Facetten des Alter(n)s
Ethnografische Porträts über Vulnerabilitäten und Kämpfe älterer Frauen- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Münchner ethnographische Schriften, Band 25
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Das Lernforschungsprojekt „Prekärer Ruhestand. Ist Altersarmut weiblich?“ fand im Rahmen einer öfentlichen Porträt-Lesung im Januar 2016 seinen Abschluss. Studierende der Euro-päischen Ethnologie der LMU München haben sich intensiv mit Biografienvon älteren Frauen (nicht nur, aber vor allem) in München beschäftigt.Sie haben mit Hilfe qualitativer Interviews deren gegenwärtige Lebensformen beleuchtet und am Einzelfall nachgespürt, worin spezifisch Problemlagen im Alter – insbesondere von allein wirtschaftenden Frauen – liegen und wie diese jeweils bearbeitet werden. Ausgangspunkt war zunächst die Frage, inwiefern Altersarmut ein spezifisch „weibliches Gesicht“ hat. Denn vor allem Frauen sind von sozialem Abstieg im Alter bedroht: Ihre Erwerbsbiografien – ohnehin oft brüchig durch Phasen ohne Erwerbsarbeit während der Zeit der Kindererziehung oder Pflegearbeit für die Familie – sind vielfach geprägt von Teilzeitarbeit, von gering qualifzierten oder sozial unabgesicherten Arbeitsformen. Die in diesem Band veröffentlichten acht ethnografischen Porträts beleuchten, wie vielschichtig sich „Prekarität“ im Alter von Frauen zeigt; materielle „Armut“ ist dabei nur eine Form der auftretenden Vulnerabilitäten.
Reihe
Münchner ethnographische Schriften - Band 25
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4241-0
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7348-3
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchner ethnographische Schriften
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 138
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Facetten weiblichen Alter(n)s – zur Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 28Autor:innen: |
- Arbeit nach der Rente Kein Zugriff Seiten 29 - 30
- Arbeit gegen die soziale Isolation. Über den Umgang mit dem Alleinsein im Alter Kein Zugriff Seiten 31 - 38Autor:innen:
- „Ich hab’ selber durch’s Leben müssen“. Von der Mobilität um der Arbeit willen zur Arbeit um der Mobilität willen Kein Zugriff Seiten 39 - 44Autor:innen:
- Familie als Ressource? Kein Zugriff Seiten 45 - 46
- Das verstummte Haus. Traditionelle weibliche Rollenbilder als Korsett Kein Zugriff Seiten 47 - 54Autor:innen:
- Rückzug in Gelassenheit. Der häusliche Rahmen als Konstante und Refugium einer Hochaltrigen Kein Zugriff Seiten 55 - 62Autor:innen:
- Umgang mit körperlichen Einschränkungen Kein Zugriff Seiten 63 - 64
- „Kei altes Weib“ – mit Disziplin gegen Abschiede und Einschränkungen Kein Zugriff Seiten 65 - 70Autor:innen:
- „Meine Füße haben mich durch’s Leben begleitet“. Immobilität durch Krankheit Kein Zugriff Seiten 71 - 76Autor:innen:
- Schutzräume vor Vulnerabilitäten Kein Zugriff Seiten 77 - 78
- Die Frau auf dem Foto. Schattenseiten der Schönheit im Prozess des Alter(n)s Kein Zugriff Seiten 79 - 88Autor:innen:
- Von der Hoffnung auf das gute Karma. Der Lebensweg einer obdachlosen Frührentnerin Kein Zugriff Seiten 89 - 98Autor:innen:
- Gefährdetes Alter – gefährdetes Leben. Wider die normativen Zuschreibungen vom Alter(n) als Phase der Abhängigkeit Kein Zugriff Seiten 99 - 118Autor:innen:
- Das ethnographische Porträt. Ein Plädoyer für eine didaktische Auseinandersetzung mit dem Schreiben als Lernprozess Kein Zugriff Seiten 119 - 138Autor:innen: |





