Jahrbuch der Psychoanalyse
Fall und Form. Zur Ästhetik der Falldarstellung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 73
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die Falldarstellung ist nach wie vor die gebräuchlichste Form, in der Psychoanalytiker von ihren Behandlungen Rechenschaft ablegen und sie zur Diskussion stellen. Band 73 des Jahrbuchs der Psychoanalyse beleuchtet die ästhetischen Aspekte der psychoanalytischen Falldarstellung. Mit welchen Mitteln verwandelt ein Analytiker/Autor die mit dem Analysanden erlebte, gedeutete, mit Kollegen besprochene, mit Lektüre angereicherte, vielfach durchdachte Dynamik der analytischen Begegnung in einen Text? Der präsentierte Fall ist niemals nur Dokumentation, er ist immer auch Konstruktion und Fiktion. Anhand von Materialien wird ein Zusammenhang, ein Prozess, ein Verlauf konstruiert, der verschiedenen Mustern folgen kann (z.B. »Entwicklung«, z.B. »Oszillieren«, z.B. »Wendepunkte«). Welche Rolle spielen dabei das Erzählen und das Verdichten? Wie wird die Zeitstruktur organisiert? Werden wörtliche Stundenprotokolle, typische oder einmalige Sequenzen des Behandlungsverlaufs ausgewählt? Nicht zuletzt offenbart sich in diesen unterschiedlichen Formen auch, wie der Behandler die Behandlung konzeptualisiert, welche expliziten und impliziten Theorien er verwendet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2073-1
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3173-7
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- Jahrbuch der Psychoanalyse
- Band
- 73
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 243
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Die psychoanalytische Fallgeschichte – ein Fragment Kein Zugriff
- Im Geäder der Worte, Transfusion einer sensiblen Substanz. Zur Struktur und Funktion ästhetischer Mechanismen im psychoanalytischen Fallbericht Kein Zugriff
- »Die freie Assoziation ist nicht nur eine Erzählung«.Über einige Formen des Sprechens in der Psychoanalyse Kein Zugriff
- Viel Dichtung – wie viel Wahrheit? Die Falldarstellung als Mutmaßung Kein Zugriff
- Melancholie und Zusammenbruch. Eine Neubetrachtung von Freuds »Trauer und Melancholie« Kein Zugriff
- Scheitern und Gelingen. Psychoanalyse als kreativer Prozess Kein Zugriff
- Freud, ein hellenischer Heide und atheistischer Aufklärer? Oder: Wie jüdisch ist die Psychoanalyse? Ein Beitrag zur Fortführung einer Debatte Kein Zugriff
- »Triebe und Objekte« neu gelesen. Eine textkritische Auseinandersetzung mit einem Aufsatz Wolfgang Lochs aus dem Jahre 1981 Kein Zugriff
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 233 - 236
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 237 - 243





