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Kreativität

Lektüren von Rilkes ›Duineser Elegien‹
Autor:innen:
Verlag:
 24.10.2023

Zusammenfassung

Rilke schrieb seinen Gedichtzyklus »Duineser Elegien« in dem langen Jahrzehnt von 1912 bis 1922. Ein Werkkomplex entstand, der die zehn großen, kanonisch gewordenen Elegien umfasst und ebenso »Fragmentarisches« – so nannte Rilke einen zweiten Band, der mit dem Zyklus im Jahr 1923 erscheinen sollte. Dazu kam es freilich nicht. Die Lektüren von Christoph König gelten allen Gedichten des Zyklus und des Fragmentarischen jeweils individuell. Sie entfalten den Werkkomplex unter dem Gesichtspunkt der „Kreativität“. Die Frage lautet: Welches sind die Bedingungen, die die Gedichte jeweils möglich machen? Eine Wiegebewegung zwischen Zauberei und Redlichkeit zeigt sich, die die großen Themen Liebe, Tod, Krankheit und vor allem Kunst erfasst. Diese Redlichkeit besteht in der Skepsis, die sich stets durchsetzt - die Gedichte wissen, dass sie von etwas Transzendentem nur träumen, es aber nicht fassen können. So bleibt dem Dichter allein die Gedankenarbeit in der Sprache. - Ein Epilog zur Kritik der Überwältigung beschließt die Lektüren. Das Buch bildet mit seinen Interpretationen das Gegenstück zum ersten, von Christoph König herausgegebenen Band der neuen historisch-kritischen Ausgabe der „Werke“ Rilkes, der die „Duineser Elegien und die zugehörigen Gedichte enthält.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
24.10.2023
ISBN-Print
978-3-8353-5551-4
ISBN-Online
978-3-8353-8574-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
248
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort: Lektüren als Übung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
      1. Die andere Schönheit Kein Zugriff
      2. Leere, oder die Würdigung des Einzelnen Kein Zugriff
      3. Hören als Begreifen der Stille Kein Zugriff
      4. Überwältigung der Kritik Kein Zugriff
      5. Eine Art thetische Überwältigung Kein Zugriff
      1. Formbestimmte transzendente Spekulation Kein Zugriff
      2. Einseitiger Interpretationskonflikt Kein Zugriff
      3. ›Die zweite Elegie‹ kommentiert die ›Erste Elegie‹ Kein Zugriff
      4. Kontrolle in der Genetivmetapher Kein Zugriff
      5. Die ausgestellten Strategien der Solidarität von Wir und Engeln Kein Zugriff
      6. In pervertierter, ›luftiger‹ Abseitigkeit Kein Zugriff
      7. Schwankende Auskunft der Liebenden Kein Zugriff
      8. Die poetische Kontrolle unter Liebenden in Worten Kein Zugriff
      9. Transzendentale Bildkritik Kein Zugriff
      1. Poesie und Einsicht im sujet Kein Zugriff
      2. Doppelte Enigmatisierung Kein Zugriff
      3. Zwei Aufträge an Mädchen und Mutter – Raumlandschaften Kein Zugriff
      4. Spracharbeit mit Präfixen Kein Zugriff
      5. Sprachliche Begründung des oberflächlich Vertrauten Kein Zugriff
      6. Niederschlag von Leidenschaft und Form im Wort Kein Zugriff
      7. Lieben, Lächeln, Leichtigkeit Kein Zugriff
      8. Unvordenkliches lieben Kein Zugriff
      9. Leises Lieben Kein Zugriff
      1. Eroberung des Alltäglichen im Sehnsuchtsparadox Kein Zugriff
      2. Theater des Herzens Kein Zugriff
      3. Prinzipienpraxis und Spracharbeit Kein Zugriff
      4. Produktive leere Aufmerksamkeit Kein Zugriff
      5. Innere Begrenzung des transzendenten Traums Kein Zugriff
      1. Instanzen der Kreativität Kein Zugriff
      2. Das Wort als Ort der Erkenntnis Kein Zugriff
      3. Das Abstrakte ist das Konkrete Kein Zugriff
      4. Bewusstsein des notwendigen Ungenügens Kein Zugriff
      5. Die vierfache, auseinandergelegte Kreativität Kein Zugriff
      6. Überlieferung akrobatischer Poesie Kein Zugriff
