Rhetorik der Osterweiterung
Politisches Argumentieren mit Normen, Kausalitäten, Gemeinschaftlichkeiten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Mit Blick auf die Osterweiterung der Europäischen Union hat die politische Debatte in Deutschland eine bemerkenswerte Metamorphose vollzogen: Von der frühen Euphorie im Kontext der Vereinigung und Nachbarschaftsverträge blieb schließlich kaum mehr als ein vehementes Dringen auf harte Beitrittskriterien, EU-Reformen und Übergangsfristen. Die Studie nimmt dies zum Ausgangspunkt, den ideellen Grundlagen öffentlicher Argumente politischer und medialer Eliten nachzugehen. Erwartungen an Handlungskonsequenzen als auch das analytische Wissen, das diesen Erwartungen implizit zugrunde liegt, werden hierbei untersucht. Auf der Basis einer systematischen Analyse parlamentarischer Debatten und Zeitungskommentare werden argumentative Koalitionen unterschieden und das langsame Eindringen von Risikodiagnosen und Beitrittsbedingungen in den deutschen Erweiterungskonsens sichtbar gemacht. Ein Vergleich mit den Ergebnissen einer anonymen Elitenumfrage zeigt zudem, wie vorhandene Deutungen und politisches Argumentieren auseinander fallen. Die Studie versteht sich als kritischer Beitrag zur konstruktivistischen Diskurs- und Rhetorikforschung, deren Mehrwert und Grenzen durch eine innovative Kombination verschiedener Methoden aufgezeigt werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2282-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0504-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 286
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 7
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 8 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Außenpolitik und Interessen im liberalen Mehrebenenmodell Kein Zugriff Seiten 15 - 21
- Verbindungsstücke zwischen Interessen und Präferenzen: Kausalannahmen Kein Zugriff
- Ausgangspunkt für Interessen: Gemeinschaftlichkeit Kein Zugriff
- Alternativen zu Interessen: Normen Kein Zugriff
- Merkpunkte und Defizite Kein Zugriff Seiten 28 - 31
- Macht, Diskursgrenzen und Hegemonie Kein Zugriff
- Knotenpunkte und Identitäten Kein Zugriff
- Handlungstheoretische Defizite der Diskursanalyse Kein Zugriff
- Sprechen und Argumentieren – Ideen als Gründe Kein Zugriff
- Handlungssinn und Resonanzbedingungen Kein Zugriff
- Authentizität oder Manipulation Kein Zugriff
- Advokativ- und Diskurskoalitionen Kein Zugriff
- Eine argumentationslogische Version des Koalitionskonzepts Kein Zugriff
- Dynamik und Stabilität von Koalitionen Kein Zugriff
- Öffentlichkeit versus Foren versus Debatten Kein Zugriff
- Öffentlichkeit im Politikherstellungsprozess Kein Zugriff
- Authentizität und Innovation Kein Zugriff
- Synopse Kein Zugriff
- Fragen und Annahmen Kein Zugriff
- Hypothesen Kein Zugriff
- Das Problem der Zuordnung Kein Zugriff
- Das Problem der Zugänglichkeit Kein Zugriff
- Bundestagsreden Kein Zugriff
- Zeitungskommentare Kein Zugriff
- Explizieren latenten Textsinns im „stillen Dialog“ Kein Zugriff
- Systematisieren von Lesarten Kein Zugriff
- Analyseeinheiten und -kategorien Kein Zugriff
- Quantitative Textanalyse Kein Zugriff
- Die Analyse des kognitiven Hintergrundes Kein Zugriff Seiten 89 - 94
- Erste Annäherungen – erste Zusagen Kein Zugriff
- Die politische Geographie der Erweiterung: die Kandidaten Kein Zugriff
- Bedingungen einer Erweiterung I – Beitrittskriterien Kein Zugriff
- Bedingungen einer Erweiterung II – Vertriebeneninteressen Kein Zugriff
- Bedingungen einer Erweiterung III – Reformen der EU Kein Zugriff
- Beitrittsprozess: Vom strukturierten Dialog zu Verhandlungen Kein Zugriff
- Intensität und Themen der Debatte Kein Zugriff
- Latente Kontroversen? – vom „JA“ zum „JA, ABER“ Kein Zugriff
- Manifeste Kontroversen? – von Widerspruch, Konsens und Koalitionen Kein Zugriff
- Vorder- und Hintergrund – Wen adressieren die Sprecher? Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 143 - 145
- Von Wohlfahrt, Stabilität und Verelendung der Beitrittsgesellschaften Kein Zugriff
- Von eigener Sicherheit, Macht und Multilateralismus Kein Zugriff
- Von eigenen Märkten und Arbeitslosen Kein Zugriff
- Von „europäischer“ Handlungsfähigkeit und „deutschen“ Kosten Kein Zugriff
- Paradigmen als integrierende Diskursstrukturen Kein Zugriff
- Die Mesoebene: Argumentative Koalitionen der Erweiterungsdebatte Kein Zugriff
- Wert- und Benefiziarbezüge: welche Werte? Wessen Interessen? Kein Zugriff
- Vorder- und Hintergrund – konsequenzialistische Scheinargumente? Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 184 - 187
- Die Bedürftigkeit der Beitrittsgesellschaften Kein Zugriff
- Die eigene Pflicht der Macht Kein Zugriff
- Die eigene Dankbarkeit für Einheit und Marshallplan Kein Zugriff
- Die eigene Schuld an Krieg und Jalta Kein Zugriff
- Das Vermächtnis früherer Generationen Kein Zugriff
- Die gemeinsame Identität von Freunden, Nachbarn, Europäern, Deutschen Kein Zugriff
- Die demokratische Legitimität gesellschaftlichen Rückhalts Kein Zugriff
- Die gegebenen Versprechen der deutschen Regierung Kein Zugriff
- Die Lippenbekenntnisse, Feiertagsreden und unangenehmen Wahrheiten Kein Zugriff
- Der Multilateralismus einer Europapolitik im Einvernehmen Kein Zugriff
- Narrative und Gemeinschaftlichkeit als integrierende Diskursstrukturen Kein Zugriff
- Die Mesoebene: spezifische Ressourcen argumentativer Koalitionen? Kein Zugriff
- Normen und Konsequenzen: Gesinnungs- versus Verantwortungsethik Kein Zugriff
- Vorder- und Hintergrund – vordergründiges Moralisieren? Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 232 - 234
- Fragestellung und Studiendesign Kein Zugriff Seiten 235 - 237
- Ergebnisse und Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 237 - 245
- Mehrwert und Desiderate Kein Zugriff Seiten 245 - 248
- Textkorpus der Inhaltsanalyse Kein Zugriff Seiten 249 - 260
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 260 - 286





