Betriebsamkeit als Literatur
Prosa der Weimarer Republik zwischen Massenpresse und Buch- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Mit bis dahin nicht gekannter Dynamik brechen in der Weimarer Republik Veränderungen über die Menschen herein. Soziale Umbrüche, technische und mediale Innovationen sowie neue Formen der Populärkultur bewirken eine Beschleunigung aller Lebensverhältnisse. Der Begriff „Betriebsamkeit“, ursprünglich in einem ökonomischen Kontext angesiedelt, erlangt als Chiffre für diese Komplexitätszunahme prominente Bedeutung in der Literatur. Zeitgenössische Prosa-Texte, die sowohl im schnelllebigen Medium Zeitung als auch in Buchform gedruckt werden, entwickeln literarische Darstellungsverfahren, in denen sich diese Betriebsamkeit niederschlägt. An Texten für Buch und Zeitung von Martin Kessel, Vicki Baum, Franz Hessel, Walter Benjamin und Siegfried Kracauer werden solche Darstellungsverfahren in dieser Studie untersucht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-89528-730-5
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1419-9
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 324
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Korpus Kein Zugriff
- Die Semantik von ‚Betriebsamkeit‘ Kein Zugriff
- Betriebsamkeit als Großstadt-Phänomen Kein Zugriff
- Vorläufer eines literarischen Betriebsamkeits-Diskurses Kein Zugriff
- Das Zeitalter der Nervosität Kein Zugriff
- Die Betriebsamkeit der Zwischenkriegszeit Kein Zugriff
- Betriebsame Menschen Kein Zugriff
- Betriebsamkeit und Sport Kein Zugriff
- Das zweite Gesicht Kein Zugriff
- Betrieb und Getriebenwerden Kein Zugriff
- Betriebsames Erzählen Kein Zugriff
- Betriebsamkeit und Expressionismus Kein Zugriff
- Zwischen Faszination und Fiasko Kein Zugriff
- Die ‚Tat‘ Kein Zugriff
- Betriebsamkeit als Feindbild Kein Zugriff
- Topographie der Betriebsamkeit I: Betriebsame Räume Kein Zugriff
- Topographie der Betriebsamkeit II: Betriebsferne Räume Kein Zugriff
- Serialitätseffekte im Fortsetzungsroman Kein Zugriff
- Anti-Betriebsamkeit als Sinnstiftung Kein Zugriff
- Komposition Kein Zugriff
- Der Erste Blick Kein Zugriff
- Flanerie im betriebsamen Berlin der 1920er Jahre Kein Zugriff
- Das »Rundfahrt«-Kapitel Kein Zugriff
- Flanerie als Lektüre der Stadt Kein Zugriff
- Die Blindheit des Beobachters Kein Zugriff
- Betriebsamkeit als ästhetischer Genuss Kein Zugriff
- Zur Rezeption Kein Zugriff
- Die Text-Straße Kein Zugriff
- »Tankstelle« Kein Zugriff
- Die Form der »Tankstelle« Kein Zugriff
- Der Riesenapparat Kein Zugriff
- Schreibverfahren der Betriebsamkeit Kein Zugriff
- Geistesgegenwart und Plötzlichkeit Kein Zugriff
- Männliches Schreiben Kein Zugriff
- Die »Einbahnstraße« als Ausweg Kein Zugriff
- Rezeption Kein Zugriff
- Siegfried Kracauer und die »Frankfurter Zeitung« Kein Zugriff
- Zwischen Zeitung und Buch Kein Zugriff
- Die Lektüre der Oberfläche Kein Zugriff
- Die Rasterung des Betriebs Kein Zugriff
- Der Blick auf und durch das Ornament Kein Zugriff
- Expedition in die Großstadt Kein Zugriff
- Die Wirklichkeit als Konstruktion I Kein Zugriff
- Die Situation der Angestellten Kein Zugriff
- Sportbetrieb und Amüsierbetrieb Kein Zugriff
- Traum und Realität in »Straßen in Berlin und anderswo« Kein Zugriff
- Die Wirklichkeit als Konstruktion II: »Aus dem Fenster gesehen« Kein Zugriff
- Das Erzählen in betriebsamen Zeiten und die Neue Sachlichkeit Kein Zugriff
- Nicht-narrative, betriebsame Kurzprosa und die neusachliche Reportage Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 297 - 301
- Hinweise zur Zitation Kein Zugriff Seiten 302 - 303
- Quellen und Forschung Kein Zugriff Seiten 304 - 324