      7. Geschichte und Utopie der eigenen Kreativität Kein Zugriff
      1. Natur des gehemmten Überschlagens Kein Zugriff
      2. Dialektisches Prinzip Kein Zugriff
      3. Der neue Simson, die neue Liebe Kein Zugriff
      4. Zur Textgenese: der abgewandte Held Kein Zugriff
      1. Das neue Sprechen Kein Zugriff
      2. Gedanken in Bildern Kein Zugriff
      3. Prinzipien der ›Natur‹ des Gedichts – der Sommer Kein Zugriff
      4. Nach dem Missverständnis seitens der Toten Kein Zugriff
      5. Steigerung als Grenze Kein Zugriff
      6. Merksätze und Kritik Kein Zugriff
      7. Der Engel als Potential einer konzentrierten Kulturgeschichte Kein Zugriff
      1. Widmung als Kommentar Kein Zugriff
      2. Zur Gattung des Zyklus: Alle Gedichte tragen bei, keines ist sie Kein Zugriff
      3. ›Kassner‹ als Kommentar Kein Zugriff
      4. Freigestellte Prosa Kein Zugriff
      5. Fortgesetzte Spekulation Kein Zugriff
      6. Gang nach Begriffen vs. Arbeit am Sinn Kein Zugriff
      1. Die Notwendigkeit im Irdischen Kein Zugriff
      2. Einmaligkeit und Hinfälligkeit Kein Zugriff
      3. Zur richtigen Sprechweise des ›Ich‹ Kein Zugriff
      4. Poetik in poetischer Praxis Kein Zugriff
      5. Unberechenbarkeit – thematisch wie poetisch Kein Zugriff
      6. Die letzte ›Unsichtbarkeit‹ Kein Zugriff
      1. Das Programm von 1912 – die Analyse der Klage Kein Zugriff
      2. Das Singen als künftiger Ausdruck geläuterter Klage Kein Zugriff
      3. Spatiale Gestaltung der Zeit Kein Zugriff
      4. Die rhetorische, museale Wanderung des Mittelteils Kein Zugriff
      5. Imaginierte Probalitität im Ausgang der Elegien Kein Zugriff
      1. ›Fragmentarisch‹ hinsichtlich des Zyklus Kein Zugriff
      2. Zum Werkkomplex der ›Duineser Elegien‹ Kein Zugriff
      3. »Man muss sterben, weil man sie kennt.« Sterben Kein Zugriff
      4. Der Tod Kein Zugriff
      5. Immer wieder, ob wir der Liebe Landschaft auch kennen Kein Zugriff
      6. Aus ›Fragliches‹ I: Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens Kein Zugriff
      7. Aus ›Fragliches‹ II: Musik: Athem der Statuen, vielleicht: Kein Zugriff
      8. Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen, Kein Zugriff
      9. Manchen ist sie wie Wein, der das Glänzen des Glases Kein Zugriff
      10. Aus ›Verstreute Gedichte und Entwürfe‹: Aus den Gedichten an die Nacht Kein Zugriff
      11. Erscheinung Kein Zugriff
      12. Hinter den schuldlosen Bäumen Kein Zugriff
      13. Wir, in den ringenden Nächten, Kein Zugriff
      14. Du im Voraus verlorne Geliebte Kein Zugriff
      15. Lass dir, dass Kindheit war, diese namenlose Kein Zugriff
      16. Wie der Abendwind durch geschulterte Sensen der Schnitter Kein Zugriff
      17. Perlen entrollen. Weh, riss eine der Schnüre? Kein Zugriff
      18. Statt eines Resümees Kein Zugriff
      1. Statt ›Theory‹ Kein Zugriff
      2. Ambivalenz und Fiktionalität Kein Zugriff
      3. ›Mythopoiesie‹ und allgemeiner Leser Kein Zugriff
      4. Philosophische Prämissen der ›Werkimmanenz‹ Kein Zugriff
      5. Polemik nach 1945 und nach 1968 Kein Zugriff
      6. Verstehen in poetischer Produktivität (Walter Höllerer) Kein Zugriff
      7. Philologische Kritik (Jean Bollack) Kein Zugriff
      8. Philologische Übersetzung und Eleganz (Jean-Pierre Lefebvre und Philippe Jaccottet) Kein Zugriff
      9. Philologisches Verstehen bei Paul Celan Kein Zugriff
      1. Werkausgaben Kein Zugriff
      2. Briefausgaben Kein Zugriff
    1. Quellen und Forschung Kein Zugriff
    2. Anmerkungen Kein Zugriff
    3. Personenregister Kein Zugriff

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