
… und ihrer aller wartete der Strick.'
Das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 nach dem 20. Juli 1944- Autor:innen:
- Verlag:
- 2006
Zusammenfassung
Nur einen Tag nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 übernahm das Reichssicherheitshauptamt den Gefängnisflügel D der 'Haftanstalt Zellengefängnis' in Berlin-Moabit. In den folgenden Monaten waren hier mehr als 540 Gefangene inhaftiert. Viele von ihnen wurden vom 'Volksgerichtshof' zum Tode verurteilt und im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee durch den Strang oder das Fallbeil hingerichtet. Sogar noch während der sowjetischen Offensive auf Berlin, zwischen dem 22. und 24. April 1945, kam es zur Ermordung von achtzehn Häftlingen. Dieses Buch geht zunächst der Entstehung und Entwicklung des Zellengefängnisses in der Lehrter Straße 3 und seiner Bedeutung in der nationalsozialistischen Zeit nach. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen die Geschichte und die Gefangenen der Gestapo-Sonderabteilung 20. Juli 1944, ihr Schicksal und ihr Verbleib. Im dritten Teil werden die Rahmenbedingungen, Entscheidungsstrukturen und der Verlauf der Mordaktionen zwischen dem 22. und 24. April 1945 analysiert und die Opfer der Mordaktionen vorgestellt. Ihm folgt eine kurze Darstellung der – vollkommen misslungenen – strafrechtlichen Verfolgung der Täter nach 1945. Ein Anhang mit Quellen zur nationalsozialistischen Verfolgung nach dem 20. Juli 1944 beschließt den Band.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2006
- Copyrightjahr
- 2006
- ISBN-Print
- 978-3-86732-178-5
- ISBN-Online
- 978-3-86732-777-0
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Reihe
- Studien und Dokumente zu Alltag, Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus
- Band
- 7
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 507
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- Das Zellengefängnis nach 1933 Kein Zugriff
- Das Zellengefängnis nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 Kein Zugriff
- Die Gestapo-Sonderabteilung des Zellengefängnisses Kein Zugriff
- Die Gestapo-Beamten in der Sonderabteilung Kein Zugriff
- Die Wachmannschaft Kein Zugriff
- Die Gefangenen in der Gestapo-Sonderabteilung Kein Zugriff
- Zwischenstation Tegel Kein Zugriff
- Das »Eingangsbuch über Häftlinge« Kein Zugriff
- Die Haftbedingungen Kein Zugriff
- Die Kalfaktoren Kein Zugriff
- Die Ernährung Kein Zugriff
- Besuche von Angehörigen Kein Zugriff
- Hilfen von außen Kein Zugriff
- Die medizinische Versorgung Kein Zugriff
- Selbstmorde und Selbstmordversuche Kein Zugriff
- Seelsorge Kein Zugriff
- Die Vernehmungen Kein Zugriff
- Verlegungen in andere Gefängnisse Kein Zugriff
- Verlegungen in das »Hausgefängnis« der Gestapo in derPrinz-Albrecht-Straße 8 Kein Zugriff
- Verlegungen in Konzentrationslager Kein Zugriff
- Das Schicksal der jüdischen Häftlinge Kein Zugriff
- Verurteilte, die in der Sonderabteilung verblieben Kein Zugriff
- Das weitere Schicksal der zum Tode verurteilten Häftlinge imZellengefängnis 1945 Kein Zugriff
- Hinrichtungen von Angehörigen betrieblicherWiderstandsgruppen 1945 Kein Zugriff
- Rahmenbedingungen: Zur Situation von Justizhäftlingen 1944/45 Kein Zugriff
- Die Situation im Zellengefängnis Mitte April 1945 Kein Zugriff
- Die Mordbefehle Kein Zugriff
- Exkurs: Der Verbleib von Heinrich Müller Kein Zugriff
- Die Vorbereitung der Mordaktion am Zellengefängnis Kein Zugriff
- Die »Verurteilten« Kein Zugriff
- Die »Nicht-Verurteilten« Kein Zugriff
- Die Exekutionen Kein Zugriff
- Das Auffinden der »verurteilten« Ermordeten Kein Zugriff
- Das Auffinden der »nicht-verurteilten« Ermordeten Kein Zugriff
- Die Mordaktion in der Nacht vom 23. auf den 24. April 1945 Kein Zugriff
- Der Kampf um die Entlassung der Häftlinge vom 23. bis zum 25. April 1945 Kein Zugriff
- Das Schicksal einiger Gefangenen nach der Entlassung aus demZellengefängnis Kein Zugriff
- Nach 1945 Kein Zugriff
- Die Opfer der Mordaktion vom 22./23. April 1945 Kein Zugriff
- Die Gruppe der vom »Volksgerichtshof« zum Tode Verurteilten Kein Zugriff
- Die Opfer der Mordaktion vom 23./24. April 1945 Kein Zugriff
- Der Verbleib der letzten 110 Gefangenen der Gestapo-Sonderabteilung zwischen dem 20. und 25. April 1945 Kein Zugriff
- Dokumente Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Der Verfasser Kein Zugriff





