Hans Wehberg (1885-1962)
Die Organisation der Staatengemeinschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts, Band 17
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Das Verbot der Gewaltanwendung, flankiert durch die Errichtung eines Internationalen Gerichtshofs und einer fast alle Staaten umfassenden Organisation, ist sichtbares Zeichen eines Wandels im Völkerrecht, der sich im Laufe des 20. Jahrhunderts vollzog. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein war Krieg nach allgemeinen völkerrechtlichen Regeln zulässig. Für die Substitution des Krieges durch friedliche Streitbeilegungsmechanismen auf Grundlage des Völkerrechts trat der Pazifist und Völkerrechtsgelehrte Hans Wehberg (1885-1962) ein. Gemeinsam mit Walther Schücking gilt Wehberg als Begründer der pazifistischen Völkerrechtslehre. Nach Wehbergs Grundvorstellung sollten völkerrechtliche Regelungen verdichtet und Staaten dadurch in engere Beziehung und Abhängigkeit zueinander gebracht werden. Im Streitfall sollte das Völkerrecht Entscheidungsgrundlage sein. Die Arbeit widmet sich der bewegten, bislang nicht erforschten Biographie Wehbergs, dessen Verdienste in Deutschland erst spät Anerkennung erfuhren. Außerdem wird Wehbergs Konzeption des Völkerrechts dargestellt und analysiert, inwieweit sich Wehbergs Postulate im Laufe des 20. Jahrhunderts verwirklicht haben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3798-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1044-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Die Prägung durch den Vater, Dr. med. Heinrich Wehberg Kein Zugriff Seiten 17 - 21
- Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn, Jena und Göttingen Kein Zugriff Seiten 21 - 22
- Promotion: Das Beuterecht im Land- und Seekriege Kein Zugriff Seiten 22 - 23
- Auseinandersetzung mit den Ideen der Haager Friedenskonferenzen Kein Zugriff Seiten 23 - 23
- Wehbergs frühes literarisches Schaffen Kein Zugriff
- Wehbergs Beitritt zur Friedensbewegung Kein Zugriff
- Wehbergs Verbandstätigkeit Kein Zugriff
- Als Landsturmmann in der preußischen Armee Kein Zugriff
- Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr Kein Zugriff
- Leiter der völkerrechtlichen Abteilung der „Deutschen Liga für Völkerbund“ Kein Zugriff
- Aufruf zur Erneuerung altburschenschaftlicher Gesinnung Kein Zugriff
- Gutachten zur Haltung des Deutschen Reiches auf den Haager Friedenskonferenzen Kein Zugriff
- Kommentierung der Völkerbundsatzung Kein Zugriff
- Herausgabe der „Friedens-Warte“ Kein Zugriff
- Höhepunkt der Laufbahn: Professur am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien und Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Genf Kein Zugriff Seiten 42 - 46
- Zur Person Zorns: Bonner Staatsrechtslehrer und deutscher Delegierter auf den Haager Friedenskonferenzen Kein Zugriff
- Zorns Einfluss auf den Studenten Wehberg Kein Zugriff
- Der Verlauf der ersten Haager Friedenskonferenz und der Meinungswandel der deutschen Regierung betreffend die Errichtung eines internationalen Schiedsgerichts Kein Zugriff
- Wehbergs Bewertung der Ereignisse Kein Zugriff
- Zur Person Schückings: Völkerrechtslehrer, Abgeordneter und Richter am StIGH Kein Zugriff
- Die freundschaftliche Beziehung Wehbergs zu Schücking und seiner Familie Kein Zugriff
- Die zweite Auflage des Völkerbundkommentars Kein Zugriff
- Die dritte Auflage des Völkerbundkommentars Kein Zugriff
- Arbeitsweise und Gesamtbetrachtung Kein Zugriff
- Zur Person Frieds: Begründer des organisatorischen Pazifismus Kein Zugriff
