
Techniken des Leibes
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Der Leib hat, folgt man der Phänomenologie, eine Doppelstellung inne: Er ist in der Welt und zugleich das Medium des Zugangs zur Welt. Vor den Techniken mit Apparaturen und Instrumenten steht die Gesamtheit der Techniken des Leibes. Das Verhältnis von Natur und Kultur entfaltet sich im leiblichen Verhalten, im praktischen Umgang mit den Dingen, in materiellen und performativen Bedingungen. In aktueller Eingewöhnung durch Betätigung geht Erlerntes in die Welt ein. Im wiederholten Tun wird ein Habitus erworben, der sich im Entstehen der sichtbaren Welt sedimentiert. Zwischen Kulturen und Generationen platziert sich der Leib, so die Ausgangsthese des Bandes, als erstes technisches Medium des Menschen, der im mimetischen Umgang und Inkorporation weiter trägt und gibt, praktiziert und fungiert. Die techne orientiert sich am Leib, der etwas erscheinen lässt, erfindet, herstellt, sich aneignet und umformt.
Die Beiträge des Bandes aus der Medienphilosophie, Bildtheorie, Philosophie und Kulturwissenschaft rücken damit lebensweltliche Vollzüge in den Vordergrund, um Techniken des Leibes in Ausgestaltungen von Praktiken, Sinnlichkeit und ihrer Ausdrucksformen zu thematisieren.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-95832-085-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8095-0
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 272
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16Autor:innen:
- Lassen sich Körper- und Kulturtechniken am Leitfaden des Leibes denken? Kein Zugriff Seiten 17 - 32Autor:innen:
- Kybernetik ohne Steuerung. Reflexionen über die Menschmaschine Kein Zugriff Seiten 33 - 52Autor:innen:
- Der Leib und die Maschine. Merleau-Ponty, Deleuze und Guattari zum Verhältnis von Leiblichkeit und Technik Kein Zugriff Seiten 53 - 68Autor:innen:
- den Beiträgen: Die erste Person als Technik des Körpers/Leibes. Ein Kommentar Kein Zugriff Seiten 69 - 74Autor:innen:
- Bildoperationen. Das Problem der Mensch-Maschine Interaktion bei bildgeführten Interventionen Kein Zugriff Seiten 75 - 86Autor:innen:
- Technisches Begreifen. Von »undinglichen Informationen« zu Tangible Interfaces Kein Zugriff Seiten 87 - 106Autor:innen:
- Akteure, Medien und Leiblichkeit. Ein leibphänomenologischer Beitrag zu einer Akteur-Medien-Theorie Kein Zugriff Seiten 107 - 120Autor:innen:
- den Beiträgen: Fleisch-Maschine. Ein Kommentar Kein Zugriff Seiten 121 - 130Autor:innen:
- Aktiv, Passiv, Medial. Spielarten des Vollzugs Kein Zugriff Seiten 131 - 148Autor:innen:
- Der utopische Körper als Medium Kein Zugriff Seiten 149 - 162Autor:innen:
- Die Treppe als Prinzip der Diagonale. Kulturtechniken, Medialität und Leiblichkeit im Anschluss an Mischa Kuballs Agora / Arena Kein Zugriff Seiten 163 - 184Autor:innen:
- den Beiträgen: Dies ist, nicht. Eine Assoziation Kein Zugriff Seiten 185 - 198Autor:innen:
- Das anthropologische Märchen vom Menschen als Mängelwesen Kein Zugriff Seiten 199 - 216Autor:innen:
- Der Mensch als Leib. Menschenbilder in einer technischen Kultur Kein Zugriff Seiten 217 - 236Autor:innen:
- Exposition und Passion. Neue Paradoxien des Schauspielers Kein Zugriff Seiten 237 - 256Autor:innen:
- den Beiträgen: Widerständigkeit in der technischen Welt? Eine Assoziation Kein Zugriff Seiten 257 - 264Autor:innen:
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 265 - 272Autor:innen:




