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Rettung kennt keine Konventionen

Hilfe für verfolgte Juden im deutsch besetzten Lettland 1941–1945
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Am Morgen des 30. November 1941 sah der lettische Hafenarbeiter Jānis Lipke, wie tausende Rigaer Juden in langen Kolonnen zu ihrer Ermordung getrieben wurden. In Jānis’ Entsetzen mischte sich Wut über die rohe und willkürliche Gewalt. Sie mündete in dem Entschluss, etwas gegen diese Grausamkeiten zu tun und er beschloss, zu handeln. Bis zum Ende der deutschen Besatzung in Lettland 1945 rettete er insgesamt 54 Menschen vor der Erschießung. Er war nicht der Einzige, der sich und seine Familie der drohenden Todesstrafe für die Hilfeleistung gegenüber Verfolgten aussetzte. Häufig aus spontanem Mitgefühl halfen Letten und Russen nicht nur jüdischen Bekannten und Freunden, sondern in vielen Fällen auch Fremden, sich der Ermordung zu entziehen. Der vorliegende Band thematisiert eindringlich die Bedingungen und Dimensionen der Rettung von Juden durch die einheimische Bevölkerung und stellt mehrere Fälle vor, die die besonderen Schwierigkeiten und Gefahren dieser Hilfeleistungen vergegenwärtigen. Beide Seiten, die Retter und die Geretteten, trugen in jeder Hinsicht das tödliche Risiko gemeinsam.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2016
Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-86732-255-3
ISBN-Online
978-3-86732-725-1
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
266
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    1. Lettland im Zeitraum der NS-Besatzung 1941 bis 1944/45 Kein Zugriff
    2. Die Verfolgung der Juden im NS-besetzten Lettland Kein Zugriff
    3. Die lettisch-jüdischen Beziehungen Kein Zugriff
    4. Aggressive Manipulation Kein Zugriff
    5. Die Errichtung von Ghettos Kein Zugriff
    6. Bedingungen und Dimensionen der Rettung von verfolgten Juden Kein Zugriff
    7. Rettungsversuche unter den Bedingungen von Massakern, Misshandlungen und Morden Kein Zugriff
    8. Rettungen bei Ghettoräumungen Kein Zugriff
    9. Lebensrettung zwischen Zwangsarbeit und Erschießungsaktionen Kein Zugriff
  1. Rettung kennt keine Konventionen – „Žan“. Jānis Lipke und seine Freunde Kein Zugriff Seiten 45 - 82
  2. Frīda Frīd – aus dem Massengrab ins Überleben Kein Zugriff Seiten 83 - 112
  3. Der falsche Schwarzhändler Roberts Seduls Kein Zugriff Seiten 113 - 156
  4. Die Familien Šusters und Pūķis: Protokoll einer gescheiterten Rettung Kein Zugriff Seiten 157 - 170
  5. Perfer et Obdura – Halte aus und Du wirst stark sein bis zum Schluss. Der Weg von Valentīna Freimane (Löwenstein) zu Dr. Paul Schiemann und zurück ins Leben Kein Zugriff Seiten 171 - 208
  6. Alles wird nie bekannt werden: Geschichten, die unvollendet blieben Kein Zugriff Seiten 209 - 246
  7. Nachbemerkung Kein Zugriff Seiten 247 - 255
  8. Dank Kein Zugriff Seiten 256 - 257
  9. Literatur Kein Zugriff Seiten 258 - 259
  10. Abbildungen Kein Zugriff Seiten 260 - 260
  11. Personenregister Kein Zugriff Seiten 261 - 265

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