- Übernahme der Schriftleitung der Friedens-Warte nach Frieds Tod und Fortführung in dessen Geist Kein Zugriff
- Wehbergs Verdienste um die Friedens-Warte Kein Zugriff
- Fortbildung des Völkerrechts und Einflussnahme auf die Politik Kein Zugriff Seiten 72 - 73
- Verbreitung der pazifistischen Ideale und des Völkerbundgedankens Kein Zugriff Seiten 73 - 74
- Norminterpretation und -auslegung Kein Zugriff Seiten 74 - 74
- Wehbergs Verhältnis zum Vaterland Kein Zugriff Seiten 74 - 75
- Fazit Kein Zugriff Seiten 75 - 76
- Die Vorherrschaft des Positivismus im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 77 - 78
- Die Renaissance des Naturrechts im 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 78 - 80
- Wehbergs rechtsphilosophische Überzeugung Kein Zugriff Seiten 80 - 82
- Begriff des neuen, modernen Völkerrechts in Abgrenzung zum klassischen Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 82 - 86
- Wehberg als Repräsentant des modernen Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 86 - 88
- Fazit Kein Zugriff Seiten 88 - 88
- Die Ausgangslage zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Krieg als zulässiges Mittel internationaler Politik Kein Zugriff Seiten 89 - 93
- Grundaussagen Wehbergs zum Gewaltverbot Kein Zugriff Seiten 93 - 95
- Das Gewaltverbot in Wehbergs Werk vor dem ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 95 - 97
- Wehbergs zentrale Forderung: Feststellung des Verteidigungsfalles durch die internationale Organisation Kein Zugriff
- Die Schwierigkeit, den Angreifer zu bestimmen Kein Zugriff
- Das zur Bestimmung des Angreifers zuständige Organ Kein Zugriff
- Die Vorrangigkeit nichtmilitärischer Mittel Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Abgrenzung des Sanktions- vom Verteidigungskrieg Kein Zugriff
- Wehbergs Rechtfertigung der militärischen Gewalt Kein Zugriff
- Sanktionspflicht? Kein Zugriff
- Errichtung einer ständigen Völkerbundexekutive? Kein Zugriff
- Wehbergs Entwurf eines Kriegsächtungsvertrages Kein Zugriff
- Kriegsächtung und Abrüstung Kein Zugriff Seiten 111 - 112
- Die Lage nach Ausbruch des ersten Weltkrieges Kein Zugriff Seiten 112 - 114
- Die rechtlichen Regelungen in Art. 12, 16 der Völkerbundsatzung (VBS) Kein Zugriff
- Wehbergs Würdigung des Kriegsverhütungsrechts der Völkerbundsatzung Kein Zugriff
- Die rechtlichen Regelungen des Genfer Protokolls Kein Zugriff
- Wehbergs Würdigung des Genfer Protokolls Kein Zugriff
- Der Pakt von Locarno vom 16.10.1925 Kein Zugriff Seiten 120 - 121
- Der Briand-Kellogg-Pakt vom 27.8.1928 Kein Zugriff Seiten 121 - 123
- Art. 2 Nr. 4 der Charta der Vereinten Nationen Kein Zugriff Seiten 123 - 124
- Fazit Kein Zugriff Seiten 124 - 127
- Die Ausgangslage zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Blütezeit der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 128 - 131
- Weltgericht: Nicht Krönung der internationalen Organisation, sondern Grundstein Kein Zugriff Seiten 131 - 132
- Besonderheiten der Streitschlichtung auf internationaler Ebene Kein Zugriff
- Allgemeine Abgrenzungskriterien Kein Zugriff
- Wehbergs Differenzierungskriterien Kein Zugriff
- Vorzüge der internationalen Gerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 137 - 138
- Wehbergs Kritik an der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 138 - 139
- Die Besetzung des Gerichtshofes Kein Zugriff
- Die Ständigkeit des Gerichtshofes Kein Zugriff
- Das Ideal der obligatorischen Gerichtsbarkeit Kein Zugriff
