Judicial Governance in der europäischen Rechtsgemeinschaft
Integration durch Recht jenseits des Staates- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zur Governance-Forschung, Band 11
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Während der Wandel der Staatlichkeit im Kontext von Europäisierung und Globalisierung vielfach diskutiert wird, bleibt der Wandel des Rechts unter diesen Bedingungen bisher unterbelichtet.
In dieser Arbeit werden Begriffe aus dem politikwissenschaftlichen Governance-Diskurs auf die Entwicklung des Rechts bezogen und gesellschaftstheoretisch ausgedeutet. Mit dem Judicial-Governance-Konzept wird das Spannungsfeld zwischen nationaler Politik, europäisiertem Recht und globalisierter Wirtschaft verdeutlicht, in dem die Verfassung der Gesellschaft ausgehandelt wird - und auch zum Streitgegenstand vor Gericht gerät. In systemtheoretischer, diskurstheoretischer, strukturfunktionalistischer und politökonomischer Perspektive wird die konstitutive Bedeutung des Rechts für die Entwicklung einer europäischen Gesellschaft (und perspektivisch einer Weltgesellschaft) erschlossen, die nicht von Staaten, sondern von Bürgern getragen wird. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild der Integration durch Recht jenseits des Staates. Die Rechtsprechung in der europäischen Rechtsgemeinschaft - insbesondere die richterrechtliche Prägung der Wirtschaftsverfassung - erscheint so in einem neuen Licht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3310-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0696-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zur Governance-Forschung
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 479
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10Autor:innen:
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20Autor:innen:
- Governance als klassische Metapher des politischen Denkens Kein Zugriff Seiten 21 - 25Autor:innen:
- Governance als (post-)modernes wissenschaftliches Paradigma Kein Zugriff Seiten 25 - 30Autor:innen:
- Staatsbezogener Governance-Begriff Kein Zugriff Seiten 30 - 33Autor:innen:
- Wirtschaftsbezogener Governance-Begriff Kein Zugriff Seiten 33 - 36Autor:innen:
- Gesellschaftsbezogener Governance-Begriff Kein Zugriff Seiten 36 - 38Autor:innen:
- Politökonomische Begriffe staatlicher Regulierung Kein Zugriff Seiten 38 - 42Autor:innen:
- Dimensionen der Staatlichkeit im Wandel Kein Zugriff Seiten 42 - 45Autor:innen:
- Wende von Government zu Governance Kein Zugriff Seiten 45 - 49Autor:innen:
- Übergang von Integration zu Regulierung Kein Zugriff Seiten 49 - 56Autor:innen:
- Fazit: ‚From National Government to European Governance’ Kein Zugriff Seiten 56 - 58Autor:innen:
- Europäisierung des Topos vom Gouvernement des Juges Kein Zugriff Seiten 59 - 69Autor:innen:
- Politisierung des europäischen Richterrechts: Judicial Policy-Making Kein Zugriff Seiten 69 - 76Autor:innen:
- Verrechtlichung der Gemeinschaftspolitik: Governing with Judges Kein Zugriff Seiten 76 - 83Autor:innen:
- Autor:innen:
- Verrechtlichung im neoliberalen Institutionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Vergerichtlichung im neoliberalen Institutionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Integration durch Recht im Intergouvernementalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Integration durch Recht im Neofunktionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Europäischer Gerichtshof als Agent der Mitgliedstaaten Kein Zugriff Seiten 106 - 110Autor:innen:
- Europäischer Gerichtshof als Treuhänder der Rechtsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 110 - 115Autor:innen:
- Europäischer Gerichtshof als Instanz des supranationalen Regierens Kein Zugriff Seiten 115 - 117Autor:innen:
- Europäischer Gerichtshof als regulativer Akteur im Binnenmarkt Kein Zugriff Seiten 117 - 119Autor:innen:
- Europäischer Gerichtshof als Symbol europäischer Staatlichkeit Kein Zugriff Seiten 119 - 120Autor:innen:
- ‚Judicial Governance’ als Normalität des europäischen Regierens Kein Zugriff Seiten 120 - 125Autor:innen:
- Fazit: Judicial Governance als ‚Regulatory Judicial Policy-Making’ Kein Zugriff Seiten 125 - 128Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autopoiesis gesellschaftlicher Funktionssysteme Kein ZugriffAutor:innen:
- Operative Schließung und kognitive Öffnung Kein ZugriffAutor:innen:
- Integration als intersystemische strukturelle Kopplung Kein ZugriffAutor:innen:
- Integration als systemübergreifende strukturelle Drift Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Rechtsstaat als Kopplung von Politik und Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsstaatlichkeit in der Weltgesellschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Wirtschaftsverfassung als Kopplung von Wirtschaft und Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- Wirtschaft und Recht im Kontext der Globalisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Status der europäischen Rechtsgemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
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- Binnendifferenzierung des Rechtssystems Kein ZugriffAutor:innen:
- Positivität von Recht und Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsentwicklung im nationalen Wohlfahrtsstaat Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsentwicklung in globalisierten Steuerungsregimen Kein ZugriffAutor:innen:
- Implikationen für die Steuerung durch Richterrecht Kein ZugriffAutor:innen:
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- Rechtsgemeinschaft als Legitimationsmacht Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsstaat als legitimierte Ordnungsmacht Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsgemeinschaft im deliberativen Supranationalismus Kein ZugriffAutor:innen:
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- Diskursive Gewaltenteilung im klassischen Rechtsstaat Kein ZugriffAutor:innen:
- Wandel der Paradigmen des Rechts und des Rechtsstaats Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsprechung in der europäischen Rechtsgemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
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- Gesellschaftliche Gemeinschaft als Rechtsgemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Recht als Interpenetrationsprodukt und Integrationsmedium Kein ZugriffAutor:innen:
- Öffnung und Schließung der gesellschaftlichen Gemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Transnationalisierung von Wirtschaft, Politik und Kultur Kein ZugriffAutor:innen:
- Transnationalisierung der Rechts- und Solidaritätslogik Kein ZugriffAutor:innen:
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- Dimensionen des Wandels der Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Integration durch Recht in der Europäischen Gemeinschaft Kein ZugriffAutor:innen:
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- Komplementarität von Akkumulation und Regulation Kein ZugriffAutor:innen:
- Staatlichkeit in der Regulationstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
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- Europäische Rechtsgemeinschaft als Fixpunkt Kein ZugriffAutor:innen:
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- Fazit: Europäische Rechtsgemeinschaft als ‚Legal Governance’-Kontext Kein Zugriff Seiten 323 - 338Autor:innen:
- Wirtschaftsverfassung als interdisziplinäres Konzept Kein Zugriff Seiten 339 - 344Autor:innen:
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- Primat mitgliedstaatlicher Politiken: Nichtdiskriminierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit: Emergenz einer neuen Wirtschaftsverfassungskonzeption Kein Zugriff Seiten 430 - 440Autor:innen:
- Schluss Kein Zugriff Seiten 441 - 446Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 447 - 478Autor:innen:
- Rechtssachenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 479 - 479Autor:innen:





