Schweizer Europapolitik am Wendepunkt
Interessen, Konzepte und Entscheidungsprozesse in den Verhandlungen über den Europäischen Wirtschaftsraum- Autor:innen:
- Reihe:
- Politik und Demokratie in den kleineren Ländern Europas | Politics and Governance in the Smaller European Democracies, Band 5
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
1988 bis 1992 sah sich die Schweizer Europapolitik an einem Wendepunkt: Die EG errichtete einen Binnenmarkt, der Kalte Krieg endete, und mit der Europäischen Union entstand ein neues Gravitationszentrum in Europa. Gleichzeitig verliefen die Verhandlungen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) für die Schweiz enttäuschend. Der EWR kam aufgrund seiner Institutionen für die Mehrheit in Regierung und Verwaltung als dauerhafte Lösung nicht in Frage. Während die Exekutive immer entschlossener den EG-Beitritt anstrebte, fehlte dieser Politik bei den meisten Spitzenverbänden des Schweizer Wirtschaftslebens der volle Rückhalt.
Welche Gründe führten 1991 zur europapolitischen Neuausrichtung der Schweiz? Neue Originalquellen erschließen die Entscheidungsebenen von Regierung, Verwaltung sowie Spitzenverbänden von Industrie, Gewerbe, Banken, Arbeitnehmern und Landwirtschaft. Die Analyse erfolgt aus der Perspektive der Außenpolitikanalyse und des Korporatismus. Konkurrierende Vorstellungen staatlicher Souveränität sowie gegenläufige Interessen in Politikfeldern wie Personenfreizügigkeit, Wettbewerb und Sozialpolitik liefern neue Erklärungsmomente für die Politik der beteiligten Akteure.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2013
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7808-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4296-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Politik und Demokratie in den kleineren Ländern Europas | Politics and Governance in the Smaller European Democracies
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 399
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 20Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 23Autor:innen:
- Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 24 - 28Autor:innen:
- Fragestellungen und Vorgehen Kein Zugriff Seiten 28 - 36Autor:innen:
- Quellenlage Kein Zugriff Seiten 36 - 38Autor:innen:
- Begriffe der Rollentheorie Kein Zugriff Seiten 38 - 42Autor:innen:
- Rollenkonzepte der Exekutive Kein Zugriff Seiten 42 - 43Autor:innen:
- Autor:innen:
- Neutralität Kein ZugriffAutor:innen:
- Souveränität Kein ZugriffAutor:innen:
- Stabilität der Rollenkonzepte Kein Zugriff Seiten 51 - 52Autor:innen:
- Korporatismus im schweizerischen Bundesstaat Kein Zugriff Seiten 52 - 57Autor:innen:
- Organisation und Einflussmöglichkeiten der Schweizer Verbände Kein Zugriff Seiten 57 - 57Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Ständige Wirtschaftsdelegation Kein ZugriffAutor:innen:
- Konsensbildung oder Partikularinteressen der Verbände? Kein ZugriffAutor:innen:
- Dominanz des Vorortes, Schwäche der Gewerkschaften? Kein ZugriffAutor:innen:
- Verbände als transnationale Akteure Kein Zugriff Seiten 70 - 72Autor:innen:
- Kompetenzen und Steuerungsfähigkeit der Exekutive Kein Zugriff Seiten 72 - 72Autor:innen:
- Autor:innen:
- Anpassungsmassnahmen im liberalen Korporatismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Verhältnis von Bundesrat und Verwaltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Integrationspolitik am Vorabend von Delors’ Initiative Kein Zugriff Seiten 82 - 85Autor:innen:
- Autor:innen:
- Staatspolitische Kosten eines Schweizer EG-Beitritts Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Schweizer Wirtschaft will einen Mittelweg in Europa Kein Zugriff Seiten 91 - 96Autor:innen:
- Schlussfolgerungen Phase 1 Kein Zugriff Seiten 96 - 99Autor:innen:
- Eine neue Art der Zusammenarbeit? Kein Zugriff Seiten 99 - 100Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die EFTA-Staaten sind an Delors’ Initiative interessiert Kein ZugriffAutor:innen:
- Aufnahme von Vorgesprächen zwischen EFTA-Staaten und EG Kein Zugriff Seiten 108 - 109Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Schweiz schwenkt auf den Brüsseler Prozess ein Kein ZugriffAutor:innen:
- Errichtung des interdepartementalen Ausschusses Kein ZugriffAutor:innen:
- Ein globales Vorgehen zeichnet sich ab Kein Zugriff Seiten 123 - 127Autor:innen:
- Autor:innen:
- Zweite EG/EFTA-Ministerkonferenz 1989 Kein ZugriffAutor:innen:
- Schlussfolgerungen Phase 2 Kein Zugriff Seiten 146 - 151Autor:innen:
- Umbruch in Europa Kein Zugriff Seiten 151 - 154Autor:innen:
- Ergänzende Exploration über einen EWR-Vertrag Kein Zugriff Seiten 154 - 154Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der Gewerkschaftsbund wittert Morgenluft Kein ZugriffAutor:innen:
- Abschluss der EWR-Exploration Kein ZugriffAutor:innen:
- Vorbereitung des Schweizer Verhandlungsmandates Kein Zugriff Seiten 167 - 169Autor:innen:
- Autor:innen:
- Wirtschaftsverbände pochen auf redimensionierten EWR Kein ZugriffAutor:innen:
- Verwaltung definiert Ausnahmebegehren vom EG-«Acquis» Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Verhandlungsmandat der EG Kein Zugriff Seiten 180 - 183Autor:innen:
- Verhärtete Gegensätze in der Ständigen Wirtschaftsdelegation Kein Zugriff Seiten 183 - 190Autor:innen:
- Verhandlungsrichtlinien und politische Ziele des Bundesrates Kein Zugriff Seiten 190 - 194Autor:innen:
- Schlussfolgerungen Phase 3 Kein Zugriff Seiten 194 - 198Autor:innen:
- Aufnahme formeller Verhandlungen Kein Zugriff Seiten 198 - 200Autor:innen:
- Umbruch in Osteuropa beeinflusst schwierige Verhandlungen Kein Zugriff Seiten 200 - 201Autor:innen:
- Autor:innen:
- Reduktion von Ausnahmen gegen akzeptable Institutionen? Kein ZugriffAutor:innen:
- EG-Beitrittsdiskussion in der EFTA und in der Schweiz Kein ZugriffAutor:innen:
- Blockierte Verhandlungen Kein Zugriff Seiten 211 - 215Autor:innen:
- Der EWR als Übergangslösung? Kein Zugriff Seiten 215 - 216Autor:innen:
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- Kritik des SGB an innenpolitischen EWR-Anpassungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Verwaltung beschäftigt sich mit der Amtshilfe Kein ZugriffAutor:innen:
- Unerfüllte Erwartungen an die EWR-Verhandlungen Kein Zugriff Seiten 221 - 225Autor:innen:
- Verhandlungsblockade und Suche nach Alternativen Kein Zugriff Seiten 225 - 228Autor:innen:
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- Die Wirtschaft ruft ihre Forderungen zum EWR in Erinnerung Kein ZugriffAutor:innen:
- EWR «light» und EG-Beitrittsoption als Ziele des Bundesrates Kein ZugriffAutor:innen:
- Verhandlungskrise in Brüssel – die Schweiz wird isoliert Kein Zugriff Seiten 240 - 243Autor:innen:
- Schlussfolgerungen Phase 4 Kein Zugriff Seiten 243 - 248Autor:innen:
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- Die Schweizer EG-Beitrittsfrage auf dem Prüfstand Kein Zugriff Seiten 330 - 333Autor:innen:
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- Die Schweiz als willkommene EG-Beitrittskandidatin Kein ZugriffAutor:innen:
- Bundesratsentscheid für die Einreichung des EG-Beitrittsgesuches Kein Zugriff Seiten 340 - 345Autor:innen:
- Schlussfolgerungen Phase 6 Kein Zugriff Seiten 345 - 348Autor:innen:
- Resultate des rollentheoretischen Ansatzes Kein Zugriff Seiten 349 - 353Autor:innen:
- Resultate des korporatistischen Ansatzes Kein Zugriff Seiten 353 - 359Autor:innen:
- Fragestellungen zur Rollentheorie Kein Zugriff Seiten 359 - 364Autor:innen:
- Fragestellungen zum Schweizer Korporatismus Kein Zugriff Seiten 364 - 372Autor:innen:
- Hauptfragestellung Kein Zugriff Seiten 372 - 376Autor:innen:
- Fazit Kein Zugriff Seiten 376 - 378Autor:innen:
- Verortung der Resultate in der Forschungsliteratur Kein Zugriff Seiten 378 - 384Autor:innen:
- Forschungsbedarf Kein Zugriff Seiten 384 - 386Autor:innen:
- Schweizerisches Bundesarchiv Kein Zugriff Seiten 387 - 387Autor:innen:
- Autor:innen:
- Bestand des Generalsekretariats EVD Kein ZugriffAutor:innen:
- Bestand des Bundesamts für Aussenwirtschaft EVD Kein ZugriffAutor:innen:
- Bestand des Generalsekretariats EVED Kein ZugriffAutor:innen:
- Bestand des Bundesrates Kein Zugriff Seiten 389 - 390Autor:innen:
- Bibliothek SGB in Bern Kein Zugriff Seiten 390 - 390Autor:innen:
- NZZ-Archiv in Zürich Kein Zugriff Seiten 390 - 390Autor:innen:
- Archiv für Zeitgeschichte an der ETH-Zürich Kein Zugriff Seiten 390 - 390Autor:innen:
- Amtliche gedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 390 - 391Autor:innen:
- Private gedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 391 - 392Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 392 - 399Autor:innen:





