Gedenke, wo du stehst
Das Engagement für die Gedenkstätte „Stalag 326 (VI K) Senne“ seit 1945- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Nicht nur die Geschichte, sondern auch das Gedenken wird gemacht. Seit der Befreiung des „Stalag 326 VI (K) Senne“ in Schloß Holte-Stukenbrock, eines der größten NS-Kriegsgefangenenlager auf deutschem Boden, im April 1945 gab es an diesem Ort Bemühungen um Gedenken und Aufarbeitung. Doch entsprechende Initiativen entfalteten sich weder zwangsläufig noch reibungslos, sondern waren stets von Konflikten und Leerstellen geprägt. Dieser Band präsentiert die Ergebnisse eines im Jahr 2022/23 an der Universität Bielefeld mit Studierenden durchgeführten Geschichtsseminars. Die Beiträge rekonstruieren erstmals systematisch die Geschichte dieses Prozesses und nehmen die Akteure und Akteurinnen sowie die Motive, Bedingungen und Dynamiken des mit dem „Stalag“ verbundenen Gedenkengagements in den Blick. Sie ordnen es in die politische Kulturgeschichte des geteilten und vereinten Deutschlands ein und zeigen, dass die spezifische regionale und zugleich transnational ausgreifende Auseinandersetzungsgeschichte vor dem Hintergrund alter und neuer Konflikte in Europa eine Aufgabe mit ungebrochener Dringlichkeit und offenem Ausgang ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-86331-846-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7568-7
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 361
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- “This is a place to remember when Nazismis brought to an accounting.” Befreiung und Belastung in Ostwestfalen-Lippe. Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 24Autor:innen:
- Dissonantes Erinnern über den Gräbern. Vom historischen Lagerfriedhof zum „Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter“ Kein Zugriff Seiten 27 - 49Autor:innen:
- Von Taten und Tätern. Zur Aufarbeitung der Rolle des Wachpersonals von 1945 bis heute am Beispiel der Biografie Oskar Sufferts Kein Zugriff Seiten 50 - 92Autor:innen:
- Gegen den Strom. Die Gründung der Gedenkstätte „Stalag 326“ in Stukenbrock-Senne im Kontext der bundesdeutschen Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 93 - 112Autor:innen: |
- Geschichte, Macht, Politik. Der zeithistorische Ort der Rede Joachim Gaucks im „Stalag 326“ vom Mai 2015 Kein Zugriff Seiten 115 - 134Autor:innen:
- Stimmen des Friedenskampfs: Eine Analyse der Reden zum Antikriegstag in Stukenbrock von 1970–2024 Kein Zugriff Seiten 135 - 171Autor:innen:
- „Ach, die menschliche Seite spielte schon ’ne Rolle“. Kontakte zwischen Mitgliedern von „Blumen für Stukenbrock“ und überlebenden sowjetischen Kriegsgefangenen im „Sowjetischen Komitee der Kriegsveteranen“ Kein Zugriff Seiten 172 - 219Autor:innen:
- „Ich finde es am wichtigsten, dass ich mich nach allem, was ich überlebt habe, nicht mehr als ‚vergessener Mann‘ fühle.“ Zur Agency ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener im Kontext der deutschen „Entschädigungsdebatte“. Ein Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 220 - 246Autor:innen:
- Das Ringen um den Ausbau der Gedenkstätte „Stalag 326“: Ein Lehrstück zum „Erinnerungsgeschäft“? Kein Zugriff Seiten 249 - 265Autor:innen:
- „Bilde wo du stehst?“ Geschichte und Perspektiven der Bildungs- und Vermittlungsarbeit in der Gedenkstätte „Stalag 326 VI K Senne“ (1980 bis heute) Kein Zugriff Seiten 266 - 284Autor:innen:
- Keine Erinnerungskultur ohne Zivilgesellschaft. Gedenkstätten als Orte bürgerschaftlicher Demokratiebildung Kein ZugriffAutor:innen:
- Anhang Kein Zugriff Seiten 311 - 331
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 332 - 360






