
Hitlers Fotograf Heinrich Hoffmann
Eine Biografie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Die erste Biografie über Heinrich Hoffmann, den Fotografen, Propagandisten und engen Vertrauten Adolf Hitlers. Unser Bild von Adolf Hitler wird bis heute entscheidend von den Fotografien eines Mannes geprägt: Heinrich Hoffmann. Der Münchner Fotograf war Nationalsozialist der ersten Stunde und stellte seine beruflichen Fähigkeiten rasch in den Dienst der Partei. Seit den frühen 1920ern prägten seine Aufnahmen das visuelle Image der NSDAP und ihres »Führers«, den Hoffmann im Sinne der NS-Propaganda inszenierte. Aus dem Leibfotografen wurde ein enger Vertrauter Hitlers, der aus dem inneren Kreis bald nicht mehr wegzudenken war. Und der diese einzigartige Position zu nutzen wusste: Ab 1933 stieg Hoffmann zum Verleger eines großen Unternehmens auf, das zur regelrechten Bildfabrik des »Dritten Reichs« expandierte. Mit Hunderttausenden Propagandafotos schuf es den schönen Schein, der nicht zuletzt die brutale Gewalt des Regimes vertuschen sollte. Der Fotograf wurde so selbst zum einflussreichen Propagandisten – und zum Multimillionär. Erst mit der deutschen Niederlage ging das Imperium des selbsternannten »Reichsbildberichterstatters« unter. Doch auch wenn Hoffmanns Person nach 1945 allmählich in der Bedeutungslosigkeit versank, führen seine Bilder ein Nachleben – das bis heute anhält.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5828-7
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8834-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 619
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1. Eine Fotografie als Metapher Kein Zugriff
- 2. Forschungskontexte und methodische Ansätze Kein Zugriff
- 3. Quellen Kein Zugriff
- 4. Aufbau Kein Zugriff
- 1.1. Herkunft und Ausbildung Kein Zugriff
- 1.2. Als Fotograf in München und im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff
- 2.1. Die Revolution in München als mediales Ereignis Kein Zugriff
- 2.2. Der Fotograf als Publizist im völkischen Milieu Kein Zugriff
- 2.3. Ein verklärtes Kennenlernen: Die Bekanntschaft mit Hitler Kein Zugriff
- 3.1. Hoffmanns Tätigkeit für die NSDAP bis November 1923 Kein Zugriff
- 3.2. Engagement während der Verbotszeit bis 1925 Kein Zugriff
- 3.3. Intensivierungen: Die Neugründung der NSDAP und Hoffmanns Rolle in der Bildpublizistik der Partei bis 1929 Kein Zugriff
- 3.4. Die vollkommene Hinwendung zu »Führer« und Partei 1929–1933 Kein Zugriff
- 4.1. Der Aufbau des Verlags Nationalsozialistischer Bilder bis 1937 Kein Zugriff
- 4.2. Die Tätigkeitsfelder des Unternehmens von 1933–1937 Kein Zugriff
- 5.1. Neue Prominenz: Der Fotograf in der Öffentlichkeit des »Dritten Reichs« Kein Zugriff
- 5.2. Hoffmanns Wirken im abgeschotteten inneren Kreis um Hitler Kein Zugriff
- 6.1. Der Aufstieg vom Kunstberater zum Kunstfunktionär Kein Zugriff
- 6.2. Repräsentation und Raub: Die Kunstsammlung Kein Zugriff
- 7.1. Prolog: Kriegspropaganda und Unternehmensexpansion 1938–1939 Kein Zugriff
- 7.2. Der Verlag Nationalsozialistischer Bilder im Krieg und in den besetzten Ländern Kein Zugriff
- 7.3. Funktionslos im Führerhauptquartier? Hoffmanns Position während des Krieges Kein Zugriff
- 8.1. In amerikanischen Diensten in Nürnberg Kein Zugriff
- 8.2. Spruchkammerverfahren und Lagerhaft bis 1950 Kein Zugriff
- 9.1. Die Auseinandersetzung um das beschlagnahmte Vermögen Kein Zugriff
- 9.2. Die Memoirenproduktion und der Kampf um die biografische Deutungshoheit Kein Zugriff
- 10. Das Nachleben der Bilder Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 571 - 580
- Dank Kein Zugriff Seiten 581 - 582
- Literatur- und Quellenverzeichnis Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff




