Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Der Diskurs über Europäische Souveränität ist in der politischen Praxis und Wissenschaft bereits fortgeschritten. Ziel des Beitrags ist es, die Tragfähigkeit des sich zunehmend etablierenden Begriffs für die Rechtswissenschaft auszuloten und...
Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Unionsrecht und nationalem Verfassungsrecht ist beinahe so alt wie der europäische Integrationsprozess selbst und harrt noch immer einer endgültigen Klärung. In Reaktion auf zunehmend unionsrechtskritische...
Von außen wird der EuGH oftmals als Black Box gesehen. Vor diesem Hintergrund wird im folgenden Beitrag der Frage nachgegangen, wie transparent der EuGH tatsächlich ist; dabei werden unterschiedliche Verfahrensstadien untersucht und...
Der Beitrag behandelt die Gesundheitsdienstleistungen im europäischen Binnenmarkt, die sich auf die voneinander verschiedenen Systeme des koordinierenden Sozialrechts einerseits und des Wirtschaftsrechts in Form der Dienstleistungsfreiheit bzw. der...
Aufgrund der systemischen Fehler von „Dublin III“, deutlich geworden in der Flüchtlingskrise 2015/16, hat die Kommission 2020 Reformen vorgeschlagen. In diesem Beitrag werden deren Stärken analysiert wie auch deren Schwächen (Kompliziertheit,...
Die Entscheidungen machen den Weg für die Anwendung der Rechtsstaatskonditionalität frei und geben der Kommission durch die breite Auseinandersetzung mit den Einwänden Ungarns und Polens praktische Leitlinien an die Hand. Im horizontalen...
Dass der Informationszugang mit dem Datenschutz kollidieren kann, ist eine Binsenweisheit. Die einzelnen Rechtsordnungen sehen hierfür Abwägungsdirektiven vor. Im Mehrebenensystem liegt die Herausforderung für den EuGH darin, eine gewisse...