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Monographie Kein Zugriff

Wer organisiert das Gemeinwesen?

Zivilgesellschaftliche Perspektiven Sozialer Arbeit als intermediärer Instanz
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Die mit der Zivilgesellschaft verbundene neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Bürgern birgt die Gefahr, dass ressourcenarme Bevölkerungsgruppen die zunehmenden Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung nicht für sich nutzen können. Das drohende Szenario einer Spaltung der Zivilgesellschaft wirft die Frage auf, welche Beiträge Soziale Arbeit zur zivilgesellschaftlichen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten kann. Oliver Fehren antwortet in seiner Untersuchung auf diese Frage, indem er – in Auseinandersetzung mit dem deliberativen Zivilgesellschaftsmodell von Jürgen Habermas und dem Ansatz der Verwirklichungschancen von Amartya Sen – eine systematische Bestimmung des zivilgesellschaftlichen Befähigungs- und Ermöglichungsauftrags Sozialer Arbeit vornimmt. Anhand der zurzeit hitzig diskutierten Ansätze sozialraumorientierter Sozialer Arbeit konkretisiert der Autor handlungspraktische Veränderungsperspektiven: Den zarten Pflänzchen bürgerschaftlicher Selbstorganisation im lokalen Gemeinwesen werden vertikale Vernetzungsleistungen professioneller intermediärer Instanzen zur Seite gestellt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-89404-560-9
ISBN-Online
978-3-8452-6730-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
236
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
        1. Aufgabenstellung Kein Zugriff
        2. Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
        1. Renaissance der Zivilgesellschaft Kein Zugriff
        2. Staat, Markt und Zivilgesellschaft Kein Zugriff
        3. Zivilgesellschaft und Sozialstaat Kein Zugriff
        1. Die Selbstmarginalisierung Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        2. Soziale Arbeit als demokratieförderndes Organ der Gesellschaft Kein Zugriff
        3. Zivilgesellschaft und Sozialraumorientierung Kein Zugriff
        4. Benachteiligte Stadtteile und ihre politische Marginalisierung Kein Zugriff
      1. 2.1 Das Verweisungsverhältnis von Bürgerschaftlichem Engagement und Zivilgesellschaft Kein Zugriff
      2. 2.2 Engagement: Ehrenamtlich, freiwillig oder bürgerschaftlich? Kein Zugriff
        1. Kritik 1: (Sozial-)politische Harmlosigkeit Kein Zugriff
        2. Kritik 2: Ideologie sozialer Beziehungen Kein Zugriff
        3. Kritik 3: Ausblendung gesellschaftlicher Ungleichheiten Kein Zugriff
        4. Kritik 4: Deprofessionalisierung Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        5. Kritik 5: Unzureichende Autonomie Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        6. Kritik 6: Funktionalisierung für gesellschaftliche Krisenerscheinungen Kein Zugriff
        7. Kritik 7: ‚Bertelsmannisierung’ der Zivilgesellschaft Kein Zugriff
      3. 2.4 Chancen einer zivilgesellschaftlichen Orientierung Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        1. Liberalismus und Kommunitarismus Kein Zugriff
        2. Das deliberative Programm der Zivilgesellschaft Kein Zugriff
        1. Fundament der Zivilgesellschaft: Bürgerschaftliche Selbstorganisationen Kein Zugriff
        2. Wesentliche Funktion der Zivilgesellschaft: Vermittlung von System und Lebenswelt Kein Zugriff
        3. Voraussetzung für Deliberation: Öffentlichkeit Kein Zugriff
        4. Gewährleistungsträger der Zivilgesellschaft: Rechtsstaatlichkeit Kein Zugriff
      1. 4.1 Dimension I: Die organisierten Bürger Kein Zugriff
      2. 4.2 Dimension II: Lebenswelt und System Kein Zugriff
      3. 4.3 Dimension III: Öffentlichkeit und Privatheit Kein Zugriff
        1. Sozialstaat als Grundermöglichung von Zivilgesellschaft Kein Zugriff
        2. Schwinden staatlicher Einflussbereiche Kein Zugriff
        1. Mittelschichtsbezug des Bürgerschaftlichen Engagements Kein Zugriff
        2. Benachteiligte Bevölkerungsgruppen: Adressaten oder Akteure? Kein Zugriff
