Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
fDer Beitrag erörtert, wie sich die Autonomie des Unionsrechts nach den Aussa- gen des EuGH zum Völkerrecht verhält. Die Verfasserin argumentiert, dass die vom EuGH konzeptualisierte Autonomie des Unionsrechts auf der Annahme eines kollektiven...
Die Verfassungsfrage der Union ist kontingent. Sie lässt sich methodisch begrün- den und historisch erklären, ohne von prinzipiellen Notwendigkeiten auszugehen. Der Beitrag wählt dafür einen Zugang, der zunächst die Begriffslogik von Verfas-...
Die Unionsliste der Vorhaben von gemeinsamem und gegenseitigem Interesse (Delegierte Verordnung (EU) 2024/1041 der Kommission) weist erstmals wasser- stoffbezogene Vorhaben aus. Hierdurch soll die Unionsliste, deren Erlass sich auf die 2022...
Mit dem Urteil der Großen Kammer in der Rs. KS und KD/Rat befasst der EuGH sich erstmals grundsätzlich mit dem in Art.275 AEUV vorgesehenen Ausschluss seiner Zuständigkeit in Bezug auf Maßnahmen der EU im Bereich der GASP; zu- vor hatte die...
Der Klimawandel, das Artensterben und die Globalvermüllung stellen die drei zentralen ökologischen Krisen unserer Zeit dar. Diese drängenden Herausforde- rungen rücken rechtliche Lösungsansätze zur Milderung der Krisenauswirkungen in den Fokus...