
Karl May
oder Die Macht der Phantasie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Seit mehr als einem Jahrhundert ist Karl May (1842–1912) ein Autor von herausragender Popularität. Seine Romane haben Millionenauflagen erzielt, mit seinen Figuren Winnetou und Old Shatterhand hat er das Indianer- und Wildwestbild von Generationen deutscher Leser geprägt, er hat postum in den 1960er Jahren eine der erfolgreichsten Filmserien in der Geschichte des deutschen Kinos inspiriert und führt bis heute ein vitales Nachleben auf diversen Freilichtbühnen. Gleichzeitig scheiden sich an May seit jeher die Geister. Arno Schmidt erhob einige seiner späten Romane in den Rang von Weltliteratur, während Klaus Mann eine direkte Verbindungslinie zwischen «Old Shatterhands Maximen und Taktiken» und den Gräueltaten des Nationalsozialismus sah.
Helmut Schmiedt, einer der besten Kenner der Materie, legt nun zum 100. Todestag des «Volksschriftstellers» eine umfassende, reich bebilderte Biographie vor, die Werk und Persönlichkeit Mays auf faszinierend neue Weise miteinander in Beziehung setzt. In seiner ebenso spannenden wie klugen Darstellung präsentiert er uns eine Persönlichkeit, die sich zwischen Ardistan und Dschinnistan, zwischen den Niederungen elender Verhältnisse und den luftigen Höhen eines sagenhaften schriftstellerischen Erfolgs, zwischen Wirklichkeit und Phantasie so beharrlich und intensiv wie wenige andere Schriftsteller verirrte – und gleichwohl die Überzeugung vermittelte, einen geraden Lebensweg zu gehen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-406-62116-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-62117-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 368
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung: Zwischen Ardistan und Dschinnistan Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- Von Hungersnöten und spanischen Räubern 1842–1856 Kein Zugriff Seiten 19 - 34
- Vom Seminaristen zum Klavierlehrer 1856–1862 Kein Zugriff Seiten 35 - 46
- Der Vagabund als Polizeileutnant 1862–1874 Kein Zugriff Seiten 47 - 64
- Resozialisierung als Schriftsteller 1874–1880 Kein Zugriff Seiten 65 - 84
- Der Meister der Illusionen 1880–1890 Kein Zugriff Seiten 85 - 122
- Ein Markenartikel namens May 1890–1898 Kein Zugriff Seiten 123 - 188
- Geisterwinzigkeiten gegen die Menschenseele 1898–1906 Kein Zugriff Seiten 189 - 244
- Weltgeschichtliche Betrachtungen 1906–1912 Kein Zugriff Seiten 245 - 284
- Klaus Mann, Pierre Brice und die Aufklärung Karl Mays Nachleben Kein Zugriff Seiten 285 - 330
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 331 - 331
- Nachbemerkung Kein Zugriff Seiten 332 - 332
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 333 - 349
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 350 - 356
- Titelregister Kein Zugriff Seiten 357 - 360
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 361 - 367
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 368 - 368




