Tabea Bauermeister Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Ideal…
      2. II. … und Wirklichkeit
      1. I. Innovationsmotor Privatwirtschaft
      2. II. Rechtliche Angriffspunkte
      3. III. Das Legal Tech-Gesetz – (k)eine Antwort
      4. IV. Das Airdeal-Urteil des BGH – ein Rundumschlag
      5. V. Zwischenergebnis
      1. I. Die Musterfeststellungsklage – eine halbe Sache?
      2. II. Die EU-Verbandsklage – besser gemeint, trotzdem nichts gewonnen?
      3. III. Ergebnis
    2. E. Zusammenfassende Thesen
  4. Paul Corleis Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Preisdifferenzierung dritten Grades
      2. II. Preisdifferenzierung zweiten Grades
      3. III. Preisdifferenzierung ersten Grades
      1. I. Marktsituation mit Personalisierung
      2. II. Marktsituation mit Einheitspreisen
        1. 1. Unmittelbare Kosten der personalisierten Preisdifferenzierung
          1. a) Entmutigung
          2. b) Informationskosten
          3. c) Wettrüsten
      1. I. Schutzpflichten aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht
      2. II. Einschränkung der Preisgestaltungsfreiheit
    2. E. Geltendes Recht
      1. I. Bewertung der Neuregelung
      2. II. Regulierungsmöglichkeiten de lege ferenda
    3. G. Fazit
  5. Klaas Hendrik Eller Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung: Wohnungskrise und Privatrecht
      1. I. Themen und Spezialisierung der mietrechtlichen Debatte
      2. II. Programmatische Beständigkeit des „sozialen“ Mietrechts
        1. 1. Das Beispiel des Berliner „Mietendeckels“
        2. 2. Kollektive Organisation und Rechtsmobilisierung im Mietrecht
      1. II. Kontextualisierung: Wohnungswirtschaftsrecht und die Rechtsverfassung des Wohnungsmarktes
    2. D. Schlüsse und Ausblick
  6. Stephan Gräf Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung
      1. I. Grenzen des Fragerechts
      2. II. „Recht zur Lüge“
      1. I. Divergenz der Schutzzwecke?
        1. 1. Persönlicher Anwendungsbereich
          1. a) „Automatisierte“ Verarbeitung bzw. Speicherung „in einem Dateisystem“
          2. b) Frage als „Verarbeitung“ personenbezogener Daten?
        2. 3. Zwischenergebnis
        1. 1. Schadensersatzansprüche des (abgelehnten) Bewerbers
        2. 2. Bußgeldandrohung
      2. IV. Folgerungen für die richterrechtlichen Grundsätze des Fragerechts
      1. I. Datenschutzrechtliche Einwilligung?
      2. II. Enger Zuschnitt der Erlaubnisnormen in Bezug auf die Verarbeitung sensitiver Daten
        1. 1. Maßgebliches Grundrechtsregime
        2. 2. Ausblick: Neue Impulse durch den EuGH?
      1. I. „Diskriminierende“ Frage als Verstoß gegen das AGG?
      2. II. „Diskriminierende“ Frage als Verstoß gegen das Datenschutzrecht
    2. F. Fazit
  7. Lena Hornkohl Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Wirtschaftsethischer Hintergrund
      2. II. Rechtlicher Kontext
      1. I. Das BVerfG: Der Vorreiter
      2. II. Der BGH in „Facebook Hassrede“: Neueste Entwicklungen
      3. III. Der EuGH: der Nachzügler
      4. IV. Genese
      1. I. Korrekturfunktion
      2. II. Lückenfüllerfunktion
    2. E. Fazit
  8. Katharina Kaesling Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung und Gang der Untersuchung
      1. I. Extensive Auslegung der Haushaltsausnahme
      2. II. Restriktive Auslegung der Haushaltsausnahme
        1. 1. Technische Beherrschbarkeit
        2. 2. Verbindung von Postenden und Empfängern
    2. C. Öffentlichkeit i. S. des § 22 KUG
    3. D. Integrative Betrachtung von DSGVO und KUG: Private Räume in der digital-vernetzten Kommunikation
    4. E. Anforderungen an rechtmäßiges öffentliches Sharenting
    5. F. Fazit: Abgebildetenschutz beim Sharenting zwischen Öffentlichem und Privaten
  9. Lea Katharina Kumkar Download Kapitel (PDF)
      1. I. Virtuelle Marktplätze
      2. II. Systembeziehungen und Interaktionsmöglichkeiten
        1. 1. Beispiele
        2. 2. Wirkung als „Marktordnung“
      1. I. Mehrseitige Märkte, Netzwerkeffekte und die Herausforderung der „kritischen Masse“
      2. II. Ungleichbehandlung der Nutzergruppen
        1. 1. Mechanismus der „vertraglichen Richtigkeitsgewähr“
        2. 2. Möglichkeiten externer Kontrolle
        3. 3. Unzureichende Legitimation der Transaktionsregeln
    1. C. Wirkungsweise und Bedeutung von Plattform-AGB
      1. I. Neue Rahmenbedingungen des Plattform-Vertriebs
      2. II. Grenzen der Auslegungslösung
      3. III. Hohe Standardisierung der Transaktionen
      1. I. Anknüpfungspunkt
      2. II. Kontrollinstrumente
    2. F. Zusammenfassung und Ausblick
  10. Marco Lettenbichler Download Kapitel (PDF)
    1. A. Historische Entwicklung der Stiftung und deren Zweck
    2. B. Begriff der Foundation Governance und Problemaufriss
      1. I. Liechtensteinisches Personen- und Gesellschaftsrecht
      2. II. Stiftungszweck
      3. III. Errichtung der Stiftung
      4. IV. Stiftungsurkunde und Zusatzurkunde
        1. 1. Stifter
        2. 2. Stiftungsrat
        3. 3. Revisionsstelle
        4. 4. Begünstigte
      1. I. Gemeinnützige Stiftung
      2. II. Privatnützige Stiftung
      1. I. Begünstigtenberechtigte
      2. II. Anwartschaftsberechtigte
      3. III. Ermessensbegünstigte
      4. IV. Letztbegünstigte
      5. V. Umfang der Kontrollbefugnis
      6. VI. Zusammenfassung
      1. I. Zeitliche und sachliche Dimension
      2. II. Berechtigtes Interesse
      3. III. Rechtsmissbrauch
      4. IV. Geheimhaltungsinteresse der Stiftung
        1. 1. Schutz des Begünstigten
        2. 2. Schutz anderer Begünstigter
      5. VI. Zusammenfassung
    3. G. Gerichtliche Aufsicht auf Antrag der Begünstigten
      1. I. Vorbehalt des Widerrufsrechts durch Stifter
      2. II. Privates Kontrollorgan
      3. III. Freiwillige Einbindung der Stiftungsaufsichtsbehörde
    4. I. Fazit
  11. Patrick Raschner Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung in die Thematik/Anlassfall
      1. I. Vereinbarung nachhaltiger Anlagegrundsätze und -strategien bei ESG-Fonds
        1. 1. Allgemeines
        2. 2. Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken
        3. 3. „Rechnungtragen“ wichtigster nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen
        1. 1. Grenzen der Macht von Fondsmanagern?
        2. 2. Spannungsverhältnis mit der Interessenwahrungspflicht?
      1. I. Haftungsrechtliche Anknüpfungspunkte
        1. 1. Art des Schadens
          1. a) (Un-)Möglichkeit der Naturalrestitution
          2. b) Geldersatz für immaterielle Anlegerschäden
      2. III. Weitere Hindernisse bei der Rechtsdurchsetzung
    2. D. Schlussbemerkung und Hauptergebnisse
  12. Mathias Walch Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung
    2. B. Was sind Gefälligkeitsverhältnisse?
    3. C. Anwendungsbereich von Gefälligkeitsverhältnissen
    4. D. Zurückhaltung des Gesetzgebers bei Gefälligkeitsverhältnissen?
    5. E. Vermögensrechtliche Seite von Gefälligkeitsverhältnissen
    6. F. „Abwicklung“ von Gefälligkeitsverhältnissen
    7. G. Verhältnis zur Geschäftsführung ohne Auftrag
    8. H. Beispiel Lebensgemeinschaft
    9. I. Fazit

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