Deutsche Frankreich-Bücher aus der Zwischenkriegszeit
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- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
In den Jahren zwischen den Weltkriegen wurden die Weichen für die dramatischste Wendung der europäischen Geschichte im 20. Jahrhundert gestellt. Insbesondere das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich war seit Jahrzehnten schwer belastet und erwies sich als sensitiver Indikator der politischen Entwicklung.
Das vorliegende Buch sucht einen neuen Zugang zu den deutsch-französischen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit und konzentriert sich dafür auf 13 deutsche Autoren, die über den westlichen Nachbarn geschrieben haben. Eingerahmt von prominenten Schriftstellern wie Thomas und Heinrich Mann werden bekannte Essayisten wie Friedrich Sieburg und Walter Benjamin, aber auch weniger bekannte Autoren wie Waldemar Gurian und Johannes Stoye behandelt; hinzu treten Emigranten wie Karl Loewenstein und Hannah Arendt.
Das Spektrum der Genres reicht vom politischen Essay über die historische Abhandlung bis zu Staatslehre und Politikwissenschaft. Die intensive Lektüre und die extensive Interpretation dieser „Frankreich-Bücher“ demonstrieren die enormen kulturellen Widersprüche, aber auch die verhängnisvolle Dynamik, die auf den Weg in den politischen Abgrund geführt hat.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5235-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3245-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 348
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Die Zwischenkriegsepoche als ideenpolitisches Mosaik Kein Zugriff Alfons Söllner
- Thomas Mann und das Frankreich des Krieges Kein Zugriff Seiten 29 - 64 Michael Vollmer
- Vehementer Idealismus Heinrich Manns Ein Zeitalter wird besichtigt und Frankreich Kein Zugriff Seiten 65 - 100 Wolfgang Klein
- Frankreich als Vorbild Karl Loewenstein und die Grundlagen der Weimarer Demokratie Kein Zugriff Seiten 101 - 124 Markus Lang
- Die Macht der Vergangenheit über die Gegenwart Arnold Bergstraesser und Ernst Robert Curtius als Analytiker der französischen Kultur Kein Zugriff Seiten 125 - 138 Andreas Anter
- Friedrich Sieburg: Gott in Frankreich? Kein Zugriff Seiten 139 - 172 Manfred Gangl
- Waldemar Gurians Frankreichbild im Aufriss seiner Publizistik Kein Zugriff Seiten 173 - 198 Ellen Thümmler, Michael Kunze
- Der Selbstverrat des geistigen Standes Walter Benjamins Reflexionen zu Julien Benda Kein Zugriff Seiten 199 - 218 Gérard Raulet
- Glanz der Oberfläche Siegfried Kracauer und Jacques Offenbach Kein Zugriff Seiten 219 - 244 Claudia Albert
- Das geopolitische Bild der Grande Nation bei Johannes Stoye Kein Zugriff Seiten 245 - 272 Sebastian Liebold
- Siegfried Marck und der Neuhumanismus als französisch-deutsche Sammlungsbewegung Kein Zugriff Seiten 273 - 292 Marcus Llanque
- Abschied vom Ideal Otto Kirchheimers Frankreich-Schriften Kein Zugriff Seiten 293 - 316 Frank Schale
- „Adieu, la France?“ – Frankreich im Frühwerk von Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 317 - 346 Alfons Söllner
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 347 - 348





