
Einig gegen die Trägheit der Herzen
Das Hilfsnetzwerk um Elisabeth Abegg zur Rettung jüdischer Verfolgter im Nationalsozialismus- Autor:innen:
- Verlag:
- 2006
Zusammenfassung
Elisabeth Abegg zählt zu den wenigen auch international bekannten Deutschen, die unter hohem eigenen Risiko Jüdinnen und Juden vor der nationalsozialistischen Verfolgung schützten. Etwa achtzig Menschen konnten zwischen 1942 und 1945 durch sie, ihren Freundeskreis und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gerettet werden. Die Biographie der linksliberalen Demokratin und Quäkerin Elisabeth Abegg sowie die Entstehung und Erweiterung des von ihr und um sie herum gebildeten Netzwerks stehen im Mittelpunkt dieser Studie. Es wird gezeigt, wie Mithelfer aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus gewonnen und immer mehr Schutzsuchende einbezogen wurden. Das Netzwerk erstreckte sich schließlich von Berlin aus in weitere deutsche Regionen. Die Aktivitäten der nichtjüdischen Helferinnen und Helfer trugen ebenso zum Gelingen bei wie die Solidarität der Geschützten untereinander. Zu Abeggs 75. Geburtstag im Jahr 1957 verfasste ihr Freundeskreis eine private Festschrift unter dem Titel »Und ein Licht leuchtet in der Finsternis«, in der einige der damals Beteiligten die Geschichte der Rettungsaktionen aus ihrem persönlichen Blickwinkel schilderten. Dieses Dokument wird hier als Faksimile erstmals veröffentlicht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2006
- Copyrightjahr
- 2006
- ISBN-Print
- 978-3-86732-399-4
- ISBN-Online
- 978-3-86732-610-0
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Reihe
- Studien und Dokumente zu Alltag, Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 12 - 23
- Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 23 - 43
- Die Quellenlage Kein Zugriff Seiten 43 - 56
- Die Rahmenbedingungen von Flucht und Hilfe in Berlin 941–1945 Kein Zugriff Seiten 56 - 79
- Vom Widerspruch zum Widerstand: Elisabeth Abegg nd der »innere Zirkel« der Helfenden Kein Zugriff Seiten 79 - 79
- Elisabeth Abeggs Leben vom Kaiserreich bis 1942 Kein Zugriff Seiten 79 - 99
- Opposition gegen das NS-Regime durch Elisabeth Abegg und ihrenFreundeskreis 1933 bis 1942 Kein Zugriff Seiten 99 - 120
- Die erste Phase der heimlichen Hilfsaktionen on Herbst 1942 bis Sommer 1943 Kein Zugriff Seiten 120 - 120
- Die Entscheidung zur Hilfe, die persönlichen Möglichkeiten nd Hemmnisse Kein Zugriff Seiten 120 - 131
- Elisabeth Abeggs erste Hilfeleistungen für geflohene Jüdinnen Kein Zugriff Seiten 131 - 137
- Die Rettungsanstrengungen für Liselotte Pereles, Susanne Manasse und die Familie Collm Kein Zugriff Seiten 137 - 145
- Die Unterstützung der Familie Goldstein Kein Zugriff Seiten 145 - 153
- Herta Goldstein und die Frage des Vertrauens der Verfolgtenzu ihren Helferinnen und Helfern Kein Zugriff Seiten 153 - 159
- Die Ausweitung des Hilfsnetzwerks ab Herbst 1943 Kein Zugriff Seiten 159 - 162
- Die Verstecke im Elsass Kein Zugriff Seiten 162 - 169
- Hilfen in Zusammenarbeit mit Personen aus der Bekennenden Kirche Kein Zugriff Seiten 169 - 188
- Die Unterstützungen für die jüdische Jugendgruppe Chug Chaluzi Kein Zugriff Seiten 188 - 198
- Gescheiterte Fluchten und Hilfen für nicht identifizierbare Personen Kein Zugriff Seiten 198 - 200
- Die Hilfen in den letzten Kriegsmonaten und die Befreiung Kein Zugriff Seiten 200 - 216
- Struktur und Merkmale des Hilfsnetzwerkes Kein Zugriff Seiten 216 - 216
- Ein Netzwerk entsteht Kein Zugriff Seiten 216 - 237
- Die Vernetzung von Unterstützungsnetzwerken Kein Zugriff Seiten 237 - 242
- Fazit Kein Zugriff Seiten 242 - 254
- Und ein Licht leuchtet in der Finsternis Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff





