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Monographie Kein Zugriff

Krankheit und ärztliches Handeln

Zur Funktion des Krankheitsbegriffs in der medizinischen Ethik
Autor:innen:
Reihe:
Praktische Philosophie, Band 66
Verlag:
 2000

Zusammenfassung

Die zu ethischen Irritationen führenden Erweiterungen der Handlungsmöglichkeiten innerhalb der modernen Medizin werfen die Frage nach dem Krankheitsbegriff und seiner handlungsleitenden Funktion in signifikanter Weise neu auf. Die Rekonstruktion des Krankheitsbegriffs in seiner Verwiesenheit auf Natur, Gesellschaft und Subjekt erschließt zum einen sein Verhältnis zu anderen Schlüsselbegriffen wie Gesundheit, Lebensqualität sowie Behinderung und zeigt zum anderen die Integration verschiedener Aspekte und Bezüge in die Einheit eines praktischen Begriffs und Urteils. Ein so entwickelter Krankheitsbegriff orientiert sich daran, Kranksein als eine Weise des Menschseins so zu fassen, dass die kommunikative Komponente des seine Befindlichkeit mitteilenden Menschen wesentlich zur Konstitution von Krankheit gehört. Dabei erweist sich der Arzt als jene Instanz, die dem um Selbstauslegung bemühten Kranken nicht nur im engeren Sinne therapeutische, sondern auch - gegen technizistische Verkürzungen - hermeneutische Hilfestellung gibt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2000
ISBN-Print
978-3-495-47921-6
ISBN-Online
978-3-495-99743-7
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Praktische Philosophie
Band
66
Sprache
Deutsch
Seiten
328
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  3. Einführung und Exposition der Fragestellung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
      1. Die techne iatriche Kein Zugriff
      2. Die Einsicht in die Natur Kein Zugriff
      3. Ärztliches Handeln in der noHc; Kein Zugriff
      4. Ärztliches Handeln und ethische Grundhaltungen Kein Zugriff
      1. Wissen und Können in der Medizin Kein Zugriff
      2. Medizin zwischen Wissenschaft und Praxis Kein Zugriff
      3. Ärztliches Urteilen und Handeln Kein Zugriff
      4. Die »Regeln der Kunst« Kein Zugriff
      1. Ärztliche Teleologie und medizinische Ethik in der modernen Gesellschaft Kein Zugriff
      2. Die erweiterten Handlungsmöglichkeiten der Medizin Kein Zugriff
      3. Die Ausweitung der Zielsetzungen ärztlichen Handelns Kein Zugriff
        1. Die Einführung der Taxonomie in die Krankheitslehre Kein Zugriff
        2. Das Problem der Abgrenzung Kein Zugriff
        3. Referenz und Intentionalität von Sprachen Kein Zugriff
        4. Nosologie und ärztliches Handeln Kein Zugriff
        1. Der Körper als Maschine Kein Zugriff
        2. Das autopoietische System Kein Zugriff
        3. Der funktionalistische Krankheitsbegriff Kein Zugriff
        4. Die homoiostatische Störung Kein Zugriff
        5. Der systemtheoretische Krankheitsbegriff Kein Zugriff
        1. Die statistische Norm Kein Zugriff
        2. Die ideale Norm Kein Zugriff
        3. Das Pathologische und die Normativität des Lebens Kein Zugriff
        4. Ärztliches Handeln und die individuell natürliche Normalität Kein Zugriff
        5. Die genetische Normalität Kein Zugriff
        1. Vorgegebenheit und Aufgegebenheit der Natur Kein Zugriff
        2. Das Streben nach der Erfüllung naturaler Grundbedürfnisse Kein Zugriff
        3. Krankheit und das gelingende Leben Kein Zugriff
        4. Der Körper als physiologisches Sensorium Kein Zugriff
        1. Krankheit und teleonomisches Entfaltungsvermögen Kein Zugriff
        2. Arztrolle und Krankenrolle Kein Zugriff
        1. Krankheit als Etikett Kein Zugriff
        2. Diskriminierung und Eugenik Kein Zugriff
        1. Die Selhstauslegung des Kranken in der Gesellschaft Kein Zugriff
        2. Fürsorge und Solidargemeinschaft Kein Zugriff
        1. Krankheit zwischen Deskription und Evaluation Kein Zugriff
        2. Krankheit und Lehenswelt Kein Zugriff
        3. Krankheit und kontingente Existenzweise Kein Zugriff
        4. Psychische Störung und Krankheitserlehen Kein Zugriff
        1. Die schwierige Einheit des Menschen Kein Zugriff
        2. Die exzentrische Positionalität des Menschen Kein Zugriff
        3. Kranksein im Modus von Verkörperung und Entkörperung Kein Zugriff
        1. Lehensqualität und Patientenzentrierung Kein Zugriff
        2. Die individuelle Therapiehewertung Kein Zugriff
        3. Operationalisierharkeit und Allokation Kein Zugriff
        4. Lehensqualität in der medizinischen Ethik Kein Zugriff
        1. Behinderung und Selhstauslegung Kein Zugriff
        2. Die soziale Ausgrenzung von hehinderten Menschen Kein Zugriff
        3. Ausgrenzung und pränatale Diagnostik Kein Zugriff
        4. Behinderung und »wrongful life« Kein Zugriff
        5. Behinderung und gelingendes Lehen Kein Zugriff
      1. Der Kranke als Behandlungshedürftiger Kein Zugriff
      2. Evaluation des Patienten und ärztliche Praxis Kein Zugriff
      3. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient Kein Zugriff
      1. Ärztliche Indikation und Patientenwille Kein Zugriff
      2. »Krankheit« als Grenzhegriff Kein Zugriff
  4. Schlußbemerkung Kein Zugriff Seiten 283 - 286
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 287 - 312
  6. Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 313 - 318
  7. Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 328

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