
Besuch in der Hölle
Dantes Göttliche Komödie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Mehr als die Bibel hat Dantes Göttliche Komödie unsere Vorstellung von Hölle und Paradies geprägt. Wie konnte ein Werk italienischer Sprache aus dem 14. Jahrhundert, das schon Zeitgenossen nur mit Hilfe von Kommentaren entschlüsselten, ein globales Kulturgut werden? Wie gelangte etwa Dantes Herrscher der Hölle, Luzifer, in japanische Manga? Die Romanistin Franziska Meier folgt der verschlungenen Geschichte dieses Jahrtausendbuchs, an dessen Ruhm nur Homers Odyssee und Shakespeares Dramen heranreichen.
Wie kommt es, dass ein 700 Jahre altes Buch so vielen Menschen ein Begriff ist, obwohl es nur die wenigsten gelesen haben? Auch Bücher haben ein mitunter langes Leben. Der Erfolg der Göttlichen Komödie allerdings war und ist im höchsten Maße unwahrscheinlich. Dantes Dichtung ist im Grunde unübersetzbar, dennoch liegt die Commedia inzwischen selbst in den entlegensten Sprachen vor. Szenen und Bilder des noch ganz dem mittelalterlichen Weltbild entstammenden Werkes, namentlich der Besuch in der Hölle, wurden immer wieder umgedeutet und so kreativ weitergesponnen, dass vom Original manchmal wenig übrigblieb. Für Europa wurde dieses Jahrtausendbuch zur Blaupause. Und Dichtern aus früheren Kolonien diente das im Exil verfasste Werk als Modell, um über das ihnen zugefügte Leid zu schreiben. Franziska Meier geht den überraschenden Lebensspuren der Commedia nach, die sie um die ganze Welt führen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-76723-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-76725-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 215
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Kapitel 1: Überall Dante Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Kapitel 2: Was von der Komödie übrigbleibt Kein Zugriff Seiten 15 - 21
- Kapitel 3: Weitreichende Anwendungen einer Midlife Crisis Kein Zugriff Seiten 22 - 30
- Kapitel 4: Francesca da Rimini – Eine abendländische Obsession Kein Zugriff Seiten 31 - 48
- Kapitel 5: Von Grenzgängen und Höllenfahrten Kein Zugriff Seiten 49 - 63
- Kapitel 6: Ein früher Bestseller in Italien Kein Zugriff Seiten 64 - 75
- Kapitel 7: Dante – Ein Florentiner Stadtpatron Kein Zugriff Seiten 76 - 92
- Kapitel 8: Die Göttliche – Die Komödie zwischen Divinität und Sakralität Kein Zugriff Seiten 93 - 114
- Kapitel 9: Die Komödie verlässt erstmals Italien Kein Zugriff Seiten 115 - 131
- Kapitel 10: Auf den Schultern Garibaldis nach Fernost Kein Zugriff Seiten 132 - 141
- Kapitel 11: Dante extrem – Die Komödie in den Arbeits- und Vernichtungslagern Kein Zugriff Seiten 142 - 156
- Kapitel 12: Der «Zeitgenosse» in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 157 - 175
- Kapitel 13: Das Jahrtausendbuch Kein Zugriff Seiten 176 - 191
- Kapitel 14: Ein Gedicht für alle Kein Zugriff Seiten 192 - 204
- Literatur Kein Zugriff Seiten 205 - 206
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 207 - 208
- Register Kein Zugriff Seiten 209 - 215