- Die Zwangsexekution des Richterspruchs Kein Zugriff
- Beurteilung der Thesen Wehbergs durch die zeitgenössische deutschsprachige Völkerrechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 145 - 145
- Exkurs: Jurisdiktionskonflikte im Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 145 - 148
- Überblick über die rechtlichen Regelungen Kein Zugriff
- Wehbergs Würdigung des Haager Abkommens Kein Zugriff
- Überblick über die rechtlichen Regelungen Kein Zugriff
- Wehbergs Würdigung Kein Zugriff
- Die Völkerbundsatzung und das Statut des StIGH Kein Zugriff Seiten 156 - 158
- Das Genfer Protokoll betreffend die friedliche Erledigung internationaler Streitigkeiten Kein Zugriff Seiten 158 - 160
- Regelung der obligatorischen Gerichtsbarkeit im Statut des IGH Kein Zugriff Seiten 160 - 164
- Streitbeilegungsmechanismen nach dem SRÜ und in der WTO Kein Zugriff Seiten 164 - 168
- Fazit Kein Zugriff Seiten 168 - 171
- Die Ausgangslage zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Desorganisation und Skepsis Kein Zugriff Seiten 172 - 176
- Die sich wandelnde Bedeutung des Begriffs der „internationalen Organisation“ Kein Zugriff Seiten 176 - 181
- Der Gedanke der internationalen Organisation in Wehbergs frühem Werk Kein Zugriff
- Der Einfluss Schückings: „Die Organisation der Welt“ (1909) und „Der Staatenverband der Haager Konferenzen“ (1912) Kein Zugriff
- Grundüberlegungen zur Vereinbarkeit von staatlicher Souveränität und überstaatlicher Organisation Kein Zugriff
- Definition „Organisation der Welt“ Kein Zugriff
- Zweck der Staatenorganisation Kein Zugriff
- Bundesstaat oder Staatenbund? Kein Zugriff
- Universelle oder europäische Staatenorganisation? Kein Zugriff
- Weltregierung Kein Zugriff
- Weltparlament Kein Zugriff
- Ständiger Internationaler Gerichtshof Kein Zugriff
- Die Notwendigkeit einer internationalen Moral Kein Zugriff
- Der Grundsatz der Vertragstreue in den internationalen Beziehungen Kein Zugriff
- Die erste Haager Konferenz Kein Zugriff
- Die zweite Haager Konferenz Kein Zugriff
- Wehbergs Beurteilung des Staatenverbandes der Haager Konferenzen Kein Zugriff
- Gesamtbetrachtung Kein Zugriff
- Die Entwicklung des Völkerbundgedankens Kein Zugriff
- Überblick über die rechtlichen Regelungen der Völkerbundsatzung Kein Zugriff
- Der unter Mitarbeit von Wehberg entstandene Völkerbundentwurf Kein Zugriff
- Wehbergs Beurteilung des Genfer Völkerbundes Kein Zugriff
- Revision – eine Schicksalsfrage für die Deutsche Friedensbewegung Kein Zugriff
- Wehbergs Beurteilung der Rechtsnatur des Völkerbundes Kein Zugriff
- Wehbergs Kampf für den Beitritt Deutschlands zum Völkerbund Kein Zugriff
- Die Entstehung der Vereinten Nationen Kein Zugriff
- Änderungen der UN-Charta gegenüber der VBS Kein Zugriff
- Das Vetorecht der ständigen Sicherheitsratsmitglieder Kein Zugriff
- Interventionsverbot und humanitäre Intervention Kein Zugriff
- Auslegung des Begriffs „Bedrohung des internationalen Friedens“ Kein Zugriff
- Das Problem der Kontrolle des Sicherheitsrats Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 220 - 222
- Zusammenfassende Würdigung von Wehbergs Bibliographie Kein Zugriff Seiten 223 - 225
- Hans Wehberg aus heutiger Sicht Kein Zugriff Seiten 225 - 228
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 229 - 230
- Archivalien Kein Zugriff Seiten 231 - 231
- Bibliographie Hans Wehbergs Kein Zugriff Seiten 231 - 262
- Rezensionen Wehbergs Kein Zugriff Seiten 262 - 290
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 290 - 306





