Jahrbuch der Psychoanalyse
Leib und Seele- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 75
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Das ›Jahrbuch der Psychoanalyse‹ zählt seit seinem ersten Erscheinen 1960 zu den führenden deutschsprachigen Periodika in diesem Feld. Es sieht seinen Auftrag darin, psychoanalytisch-klinische Erfahrung und Beobachtung mit theoretischer Reflexion zu verbinden und in historische Perspektiven einzufügen. Ursprünglich als Diskussionsorgan der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung gegründet, um nach der nationalsozialistischen Zerstörung den Bezug zur internationalen Psychoanalyse wiederherzustellen, hat sich das ›Jahrbuch‹ im Laufe der Zeit zu einer für alle Fachgesellschaften offenen wissenschaftlichen Zeitschrift entwickelt. Innerhalb der Psychoanalyse ist das ›Jahrbuch‹ keiner einzelnen Schulrichtung verbunden, es will vielmehr den Austausch der Perspektiven und Traditionen fördern. Richtungsweisend ist die Idee der Optionalität jeder Deutung, die durch Methodentreue gleichwohl vor Beliebigkeit geschützt ist. Diese Idee gilt für alle Rubriken des ›Jahrbuches‹: die klinische Praxis, die klinische Theorie, die Metapsychologie sowie die angewandte Psychoanalyse. Die detaillierte Dokumentation und Diskussion klinischer Arbeiten, die das ›Jahrbuch‹ unter anderen psychoanalytischen Periodika auszeichnet, steht dabei im Zentrum. Darüber hinaus wird psychoanalytisches Denken in einen Dialog mit angrenzenden Diskursen in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft eingebracht. Beiträge ausländischer Autoren sollen die Auseinandersetzung mit der psychoanalytischen Diskussion weltweit fördern. Die zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst erscheinenden Bände enthalten regelmäßig Themenschwerpunkte, die komplexe und kontroverse Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Eine editorische Besonderheit stellt die Rubrik »Freud als Briefschreiber« dar, in der zuvor unveröffentlichte Briefe Sigmund Freuds erstmals im Druck erscheinen und kommentiert werden. Nicht zuletzt werden im Jahrbuch die renommierten Karl-Abraham- und Wolfgang-Loch-Vorlesungen veröffentlicht. Eingesandte Beiträge werden in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet und bei Eignung zur Publikation von den Herausgebern fachlich und redaktionell bis zur Endfassung betreut. Den Herausgebern des Jahrbuchs ist besonders auch an der Förderung jüngerer Autoren und Autorinnen gelegen. Abgerundet wird das Profil des ›Jahrbuches‹ durch die ›Beihefte‹, in denen einschlägige Monographien erscheinen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2075-5
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3175-1
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- Jahrbuch der Psychoanalyse
- Band
- 75
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 230
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Literatur Kein Zugriff
- Themenschwerpunkt: Leib und Seele Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Rolf Kühn
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- 1. Alterität und Signifikant als Voraussetzung imaginärer Fixierung des »Ich« bei Lacan Kein Zugriff
- 2. Phänomenologie und Tiefenpsychologie des Begehrens Kein Zugriff
- 3. Affekt als unsichtbares phänomenologisches Leben und die besondere »Zeit der Therapie« Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Udo Hock
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- Das Spiegelstadium und der symbolische Andere: Eine doppelte Entfremdung bei Lacan Kein Zugriff
- Passibilität versus Passivität Kein Zugriff
- Der ontologische und der ontische Begriff vom Unbewussten Kein Zugriff
- 3. Kritik an Kühn Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Jacques Press
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- 1. Melancholische Bewegung und Bewegung des Zusammenbruchs: Zwei klinische Sequenzen Kein Zugriff
- 2. Freud im Frühjahr 1915 Kein Zugriff
- Erstes Paradox: Der Zusammenbruch ist ein universelles Phänomen, ist jedoch nur bei bestimmten Patienten von großem Belang Kein Zugriff
- Zweites Paradox: Obschon das Symptom der Angst vor dem Zusammenbruch das Leben zahlreicher Patienten dominiert, ist dies oft nicht sichtbar, weil es von der Abwehr gegen diese undenkbare Angst maskier... Kein Zugriff
- Das Objekt ohne Schatten und die Ich-Organisation Kein Zugriff
- Abhängigkeit, Desintegration, Nicht-Integration Kein Zugriff
- 4. Klinische Fragen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Hanno Heymanns
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Johannes Brehm
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- Konzept der Protomentalität Kein Zugriff
- Erdbeben Kein Zugriff
- Nach-Denken Kein Zugriff
- Ein Organ, das trennen kann Kein Zugriff
- Nach-Denken Kein Zugriff
- Das Gestell Kein Zugriff
- Nach-Denken Kein Zugriff
- »Es existiert jemand in mir« Kein Zugriff
- Nach-Denken Kein Zugriff
- Orang-Utan-Baby Kein Zugriff
- Nach-Denken Kein Zugriff
- Vom unendlichen Raum zu einem leeren, außerhalb existierenden Raum Kein Zugriff
- Entwicklung eines Proto-Containers und eines somato-psychischen Verdauungsapparats Kein Zugriff
- Die Etablierung eines psycho-somatischen Containers Kein Zugriff
- Einsatz des klinischen Materials als Narkotikum, um den Zusammenbruch zu verhindern Kein Zugriff
- Der Bumerang-Effekt von Deutungen und die Reinszenierung der Katastrophe in der Übertragung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Johannes Döser
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- 1. Der Schmerz und die Schwierigkeiten seiner Theoretisierung Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- 4. Kastrationskomplex und Phantomschmerz Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- Diskussion Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- Diskussion Kein Zugriff
- Fallgeschichte Kein Zugriff
- Diskussion Kein Zugriff
- 8. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Buchessay Kein Zugriff Seiten 181 - 182
- Uta Zeitzschel
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Wolfgang-Loch-Vorlesung Kein Zugriff Seiten 195 - 196
- Joachim Küchenhoff, Rolf-Peter Warsitz
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Summary Kein Zugriff
- Einführung Kein Zugriff
- Drei Aporien psychoanalytischer Erkenntnistheorien Kein Zugriff
- Negative Anthropologie, negative Hermeneutik und Semiotik Kein Zugriff
- Erkenntnisanthropologische Konsequenzen: Skizzen einer dialektischen Methodologie der Psychoanalyse Kein Zugriff
- Zusammenfassende Bemerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 219 - 222
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 223 - 230