        3. Eigeninteresse und Gemeinwohl Kein Zugriff
        4. Engagement von Benachteiligten zur Thematisierung von Ungleichheit Kein Zugriff
      4. 4.6 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. 5.1 Der Bürgerstatus (Citizenship) Kein Zugriff
      2. 5.2 Bürgerschaftliche Kompetenzen (Civic Capacities) Kein Zugriff
        1. Realisierte Verwirklichungschancen (Functionings) Kein Zugriff
        2. Umwandlungsfaktoren (Conversion Factors) Kein Zugriff
        3. Ungleichheit als Ergebnis kombinierter Faktoren Kein Zugriff
        4. Operationalisierung der Capabilities Kein Zugriff
        5. Bestimmung der ‚Civic Capabilities’ Kein Zugriff
        6. Capabilities und Deliberation Kein Zugriff
      3. 5.4 Konsequenzen des Capability-Ansatzes für die Förderung zivilgesellschaftlicher Integration Kein Zugriff
      1. 6.1 Prinzipien sozialraumorientierter Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        1. Kulturelle und semantische Übersetzungsschwierigkeiten des Begriffs Community Kein Zugriff
        2. Von Gemeinwesenarbeit und Stadtteilbezogener Sozialer Arbeit zu Sozialraumorientierung und Quartiermanagement Kein Zugriff
      2. 6.3 Kritik an der Territorialisierung Sozialer Arbeit Kein Zugriff
      3. 6.4 Relationaler Raumbegriff Kein Zugriff
      4. 6.5 Community-Begriff der Chicago School of Sociology Kein Zugriff
      5. 6.6 Sozialräume als Orte der kollektiven Selbstorganisation benachteiligter Bevölkerungsgruppen Kein Zugriff
      6. 6.7 Öffentlichkeit und Kommunikation in der Community Kein Zugriff
      7. 6.8 Benachteiligte Räume: Endogene und exogene Potenziale Kein Zugriff
      8. 6.9 Sozialraum als Ort der Verschränkung von Lebenswelt und System Kein Zugriff
      9. 6.10 Sozialraum als Kompromissformel von lebensweltlichem Kommunikationsraum und administrativer Steuerungsgröße Kein Zugriff
      10. 6.11 Perspektiven einer raumtheoretisch aufgeklärten Sozialen Arbeit Kein Zugriff
        1. Eigeninteresse Kein Zugriff
        2. Die Macht der Beziehungen Kein Zugriff
        3. Der Aktionskreislauf des Organizing Kein Zugriff
        4. Macht 164 Konfliktorientierung Kein Zugriff
        5. Führungspersonen 166 Community Organizing als zivilgesellschaftlicher Bildungsprozess Kein Zugriff
        6. Broad-Based Community Organizing Kein Zugriff
        7. Breites Bürgerprogramm 170 Finanzielle Unabhängigkeit Kein Zugriff
      1. 7.2 Rezeption des Community Organizing in der deutschen Sozialen Arbeit Kein Zugriff
        1. Kontextunterschiede Kein Zugriff
        2. Kritik 1: Divergenz von Community Organizing und Sozialer Arbeit Kein Zugriff
        3. Kritik 2: Begrenzte Partizi pation Kein Zugriff
        4. Kritik 3: Antagonistische Vermittlung von Lebenswelt und System Kein Zugriff
        5. Kritik 4: Unreflektierter Machtbegriff Kein Zugriff
        6. Kritik 5: Eingeschränkte Deliberation Kein Zugriff
        7. Kritik 6: Halbierung der Civic Capabilities Kein Zugriff
      2. 7.4 Perspektiven für die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Assoziationen durch Soziale Arbeit Kein Zugriff
      1. 8.1 Geschichte der Intermediarität Kein Zugriff
      2. 8.2 Die Entwicklung der Gemeinwesenarbeit zur intermediären Instanz Kein Zugriff
        1. Intermediäre Instanzen als Vermittler Kein Zugriff
        2. Intermediäre Instanzen als Verstärker Kein Zugriff
      3. 8.4 Professionelle Paradoxien intermediärer Instanzen Kein Zugriff
      4. 8.5 Intermediarität, Parteilichkeit und das doppelte Mandat Sozialer Arbeit Kein Zugriff
      5. 8.6 Orientierungsmarken für die intermediäre Urteilskraft Kein Zugriff
      6. 8.7 Verdoppelung des doppelten Mandats Kein Zugriff
      7. 8.8 Relative Autonomie als Voraussetzung für intermediäre Instanzen Kein Zugriff
      8. 8.9 Perspektiven professioneller Intermediarität Kein Zugriff
    1. 9. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 215 - 218
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 219 - 234
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 235 - 236

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