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Hierarchie und Autonomie

Regelungstraditionen der Bischofsbestellung in der Geschichte des kirchlichen Wahlrechts bis 1140
Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Im mittelalterlichen Bischofsamt verflochten sich politische Herrschaft und kirchliche Leitungsbefugnisse. Die Wahl und die Einsetzung von Bischöfen zählten deswegen zu den wichtigsten Themen kirchlicher, aber auch weltlicher Normsetzung. Seit der Spätantike entstanden deswegen langgestreckte Traditionen von Regelungen der Bischofsbestellung. Hier verbanden sich Vorstellungen hierarchisierter Ordnung und autonomer Selbstentscheidung mit Konzeptionen von der Wahl als regelhaft geordnetes Verfahren. Diesen Entwicklungen geht die Arbeit nach. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Ekklesiologie Cyprians von Karthago, dessen Ideen und Begrifflichkeiten der konziliaren und päpstlichen Normbildung wichtige Impulse geben sollten. Doch im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter gewannen auch andere Elemente an Einfluss wie etwa die hierarchische Bindung der Bischofsbestellung oder der Konsens der Betroffenen. Die dabei entstehenden Ordnungsansätze sollten bis zum zwölften Jahrhundert wesentliche Ansatzpunkte kirchlicher und weltlicher Normgebung bilden. So lieferte die spätantike Tradition auch die Bausteine für die Konzeptionen zur Neugestaltung der Bischofsbestellung in der Zeit von Kirchenreform und Investiturstreit. Wesentliche Voraussetzung dieser Entwicklungen waren die kirchlichen Kanonessammlungen, die die stete Präsenz der spätantiken Tradition garantierten. Gerade hier zeigt sich die ausgeprägte Wechselwirkung zwischen Schriftlichkeit und Recht im Zusammenhang der kirchlichen Kultur des Mittelalters.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2013
Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-465-04113-9
ISBN-Online
978-3-465-14113-6
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
Sprache
Deutsch
Seiten
574
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XVIII
  2. A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. I. Entwicklungstendenzen kirchlicher Regelbildung für die Bischofsbestellung in der Zeit des ersten und zweiten Jh. Kein Zugriff
    2. II. Die Wahl als Verfahren prüfender Beurteilung in der cyprianischen Konzeption der Bischofskirche Kein Zugriff
    3. III. Die Begründung der episkopalen Herrschaft in der kirchlichen Normbildung des vierten bis sechsten Jh. Kein Zugriff
    4. IV. Die spätantike Regelungstradition der Bischofsbestellung bis zum 12. Jh. Kein Zugriff
    1. I. Normbildung durch Textgestaltung und Textzuordnung Kein Zugriff
    2. II. Normbildung durch Textanordnung Kein Zugriff
    3. III. Zusammenfassung Kein Zugriff
  3. D. Schluss Kein Zugriff Seiten 423 - 426
  4. Quellen und Literatur Kein Zugriff Seiten 427 - 530
  5. Register Kein Zugriff Seiten 531 - 574

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