Nation ohne Territorium
Über die Organisierung der jüdischen Diaspora bei Simon Dubnow- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 24
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Simon Dubnow beschäftigte sich als politischer Denker, Politiker und Visionär angesichts des sich durchsetzenden Nationalstaatsprinzips mit der Frage, wie sich die Juden als ein Volk in der Diaspora in einer Welt von Nationalstaaten organisieren könnten. Damit wird einer Strömung innerhalb des jüdischen Nationalismus Aufmerksamkeit zuteil, die ihren Ausgangspunkt Ende des 19. Jahrhunderts in Osteuropa nahm und zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch das Westjudentum sowie Amerika erreichte. Sie wurde als Diaspora-Nationalismus bzw. Autonomismus bekannt und verstand sich als inklusivere Alternative zum Zionismus. Damit schuf Simon Dubnow eine Spielart des jüdischen Nationalismus, der die bis dahin als Mangel empfundene Absenz eines eigenen Staates und Territoriums entgegen des Zeitgeistes positiv besetzte und sie als lebbare moderne nationale Zukunftsvision aufbaute. Mit der Gründung des World Jewish Congress im Jahre 1936 wurde diese Idee einer jüdischen transterritorialen Repräsentation der Juden rund um den Erdball schließlich Realität, wenngleich sich die innerjüdischen als auch allgemeinen politischen Bedingungen dafür enorm verändert hatten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2013
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7738-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4240-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 24
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 524
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 30Autor:innen:
- Die Weltgeschichte und eine »Weltgeschichte des jüdischen Volkes« Kein Zugriff Seiten 31 - 42Autor:innen:
- Simon Dubnows Geschichtskonzeption Kein Zugriff Seiten 42 - 45Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Rolle der Religion Kein ZugriffAutor:innen:
- Die soziologische Methode Kein ZugriffAutor:innen:
- Die neue Periodisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Abgrenzung und Anknüpfung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Entstehungshintergrund der Dubnow'schen Geschichtsperspektive Kein ZugriffAutor:innen:
- Das politische Moment in Simon Dubnows Historiografie Kein ZugriffAutor:innen:
- Die ideellen Einflüsse auf Simon Dubnow Kein ZugriffAutor:innen:
- Historismus als Glaube und Weltanschauung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Basisinstitution jüdischer Autonomie: Der Kahal Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Bezeichnungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Entstehung und Struktur Kein ZugriffAutor:innen:
- Aufgaben und Kompetenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausdehnung und Einflusssphäre Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung des Waad Arba Arazot Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Niedergang der Autonomie Kein ZugriffAutor:innen:
- Simon Dubnows Arbeiten zur jüdischen Autonomie Kein Zugriff Seiten 124 - 145Autor:innen:
- Die Zuspitzung der Jüdischen Frage Kein Zugriff Seiten 146 - 161Autor:innen:
- Die Entstehung neuer politischer Formen als Opposition zur traditionellen jüdischen Politik und die Briefe vom Alten und Neuen Judentum Kein Zugriff Seiten 161 - 166Autor:innen:
- Zwischen allen Stühlen Kein Zugriff Seiten 166 - 169Autor:innen:
- Die historische Basis des Programms Kein Zugriff Seiten 169 - 173Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der gesamtjüdische Kongress Kein ZugriffAutor:innen:
- Abstraktion und Konkretheit: Die Funktionen des Kahal und Waad im Autonomismus-Konzept Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Einstieg des Historikers in die Realpolitik: Das Komitee der Nationalisierung (Odessa 1901) Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Kischinjow Pogrom (1903) Kein ZugriffAutor:innen:
- Jüdische Nationalpolitik versus Klassenpolitik: Der Bund Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Verband zur Erlangung der Gleichberechtigung für das jüdische Volk in Russland (1905) Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Implementierung der Autonomie-Forderung in die zionistische Gegenwartsarbeit (1906) Kein ZugriffAutor:innen:
- Die allgemeine Verbreitung des Autonomismus in Osteuropa Kein ZugriffAutor:innen:
- Die politische Zersplitterung des Verbands für die Gleichberechtigung des jüdischen Volkes und die Gründung der Folkspartej Kein Zugriff Seiten 239 - 251Autor:innen:
- Namens- und Programmänderung der Folkspartej in Farejnikte natsionale grupe (1911) Kein Zugriff Seiten 251 - 254Autor:innen:
- Die beginnende Internationalisierung der Jüdischen Frage durch den Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 254 - 261Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Februar-Revolution 1917 und die kurze Renaissance der Folkspartej Kein ZugriffAutor:innen:
- Der jüdische Gesamtkongress: Die letzten Realisierungsversuche der zentralen autonomistischen Forderung in Russland Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Abschied von der russländischen Ebene Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Friedenskonferenz (1919/1920) Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Fortbestehen des Comité des Délégations Juives nach der Friedenskonferenz und Motzkins Vorschlag eines jüdischen Rates der Länder (Waad ha-Arazot) Kein ZugriffAutor:innen:
- Simon Dubnows Freundschaft zu Leo Motzkin Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung des Comité des Délégations Juives Kein ZugriffAutor:innen:
- Jüdische Minderheitenrechte in der Zwischenkriegszeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autonomistische Parteien in Ost und West auf den Spuren Simon Dubnows Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Schwarzbard-Prozess Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Vorbereitungen zur Konferenz und die Konflikte mit dem westlichen Establishment in ihrem Vorfeld Kein Zugriff Seiten 312 - 318Autor:innen:
- Die Eskalation in der öffentlichen Auseinandersetzung Kein Zugriff Seiten 318 - 323Autor:innen:
- Autor:innen:
- Teilnahme und Repräsentanz der Judenheiten in der Konferenz Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Eröffnungsreden des Präsidiums Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Einschätzung der aktuellen Lage der jüdischen Minderheiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die weitere transterritoriale Organisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Ergebnisse und die Bedeutung der Züricher Rechtsschutz- Konferenz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Widrige Umstände Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Weg zum Jüdischen Weltkongress Kein ZugriffAutor:innen:
- Vordiskussionen Kein Zugriff Seiten 362 - 366Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Gründungsveranstaltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Nach der Konferenz Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Zweite Vorbereitende Jüdische Weltkonferenz (1933) Kein Zugriff Seiten 382 - 391Autor:innen:
- Die Dritte Vorbereitende Jüdische Weltkonferenz (1934) Kein Zugriff Seiten 391 - 411Autor:innen:
- Autor:innen:
- Simon Dubnows Rede Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wahl der Führungsspitze Kein ZugriffAutor:innen:
- Die ersten Jahre des Jüdischen Weltkongresses (1936 bis 1938) Kein Zugriff Seiten 419 - 436Autor:innen:
- Autor:innen:
- Kriegsjahre Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Einmarsch der Deutschen in Riga und der Tod Simon Dubnows Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Verfechter der Diaspora: ein Berichterstatter und Akteur Kein Zugriff Seiten 463 - 467Autor:innen:
- Anknüpfungsmöglichkeiten für gegenwärtige Diskussionen Kein Zugriff Seiten 467 - 478Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 479 - 516Autor:innen:
- Glossar Kein Zugriff Seiten 517 - 524Autor:innen:





