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Die Erklärbarkeit von Erfahrung

Realismus und Subjektivität in Spinozas Theorie des menschlichen Geistes
Autor:innen:
Reihe:
Klostermann Rote Reihe, Band 127
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Hinter Spinozas Ethik steht eine ebenso simple wie programmatische Überzeugung: Subjektive Erfahrung ist erklärbar, und ihre gelungene Erklärung ist von ethischer Relevanz. Denn sie macht uns klüger, freier und glücklicher. Dies ist die programmatische Überzeugung, die hinter Spinozas Ethik steht und zahlreiche der darin vorgebrachten Thesen motiviert. Ursula Renz zeigt, welche für eine Theorie des menschlichen Geistes diesem Programm zugrunde liegt. Als entscheidender Schachzug erweist sich die in der Architektur der Ethik angelegte systematische Unterscheidung von Theorieteilen: Auf einen Theorieteil, der sich mit Fragen der Ontologie des Mentalen befasst, folgt mit der Definition des menschlichen Geistes eine Art Subjekttheorie, welche wiederum von einem mit der Konstitution von Inhalten befassten Theorieteil getrennt ist. Dieser Aufbau macht es möglich, verschiedene bei der Erklärung von Erfahrung auftauchende Probleme getrennt zu behandeln. Im Endeffekt gelingt es Spinoza, sowohl Reduktionismen als auch Skeptizismen bereits im Ansatz zu vermeiden. So werden zwei Intuitionen zusammen geführt, die oft für unvereinbar gehalten werden: einerseits die Auffassung, dass Erfahrung etwas irreduzibel Subjektives sei, andererseits die Annahme, dass es bessere und schlechtere Erklärungen von Erfahrungen gibt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-465-04533-5
ISBN-Online
978-3-465-14533-2
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Rote Reihe
Band
127
Sprache
Deutsch
Seiten
372
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 38
    1. Kap. 1: Die Dissoziation von Substanzbegriff und Subjekttheorie Kein Zugriff
    2. Kap. 2: Die Metaphysik-Konzeption von "de Deo" und ihre Implikationen Kein Zugriff
    3. Kap. 3: Der Begriff des Individuums und seine Reichweite Kein Zugriff
    1. Kap. 1: Der Primat der Metaphysik vor der Theorie des Geistes Kein Zugriff
    2. Kap. 2: Der Ideenbegriff und seine Logik Kein Zugriff
    3. Kap. 3: Zur Rechtfertigung des realistischen Rationalismus Kein Zugriff
    4. Kap. 4: Körper und Geist: Der Anspruch von Spinozas Identitätstheorie Kein Zugriff
    1. Kap. 1: Das Problem der numerischen Differenz von Subjekten Kein Zugriff
    2. Kap. 2: Endlichkeit oder die bedingte Erkennbarkeit von Einzeldingen Kein Zugriff
    3. Kap. 3: Die Definition der "mens humana" in ihrer Herleitung Kein Zugriff
    4. Kap. 4: Panpsychismus oder die Frage: Was ist Subjekt von Erfahrung? Kein Zugriff
  3. Zwischenbetrachtung: Die Funktion der Physik für die Philosophie Kein Zugriff Seiten 205 - 212
    1. Kap. 1: Die Konstitution von mentalem Gehalt in der "imaginatio" Kein Zugriff
    2. Kap. 2: Emotionen oder Erklärbarkeit von Erlebnisqualitäten Kein Zugriff
    3. Kap. 3: Erkenntnistheorie: Die Möglichkeit gelungener Erklärungen Kein Zugriff
  4. Schluss: Gelungene Erklärung von Erfahrung und praktische Philosophie Kein Zugriff Seiten 305 - 318
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 342
  6. Personenregister Kein Zugriff Seiten 343 - 346
  7. Sachregister Kein Zugriff Seiten 347 - 350
  8. Verzeichnis der Lehrsätze Kein Zugriff Seiten 351 - 354
  9. Nachwort zur zweiten Auflage Kein Zugriff Seiten 355 - 364
  10. Auswahlbibliographie zur jüngeren Spinoza-Literatur Kein Zugriff Seiten 365 - 372

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