Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Der Grundrechtsschutz wird nicht nur im nationalen, sondern auch im EU-Kontext vorwiegend unter dem Blickwinkel seiner gerichtlichen Durchsetzung behandelt. Der insbesondere seit dem Inkrafttreten der Grundrechtecharta (GRC) an die mit der...
Nach nationalem Prozessrecht hängt die Zulässigkeit von Rechtsmitteln oftmals von deren ausdrücklicher Zulassung ab. Für die Verortung der Vorlagepflicht des Art. 267 Abs. 3 AEUV bereitet das erhebliche Schwierigkeiten: Unterliegt hier bereits...
Seit Jahren etabliert der EuGH den „Grundsatz des gegenseitigen Vertrauens zwischen den Mitgliedstaaten“ als bedeutenden Grundsatz im Unionsrecht. Fand er erst im Raum der Freiheit der Sicherheit und des Rechts Anwendung, soll er laut dem...
Desinformation spielt eine immer größere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft der Europäischen Union. Falschnachrichten können die Demokratie manipulieren, Wahlen beeinflussen und Krisen hervorrufen. Desinformationskampagnen im Zusammenhang mit...
Im Oktober 2018 verurteilte der EuGH die Französische Republik wegen Vertragsverletzung, da der Conseil d’État es unterlassen hatte, dem Gerichtshof eine Regelung des französischen Steuerrechts vorzulegen und damit seiner Vorlagepflicht gem....