Fehlendes Endlichkeitsbewusstsein und die Krisen im Anthropozän
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag:
- 30.09.2022
Zusammenfassung
Kennzeichen unserer Zeit ist das Wachstum alles »Menschengemachten« bei gleichzeitigem Verlust des »Natürlichen«. Deswegen wird vom Erdzeitalter des Anthropozäns gesprochen. Die Folgen dieser Entwicklung sind unübersehbar: Umweltzerstörung, Ressourcenverbrauch, Klimawandel und soziale Verwerfungen. Die Beiträger:innen ermöglichen einen transdisziplinären Blick, der den Zusammenhang dieser Krisen mit einem fehlenden Endlichkeitsbewusstsein erkennbar macht. Sie regen zur Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit an und bieten Ansätze zur gesellschaftlichen und politischen Veränderung. Es wird deutlich, wie die Einsicht in die eigene Endlichkeit die individuelle Resilienz stärken sowie eine solidarische Haltung und Verantwortung gegenüber der Mitwelt fördern kann. Mit Beiträgen von Wolfgang Beutin, Eckhard Dommer, Felix Ekardt, Hans Friesen, Wolfgang George, Reimer Gronemeyer, Armin Grunwald, Stephan Hadraschek, Jessica Heesen, Alexandra Hessler, Christoph Köck, Christina Krause, Doris Kreinhöfer, Claude-Hélène Mayer, Elmar Nass, Michael Opielka, Rupert Scheule, Thomas Sitte und Karsten Weber.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 30.09.2022
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3176-1
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7875-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forschung Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 251
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- Die Welt als Ressource oder als Geliebte? Kein Zugriff Seiten 19 - 28 Reimer Gronemeyer
- Prallen Theorie und Wirklichkeit aufeinander? Kein Zugriff Seiten 29 - 40 Thomas Sitte
- Kulturspezifische Perspektiven auf Leben, Tod und Endlichkeit Kein Zugriff Seiten 41 - 50 Claude-Hélène Mayer
- Die eigene Endlichkeit als dialektischer Wink auf die eigene Unendlichkeit Kein Zugriff Seiten 51 - 62 Hans Friesen
- Der Mensch zwischen Hybris, Humanität und Hoffnung Kein Zugriff Seiten 63 - 74 Elmar Nass
- Konsum als Kompensation der Endlichkeit Kein Zugriff Seiten 75 - 84 Eckhard Dommer
- »Wir liegen unter dem Fuße des Todes« Kein Zugriff Seiten 85 - 94 Wolfgang Beutin
- Technische Überwindung der Endlichkeit des Menschen? Kein Zugriff Seiten 95 - 104 Armin Grunwald
- Nachhaltigkeit und eigene Endlichkeit Kein Zugriff Seiten 105 - 114 Felix Ekardt
- Globales Wachstum, Corona und Endlichkeit Kein Zugriff Seiten 115 - 122 Michael Opielka
- Zur menschlichen Angst in der Genese des Anthropozäns und bei der Auseinandersetzung mit ihm Kein Zugriff Seiten 123 - 160 Wolfgang M. George
- Verstorbene als Medienprodukt Kein Zugriff Seiten 161 - 172 Jessica Heesen
- Das unheimliche Versprechen der Unendlichkeit im Transhumanismus und in der Enhancement-Debatte Kein Zugriff Seiten 173 - 182 Karsten Weber
- Die salutogenetische Perspektive auf Leben und der pädagogische Umgang mit der Endlichkeit des eigenen Lebens Kein Zugriff Seiten 183 - 192 Christina Krause
- Auf ein Sterbenswort: Wie kann die Gesellschaft den Tod ins Leben holen? Kein Zugriff Seiten 193 - 204 Doris Kreinhöfer
- Die eigene Endlichkeit im Blick Kein Zugriff Seiten 205 - 218 Stephan Hadraschek
- Den Tod integrieren Kein Zugriff Seiten 219 - 232 Rupert M. Scheule
- Wie lernen wir sterben? Kein Zugriff Seiten 233 - 251 Alexandra Hessler, Christoph Köck





