
Diokletian
Kaiser zweier Zeiten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Diokletians epochale Regierung bildet den Übergang von der Soldatenkaiserzeit zur Spätantike. Alexander Demandt wirft einen unbefangenen Blick auf Diokletian (284 - 305 n. Chr.), dem er mit dieser quellenorientierten, präzise und anregend geschriebenen Biographie ein literarisches Denkmal setzt. Der reich bebilderte Text behandelt die großen militärischen und administrativen, die ökonomischen und religiösen Themen der Zeit, das Nachleben des Kaisers bis in die Gegenwart und einige noch immer strittige Fragen der Tetrarchie.
"Diocletian bleibt, wenn man ihn noch so genau, so kritisch betrachtet, eine großartige, sympathische Person, die Ungeheures geschaffen hat durch bewußte Geistestat. [Die] Neuschöpfung des aus den Fugen gehenden Reiches [erweist ihn als ein] staatsmännisches Genie ersten Ranges." Kein Geringerer als Theodor Mommsen rühmt mit diesen Worten einen römischen Kaiser, der anderen Historikern als orientalischer Despot, ja, dem antiken Kirchenhistoriker Euseb gar als Geißel Gottes erschien.
Alexander Demandt - international anerkannter Fachmann für die Spätantike - hat Diokletian (284- 305) eine lange fehlende Biographie gewidmet. Diokletian hat nach fünfzig Jahren außen- und innenpolitischer Wirren das Reich wieder stabilisiert. Er hat durch seine Tetrarchie (Vierkaiserherrschaft) mit zwei Augusti und zwei Caesares in ihren grenznahen Residenzen das allseits, zumal von Germanen und Persern, bedrohte Imperium gesichert, durch seine Reichsreform die Verwaltung dezentralisiert und, ständig unterwegs, weit über tausend dauerhaft gültige, im Corpus Iuris Civilis erhaltene Gesetze erlassen und Rechtsfragen im Geiste Marc Aurels entschieden, mehr als irgendein anderer Kaiser. Gescheitert ist er mit seiner Preiskontrolle, dem Wahlkaisertum und der letzten Christenverfolgung. Er regelte die Nachfolge und zog sich nach zwanzig Jahren inneren Friedens als Gärtner in seinen Alterspalast Spalato/Split zurück.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-78731-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-78733-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 453
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorspruch Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- I. Die Quellen unseres Wissens Kein Zugriff Seiten 13 - 20
- II. Die Anarchie unter den Soldatenkaisern Kein Zugriff Seiten 21 - 36
- III. Die Erhebung Diokletians 284 / 285 Kein Zugriff Seiten 37 - 52
- IV. Das Experiment der Tetrarchie Kein Zugriff Seiten 53 - 74
- V. Kämpfe im Osten Kein Zugriff Seiten 75 - 100
- VI. Die Sicherung des Westens Kein Zugriff Seiten 101 - 122
- VII. Die Reichsreform Kein Zugriff Seiten 123 - 156
- VIII. Geld und Wirtschaft Kein Zugriff Seiten 157 - 176
- IX. Die Christenverfolgung Kein Zugriff Seiten 177 - 204
- X. Das neue Heer Kein Zugriff Seiten 205 - 222
- XI. Die Bauten der Tetrarchen Kein Zugriff Seiten 223 - 256
- XII. Abdankung, Tod und Nachfolge Kein Zugriff Seiten 257 - 276
- XIII. Diokletian nach Diokletian Kein Zugriff Seiten 277 - 300
- Anhang zu IV: Die Kaisererhebungen von Maximian und Galerius Kein Zugriff Seiten 301 - 308
- Anhang zu V: Galerius 297/298 nicht in Ktesiphon Kein Zugriff Seiten 309 - 310
- Anhang zu VII: Die Prätorianerpräfekten Diokletians Kein Zugriff Seiten 311 - 314
- Anhang zu XII: Diokletian starb 316 Kein Zugriff Seiten 315 - 318
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 319 - 384
- Tetrarchen-Tabelle Kein Zugriff Seiten 385 - 386
- Stammtafel zur Tetrarchie Kein Zugriff Seiten 387 - 388
- Karte 2: Die Donaugrenze um 300 Kein Zugriff
- Karte 3: Die Persergrenze um 300 Kein Zugriff
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 399 - 400
- Mehrfach benutzte Literatur Kein Zugriff Seiten 401 - 412
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 413 - 414
- Register Kein Zugriff Seiten 415 - 432
- Diokletian mit Lorbeerkranz Kein Zugriff Seiten 433 - 433
- Karte 1: Imperium Romanum um 300 Kein Zugriff Seiten 434 - 436
- Tafelteil Kein Zugriff Seiten 437 - 452
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 453 - 453
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 453 - 453




