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Die erwartete Katastrophe

Eine sozialwissenschaftliche Analyse des Preppens
Autor:innen:
Verlag:
 01.08.2025

Zusammenfassung

Warum beginnen Menschen mit dem Preppen? Weshalb betreiben sie solch aufwändige Vorsorgemaßnahmen und woher kommt ihre Furcht vor dem Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung? In Interviews mit Prepper*innen spürt Mischa Luy deren persönlichen Motivationen und Überzeugungen nach. Er beschreibt, dass dem Wunsch nach Unabhängigkeit innerhalb katastrophischer Zukunftsszenarien ein starkes Bewusstsein für individuelle und gesellschaftliche Verletzbarkeit zugrunde liegt, das auf persönlichen sowie tradierten Mangelerfahrungen, gesellschaftlichen Krisen und sozialisatorisch erworbenen Wertvorstellungen beruht. Luy geht der Bedeutung von familiären Lebensformen, biografischen Erfahrungsbeständen und Selbstkonzepten nach und legt einen besonderen Fokus auf die politische Dimension des Preppens. Dabei macht er deutlich, warum bestimmte Deutungsmuster und Narrative innerhalb der Prepper-Szene für Menschen mit rechter bis rechtsextremer Weltanschauung attraktiv sind. Zudem leistet er eine historische Rekonstruktion der Genese der Preparedness-Logik und fragt danach, wie Preppen mit zeitgenössischen Zukunftsverhältnissen zusammenhängt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
Erscheinungsdatum
01.08.2025
ISBN-Print
978-3-8379-3453-3
ISBN-Online
978-3-8379-6366-3
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
318
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Preppen als Praxis und Lebensform: Individuelle Marotte oder gesellschaftliche Normalität? Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Jürgen Straub
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 23 - 24
  4. 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 25 - 30
    1. 2.1 Interpretation und verstehende Sozialforschung Kein Zugriff
    2. 2.2 Kulturpsychologische Handlungstheorie Kein Zugriff
    3. 2.3 Narrative Handlungstheorie Kein Zugriff
    4. 2.4 Das narrativ-biografische Interview Kein Zugriff
    5. 2.5 Grounded Theory Methodology Kein Zugriff
    6. 2.6 Zugang zum Feld und Datenerhebung Kein Zugriff
  5. 3 Preppen als Forschungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 56 - 56
    1. 3.1 Gegenstandsbeschreibung und Definitionsfrage Kein Zugriff
    2. 3.2 Überblick des bisherigen Forschungsstands Kein Zugriff
  6. 4 Genese des Preppens – eine geschichtliche Herleitung Kein Zugriff Seiten 74 - 74
    1. 4.1 Geschichte des Survivalism Kein Zugriff
    2. 4.2 Genese und Logik der Preparedness Kein Zugriff
    3. 4.3 Survivalism und Preparedness – eine vergleichende Verhältnisbestimmung Kein Zugriff
    1. 5.1 Vulnerabilitätskonzept Kein Zugriff
    2. 5.2 Resilienzkonzept Kein Zugriff
  7. 6 Preparedness und Resilienz als zeitdiagnostische Phänomene? Kein Zugriff Seiten 107 - 122
    1. 7.1 Vulnerabilitätsbewusstsein – »das Erleben, dass die Gesellschaft verwundbar ist« Kein Zugriff
    2. 7.2 Artikulationen des Vulnerabilitätsbewusstseins: empirische Befunde Kein Zugriff
    3. 7.3 Die Entstehung des Vulnerabilitätsbewusstseins Kein Zugriff
    4. 7.4 Grenzen des Sozialen: ein Exkurs zu Menschenbild und Bewaffnung Kein Zugriff
    5. 7.5 Apokalyptische Semantiken im Preppen Kein Zugriff
    1. 8.1 Strategien der inneren und äußeren Ressourcenakkumulation Kein Zugriff
    2. 8.2 Zwei Prepperidealtypen: adaptiv vs. konservativ Kein Zugriff
    3. 8.3 Psychische Gratifikationen und kompensatorische Funktionen des Preppens Kein Zugriff
    4. 8.4 Expansive Dynamik – »Ja und je mehr man dann in die Materie reingeht, umso infizierter wird man davon« Kein Zugriff
    5. 8.5 Bedingungen für die gewählten Strategien und Handlungen Kein Zugriff
    6. 8.6 Die Entstehung des Wunsches nach Suffizienzerwartung Kein Zugriff
    7. 8.7 Preppen als Teil der Selbsterzählung und des Selbstkonzepts Kein Zugriff
  8. 9 Ernst oder Spiel? Die Lust an der Katastrophe Kein Zugriff Seiten 225 - 230
  9. 10 Einzelfallanalyse Herr A.: »am Ende des Tages« Kein Zugriff Seiten 231 - 256
    1. 11.1 Gruppe Nordkreuz Kein Zugriff
    2. 11.2 Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus Kein Zugriff
    3. 11.3 Rechtsextremismus im Hannibal-Netzwerk Kein Zugriff
    4. 11.4 Was trennt und was vereint die Phänomene Rechtsextremismus und Preppen? Kein Zugriff
    5. 11.5 Der Tag X als apokalyptische und eschatologische Figur Kein Zugriff
    6. 11.6 Zur Rolle von Antisemitismus und Verschwörungsdenken als Scharnierfunktion zwischen Preppen und rechter Weltanschauung Kein Zugriff
    7. 11.7 Misstrauen als Weltverhältnis Kein Zugriff
    8. 11.8 Soziale Weltanschauung und Vulnerabilität Kein Zugriff
  10. 12 Eine verstehende Erklärung des Preppens als eine Praxis im Spannungsfeld zwischen Vulnerabilitätsbewusstsein und Wunsch nach Suffizienzerwartung Kein Zugriff Seiten 283 - 290
  11. 13 Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 291 - 294
  12. Literatur Kein Zugriff Seiten 295 - 318

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